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Analyse:Feg/Fragment 005 08

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 8-28
Quelle: Stark 2005
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 12 ff. - 14: 1 ff.
Pullinger und Seligman50 haben in Übersichtsartikeln gezeigt, dass morphologische und funktionelle Okklusionsfaktoren unterschiedliche Assoziationen zu funktionellen Kiefergelenkserkrankungen aufweisen. In einer eigenen Studie untersuchten sie okklusale Faktoren in Beziehung zu fünf diagnostischen Untergruppen von CMD (Diskusverlagerung mit Reposition, Diskusverlagerung ohne Reposition, Osteoarthrose mit Diskusverlagerung, primäre Osteoarthrose, Myalgie). Die Faktoren wurden hinsichtlich ihres Einflusses mittels Multivarianzanalyse im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ohne CMD überprüft. Dabei wurde ein doppeltes Risiko an einer der CMD-Varianten zu erkranken als klinisch signifikant bewertet.

Es ergaben sich signifikante Zusammenhänge zu folgenden Faktoren:

1. frontal offener Biss,

2. einseitiger Kreuzbiss,

3. Overjet größer als 5mm,

4. Stützzonenverlust von mehr als 5 Zähnen,

5. RKP/IKP Differenz größer als 2mm.

Die Autoren bewerteten den Einfluss okklusaler Faktoren jedoch insgesamt als gering, da sich lediglich 5-20% der Variabilität der Befunde ihrer Untersuchung durch okklusale Einflüsse erklären ließen. Diese eingeschränkte, aber messbare Assoziation von okklusalen Komponenten zu CMD wurde in einer Vergleichsstudie von 124 CMD-Probanden mit 47 [Kontrollprobanden ohne CMD bestätigt50.]


50. Pullinger AG, Seligman DA, Gornbein JA. A multiple logistic regression analysis of the risk and relative odds of temporomandibular disorders as a function of common occlusal features. J Dent Res 1993;72:968-979.

PULLINGER und SELIGMAN [136] haben in Übersichtsartikeln gezeigt, dass morphologische und funktionelle Okklusionsfaktoren unterschiedliche Assoziationen zu funktionellen Kiefergelenkserkrankungen aufweisen. In einer eigenen Studie untersuchten sie okklusale Faktoren in Beziehung zu fünf diagnostischen Untergruppen von TMD (Diskusverlagerung mit Reposition, Diskusverlagerung ohne Reposition, Osteoarthrose mit Diskusverlagerung, primäre Osteoarthrose, Myalgie). Die Faktoren wurden hinsichtlich ihres Einflusses mittels Multivarianzanalyse im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ohne TMD überprüft. Dabei wurde ein doppeltes Risiko an einer der TMD-Varianten zu erkranken als klinisch signifikant bewertet. Es ergaben sich signifikante Zusammenhänge zu folgenden Faktoren: 1. frontal offener Biss, 2. einseitiger Kreuzbiss, 3. Overjet größer als 5mm, 4. Stützzonenverlust von mehr als 5 Zähnen, 5. RKP/IKP Differenz größer als 2mm.

[Seite 14]

Die Autoren bewerteten den Einfluss okklusaler Faktoren jedoch insgesamt als gering, da sich lediglich 5-20% der Variabilität der Befunde ihrer Untersuchung durch okklusale Einflüsse erklären ließen. Diese eingeschränkte, aber messbare Assoziation von okklusalen Komponenten zu TMD wurde in einer Vergleichsstudie von 124 TMD-Probanden mit 47 Kontrollprobanden ohne TMD bestätigt [136].


136. Pullinger, AG; Seligman, DA; Gornbein, JA.: A multiple logistic regression analysis of the risk and relative odds of TMD as a function of common occlusal factors. J Dent Res 1993;72:968-979.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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