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Analyse:Fet/Fragment 058 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Mager 2001
Seite(n): 68 f., Zeilen: 68: 10-22, 25-34 - 69: 1-6
[Eine Zunahme der Palatinalkippung ist nur möglich, wenn eine inzisale Stufe besteht oder die Kontakt haltenden unteren Schneidezähne nach lingual ausweichen, was bei einer neutralen Bisslage ausgeprägter sein muss, als] bei einer Distalbisslage. So erklärt sich das gehäufte Auftreten des Deckbisses bei der Klasse II/2. Die unterschiedliche Anordnung in der Stellung der oberen Inzisivi, wie sie oft bei der Klasse II/2 zu sehen ist, dürfte auch in Besonderheiten des Zahndurchbruchs begründet sein. Eine steile Keimlage, die von manchen Autoren für die Inversion der Inzisivi verantwortlich gemacht wird (KORKHAUS 1931), wurde von anderen Autoren eher angezweifelt. So sahen Fränkel und Falk (1967) keine Auffälligkeiten der Zahnkeime vor ihrem Durchbruch. Erst im Laufe des Durchbruchs schwenkten die Zahnkeime im Sinne einer Palatinalkippung um. Dies könnte damit zusammenhängen, dass sie unter den funktionellen Einfluss der Weichgewebe gelangen. Fränkel sah den entscheidenden Faktor in Dyskinesien bzw. in einem hypervalenten Mentalis.

Die Ätiologie der Reklination der Inzisivi bei einer Klasse II/2 wirft diverse Fragen auf. Gegen eine rein genetisch determinierte Ursache der Anomalie spricht eine Studie an monozygoten Zwillingen. Einer der beiden Zwillinge hatte eine Klasse II/2, während der andere eine Klasse II/1 aufwies (RUF und PANCHERZ 1999). Die beiden Zwillinge unterschieden sich nicht hinsichtlich der Distalverzahnung, wohl aber in der Stellung der Frontzähne. Der Zwilling mit der Klasse II/2 hatte einen Overjet von 1 mm und einen Overbite von 7 mm, der mit der Klasse II/1 dagegen einen Overjet von 12 mm und einen Overbite von 5 mm. Die Lippenschlusslinie war absolut gesehen bei beiden gleich hoch. Betrachtet man die Lippenschlusslinie in Bezug auf die oberen Inzisivi hatte der Zwilling mit der Klasse II/2 eine bedeutend höhere Lippenschlusslinie. Dies bekräftigt noch einmal den hohen Stellenwert, den die Lippenschlusslinie für die Ausbildung der Klasse II/2 besitzt.

Durch das Auftreten der beiden verschiedenen Phänotypen bei den monozygoten Zwillingen scheint das Vorhandensein eines Umweltfaktors in der Genese von Anomalien bewiesen. Es ist somit sowohl eine genetische Disposition als auch ein Umweltfaktor für die Entstehung der Anomalie [verantwortlich.]

Eine Zunahme der Palatinalkippung ist nur möglich, wenn eine incisale Stufe besteht oder die kontakthaltenden unteren Schneidezähne nach lingual ausweichen, was bei einer neutralen Bißlage ausgeprägter sein muß, als bei einer Distalbißlage. So erklärt sich das gehäufte Auftreten des Deckbisses bei der Klasse II/2.

Die unterschiedliche Anordnung in der Stellung der oberen Incisivi, wie sie oft bei der Klasse II/2 zu sehen ist, dürfte auch in Besonderheiten des Zahndurchbruchs begründet sein. Eine steile Keimlage, die von manchen Autoren für die Inversion der Incisivi verantwortlich gemacht wird [Korkhaus 1931], wurde von anderen Autoren eher angezweifelt. So sahen Fränkel und Falk [1967] keine Auffälligkeiten der Zahnkeime vor ihrem Durchbruch. Erst im Laufe des Durchbruchs schwenkten die Zahnkeime im Sinne einer Palatinalkippung um. Dies könnte damit zusammenhängen, daß sie unter den funktionellen Einfluß der Weichgewebe gelangen. Fränkel sah den entscheidenden Faktor in Dyskinesien bzw. in einem hypervalenten Mentalis. [Diese Hypothese bestätigte sich in der vorliegenden Studie nicht. Es konnte für keinen Muskel ein signifikant erhöhter Muskeltonus festgestellt werden.] Die Ätiologie der Klasse II/2 wirft viele Fragen auf. Gegen eine rein genetisch determinierte Ursache der Anomalie spricht eine Studie an monozygoten Zwillingen. Einer der beiden Zwillinge hatte eine Klasse II/2, während der andere eine Klasse II/1 aufwies [Ruf und Pancherz 1999].

Die beiden Zwillinge unterschieden sich nicht hinsichtlich der Distalverzahnung, wohl aber in der Stellung der Frontzähne.

Der Zwilling mit der Klasse II/2 hatte einen Overjet von 1 mm und einen Overbite von 7 mm, der mit der Klasse II/1 dagegen einen Overjet von 12 mm und einen Overbite von 5 mm.

Die Lippenschlußlinie war absolut gesehen bei beiden gleich hoch. Betrachtet man die Lippenschlußlinie im Bezug auf die oberen Incisivi hatte der Zwilling mit der Klasse II/2 eine

[Seite 66]

bedeutend höhere Lippenschlußlinie. Dies bekräftigt noch einmal den hohen Stellenwert, den die Lippenschlußlinie für die Ausbildung der Klasse II/2 besitzt.

Durch das Auftreten der beiden verschiedenen Phänotypen bei den monozygoten Zwillingen ist das Vorhandensein eines Umweltfaktors in der Genese von Anomalien bewiesen. Es ist somit sowohl eine genetische Disposition als auch ein Umweltfaktor für die Entstehung der Anomalie verantwortlich.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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