Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:Fet/Fragment 057 07

31.288Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 7-29
Quelle: Mager 2001
Seite(n): 67-68, Zeilen: 67:26-31 - 68:1-12
5.3 Schlussfolgerungen

Die meisten Autoren sehen die Entstehung des Deckbisses in den perioralen Weichteilen verankert (FRAENKEL und FALK 1967, VAN DER LINDEN 1983, WITT und SCHMIDT 1971). Die Ursache kann sowohl funktionell im Sinne von Dyskinesien (FRAENKEL und FALK 1967), als auch in der Morphologie (VAN DER LINDEN 1983) liegen. Wie diese Studie zeigte, scheint dabei die Höhe der Lippenschlusslinie eine entscheidende pathogenetische Rolle bei der Entstehung einer Reklination der Inzisivi und somit der Klasse II/2 zu spielen. Dies unterstützt die Hypothese van der Lindens (VAN DER LINDEN 1983), der bei Deckbissfällen eine typische Lippenmorphologie feststellte, wobei die Oberlippe kurz und die Unterlippe lang ist. Dadurch unterliegen die oberen Frontzähne während des Zahndurchbruchs dem Einfluss der Unterlippe. Dies entspricht der Situation bei einer hohen Lippenschlusslinie. Unter dem Einfluss der Unterlippe kommt es zur Inversion der oberen Schneidezähne, dem typischen Symptom der Klasse II/2. Durch funktionelle Anpassungsmechanismen hat das Konsequenzen für die weitere Gebissentwicklung. Durch die Palatinalkippung der oberen Inzisivi kommt es zu einer Verlängerung der invertierten Zähne (SCHULZE 1982), was wiederum eine Verstärkung des tiefen Bisses bzw. eine Erhöhung der Lippenschlusslinie zur Folge haben würde.

Eine Zunahme der Palatinalkippung ist nur möglich, wenn eine inzisale Stufe besteht oder die Kontakt haltenden unteren Schneidezähne nach lingual ausweichen, was bei einer neutralen Bisslage ausgeprägter sein muss, als [bei einer Distalbisslage.]


[29] FRAENKEL R, FALK F (1967): Zahndurchbruch und Vererbung beim Deckbiss. Fortschr Kieferorthop 28, 175

[94] SCHULZE C (1982): Lehrbuch der Kieferorthopaedie-Band 3. Quintessenz, Berlin 1982,280.

[105] VAN DER LINDEN F (1983): Gebissentwicklung. Quintessenz Verlag, Berlin

[109] WITT E, SCHMIDT H (1971): Experemintelle Untersuchungen ueber die Funktion der Weichteile bei Zahnfehlstellungen. Dtsch Stomatol. 21:184-6

[Seite 67]

Die meisten Autoren sehen die Entstehung des Deckbisses in den perioralen Weichteilen verankert [Fränkel und Falk 1967, van der Linden 1983, Witt und Schmidt 1971] Die Ursache kann sowohl funktionell im Sinne von Dyskinesien [Fränkel und Falk, 1967], als auch in der Morphologie [van der Linden, 1983] liegen. Wie diese Studie zeigte, scheint dabei die Höhe der Lippenschlußlinie eine entscheidende pathogenetische Rolle bei der Entstehung der Klasse II/2 zu spielen. Dies unterstützt die Hypothese van der Lindens [van der Linden,

[Seite 68]

1983], der bei Deckbißfällen eine typische Lippenmorphologie feststellte, wobei die Oberlippe kurz und die Unterlippe lang ist. Dadurch unterliegen die oberen Frontzähne während des Zahndurchbruchs dem Einfluß der Unterlippe. Dies entspricht der Situation bei einer hohen Lippenschlußlinie. Unter dem Einfluß der Unterlippe kommt es zur Inversion der oberen Schneidezähne, dem typischen Symptom der Klasse II/2. Durch funktionelle Anpassungsmechanismen hat das Konsequenzen für die weitere Gebißentwicklung.

Durch die Palatinalkippung der oberen Incisivi kommt es zu einer Verlängerung der invertierten Zähne [Schulze 1982], was wiederum eine Verstärkung des tiefen Bisses bzw. eine Erhöhung der Lippenschlußlinie zur Folge haben würde.

Eine Zunahme der Palatinalkippung ist nur möglich, wenn eine incisale Stufe besteht oder die kontakthaltenden unteren Schneidezähne nach lingual ausweichen, was bei einer neutralen Bißlage ausgeprägter sein muß, als bei einer Distalbißlage.


15. Fränkel, R., F. Falk. (1967). Zahndurchbruch und Vererbung beim Deckbiß. Fortschr Kieferorthop. 28 :175.

53. Schulze, C. 1982. Lehrbuch der Kieferorthopädie Band 3. Quintessenz Verlag, Berlin.

64. van der Linden, F. (1983). Gebißentwicklung. Quintessenz Verlag, Berlin.

67. Witt, E., H. Schmidt. (1971). Experimentelle Untersuchungen über die Funktion der Weichteile bei Zahnfehlstellungen. Dtsch Stomatol. 21 :184-6.

Anmerkungen

Identisch bis hin zu den Literaturverweisen; ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki