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Analyse:Fet/Fragment 010 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Mager 2001
Seite(n): 12, Zeilen: 4ff
Eine weitere Studie aus den USA untersuchte das Vorkommen von Anomalien unter der lateinamerikanischen Bevölkerung. Es fanden sich 1,2 % Klasse II/2-Fälle. Mit einem Verhältnis von 3:2 wurde eine deutlich höhere Prävalenzrate des Deckbisses bei Männern gefunden (SALONEN et al. 1992). Für die Pathogenese bei der Entstehung der Klasse II/2 werden genetische Faktoren diskutiert (CHRISTIANSEN-KOCH 1981). Eine Untersuchung bei monozygoten Zwillingen ergab jedoch, dass auch andere Faktoren eine Rolle spielen (RUF und PANCHERZ 1999). Als Ursachen für die Entstehung der Klasse II/2 werden verschiedene Gründe zur Erklärung herangezogen. Die Oberkieferfrontzahnstellung soll durch die invertierte Keimlage der Zähne bedingt sein (FRAENKEL und FALK 1967, KORKHAUS 1931). Korkhaus macht außerdem eine Überentwicklung der Prämaxilla und die damit verbundene Neigung der Keime für die Frontzahnstellung verantwortlich (KORKHAUS 1939). Einen weiteren Grund sehen viele Autoren in einer Anomalie der perioralen Weichteile besonders im Bereich der Lippen (BURSTONE 1967, FRAENKEL und FALK 1967). Andere Untersuchungen ergaben einen signifikant erhöhten Lippentonus (HARRADINE und KIRSCHEN 1983, WITT 1966). Weiterhin spielt die typische Lippenmorphologie, eine kurze Oberlippe bei relativ langer Unterlippe, eine Rolle (TRIOULLIER 1971). Den beim Deckbiss vorkommenden zu schmalen seitlichen Inzisivi, schreiben Peck et al. den entscheidenden ätiologischen Einfluss zu (PECK et al. 1998). Die Distalbisslage kann entweder genetisch oder funktionell als distaler Zwangsbiss verankert sein. Die Rolle des Zwangsbisses wird in der Literatur unterschiedlich beurteilt. Während Schulze in 60 % einen distalen Zwangsbiss verantwortlich macht (SCHULZE 1982), ergab eine neue Studie, die die Differenz zwischen RKP und IKP untersucht, eine eher seltene Zwangsbisskomponente (DEMISCH et al. 1992, THUER et al. 1992).

[19] BURSTONE CJ (1967): Lip posture and ist significance in treatment planning. Am J Orthod 53, 262

[22] CHRISTIANSEN-KOCH S (1981): Familien- und Sippenuntersuchungen zur Frage der Vererbung des Deckbisses. Diss. Berlin 1981

[24] DEMISCH A, INGERVALL B, THUER U (1992): Mandibular displacement in Angle Class II, division 2 malocclusion. Am J Orthod Dentofacial Orthop 102: 509-18

[29] FRAENKEL R, FALK F (1967): Zahndurchbruch und Vererbung beim Deckbiss. Fortschr Kieferorthop 28, 175

[32] HARRADINE NW, KIRSCHEN NH (1983):Lip and mentalis activity and its influence on incisor position- a quantitative electromyographic study. Br J Orthod. 10: 114-27

[49] KORKHAUS G (1931): Aetiologie der Zahnstellungs- und Kieferanomalien. Fortschr Orthod 1:136-42

[50] KORKHAUS G (1939): Aetiologie der Zahnstellungs- und Kieferanomalie. Fortschr. Orthod 1, 136 [sic]

[74] PECK S, PECK L, KATAJA M (1998): Class II Division 2 malocclusion: a heritable pattern of small teeth in well- developed jaws. Angle Orthod. 68: 9-20

[88] RUF S , PANCHERZ H (1999): Class II Division 2 malocclusion: genetics or environment? A case report of monozygotic twins. Angle Orthod. 69: 321-4

[89] SALONEN L, MOHLIN B,GOTZLINGER B, HELLDEN L (1992): Need and demand for orthodontic treatment in an adult Swedish population. Eur J Orthod. 14:359-68

[94] SCHULZE C (1982): Lehrbuch der Kieferorthopaedie-Band 3. Quintessenz, Berlin 1982,280.

[102] THUER U, INGERVALL B, BURGIN W, DEMISCH A (1992): No posterior mandibular displacement in Angle Class II, division 2 malocclusion as revealed with electromyography and sirognathography. Eur J Orthod. 14: 162-71

[104] TRIOULLIER H (1971): Etiology of Class II division 2 malocclusion. Orthod. Fr. 42: 373-8

[108] WITT E (1966): Kraftmessung und Kraftanalyse beim Tragen der Vorhofplatte. Schweiz Mschr Zahnmed 76, 178

Eine weitere Studie aus den USA untersuchte das Vorkommen von Anomalien unter der lateinamerikanischen Bevölkerung. Es fanden sich 1,2 % Klasse II/2-Fälle. Mit einem Verhältnis von 3:2 wurde eine deutlich höhere Prävalenzrate des Deckbisses bei Männern gefunden [Salonen et al. 1992].

Für die Pathogenese bei der Entstehung der Klasse II/2 werden genetische Faktoren diskutiert [Christiansen-Koch 1981]. Eine Untersuchung bei monozygoten Zwillingen ergab jedoch, daß auch andere Faktoren eine Rolle spielen [Ruf und Pancherz 1999].

Als Ursachen für die Entstehung der Klasse II/2 werden verschiedene Gründe zur Erklärung herangezogen. Die Oberkieferfrontzahnstellung soll durch die invertierte Keimlage der Zähne bedingt sein [Fränkel und Falk 1967, Korkhaus 1931]. Korkhaus macht außerdem eine Überentwicklung der Prämaxilla und die damit verbundene Neigung der Keime für die Frontzahnstellung verantwortlich [Korkhaus 1939].

Einen weiteren Grund sehen viele Autoren in einer Anomalie der perioralen Weichteile besonders im Bereich der Lippen [Burstone 1967, Fränkel und Falk 1967].

Andere Untersuchungen ergaben einen signifikant erhöhten Lippentonus [Harradine und Kirschen 1983, Witt 1966]. Weiterhin spielt die typische Lippenmorphologie, eine kurze Oberlippe bei relativ langer Unterlippe, eine Rolle [Linde, 1983].

Den beim Deckbiß vorkommenden zu schmalen Incisivi, schreiben Peck et al. den entscheidenden ätiologischen Einfluß zu [Peck et al. 1998].

Die Distalbißlage kann entweder genetisch oder funktionell als distaler Zwangsbiß verankert sein. Die Rolle des Zwangsbisses wird in der Literatur unterschiedlich beurteilt. Während Schulze in 60 % einen distalen Zwangsbiß verantwortlich macht [Schulze 1982], ergab eine neue Studie, die die Differenz zwischen RKP und IKP untersucht, eine eher seltene Zwangsbißkomponente [Demisch et al. 1992, Thuer et al. 1992].


8. Burstone, C. J. (1967). Lip posture and its significance in treatment planning. Am J Orthod. 53 :262-84.

10. Christiansen-Koch, S. (1981). Familien und Sippenuntersuchungen zur Frage der Vererbung des Deckbisses. Med Diss Freie Universität Berlin.

12. Demisch, A., B. Ingervall, U. Thuer. (1992). Mandibular displacement in Angle Class II, division 2 malocclusion. Am J Orthod Dentofacial Orthop 102 :509-18.

15. Fränkel, R., F. Falk. (1967). Zahndurchbruch und Vererbung beim Deckbiß. Fortschr Kieferorthop. 28 :175.

22. Harradine, N. W., R. H. Kirschen. (1983). Lip and mentalis activity and its influence on incisor position--a quantitative electromyographic study. Br J Orthod. 10 :114-27.

28. Korkhaus, G. (1939). Biomechanische Gebiß- und Kieferorthopädie. In: C.Bruhn (Ed.) Handbuch der Zahnheilkunde. Vol. 4, Bergmann, München.

29. Korkhaus, G. (1931). Ätiologie der Zahnstellungs- und Kieferanomalien. Fortschr Orthod 1 :136-42.

43. Peck, S., L. Peck, M. Kataja. (1998). Class II Division 2 malocclusion: a heritable pattern of small teeth in well-developed jaws. Angle Orthod. 68 :9-20.

51. Ruf, S., H. Pancherz. (1999). Class II Division 2 malocclusion: genetics or environment? A case report of monozygotic twins. Angle Orthod. 69 :321-4.

52. Salonen, L., B. Mohlin, B. Gotzlinger, L. Hellden. (1992). Need and demand for orthodontic treatment in an adult Swedish population. Eur J Orthod. 14 :359-68.

53. Schulze, C. 1982. Lehrbuch der Kieferorthopädie Band 3. Quintessenz Verlag, Berlin.

60. Thuer, U., B. Ingervall, W. Burgin, A. Demisch. (1992). No posterior mandibular displacement in Angle Class II, division 2 malocclusion as revealed with electromyography and sirognathography. Eur J Orthod. 14 :162-71.

66. Witt, E. (1966). Kraftmessung und Kraftanalyse beim Tragen der Vorhofplatte. Schweiz Monatsschr Zahnheilkd. 76 :178-87.

Anmerkungen

Identisch bis hin zu den Literaturverweisen; ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Da Mager (2001) in seinem Literaturverzeichnis den Verweis für [Linde, 1983] vergessen hat, führt Fet diesen Verweis erst gar nicht an.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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