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Analyse:Fhb

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Fragmente (Plagiat, gesichtet)

Kein Fragment



Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

13 Fragmente

[1.] Analyse:Fhb/Fragment 011 01 - Diskussion
Bearbeitet: 28. September 2014, 16:29 Hindemith
Erstellt: 28. September 2014, 16:29 (Hindemith)
Fhb, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Sielenkaemper et al 2001, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Sielenkaemper et al 2001
Seite(n): 426, 427, Zeilen: 426: 2. Spalte: 30ff; 427: 1. Spalte: 1ff
[Die bereits beschriebene autoregulatorische Umverteilung des Blutflusses hin zu den "zentralen"] Organen Gehirn und Herz wird über eine Vasokonstriktion im arteriolären Stromgebiet anderer Organe (vor allem Splanchnikusgebiet, Niere, Haut, Skelettmuskulatur) vermittelt.

Die Aktivierung dieses Mechanismus erfolgt über Druck- und Chemorezeptoren via autonomes Nervensystem, wobei sowohl der Blutdruckabfall (über die Druckrezeptoren) als auch eine Hypoxie und ein CO2-Anstieg (über die Chemorezeptoren) als Trigger fungieren können.

2.1.3.2. Dekompensation und zelluläre Hypoxie

Falls ein Schockzustand nicht umgehend korrigiert wird, kommt es nach Ausschöpfung der begrenzten Kompensationsmöglichkeiten im Rahmen des zunehmenden Sauerstoffdefizits zur Entwicklung von zellulärer Hypoxie. Zelluläre Hypoxie kann direkt zum Zelltod führen, führt aber in vielen Fällen zunächst zu Veränderungen der Zellfunktion. Die ATP-Produktion ist bei weiter hohem Verbrauch von energiereichen Phosphaten vermindert. Zur Aufrechterhaltung ausreichender ATP-Spiegel wird die anaerobe Glykolyse aktiviert, wodurch es in der Folge zur intrazellulären Azidose und zur Laktatakkumulation kommt. Ebenso werden energiereiche Phosphate in erheblichem Ausmaß zu Adenosin degradiert, welches frei durch die Membranen diffundieren kann und nach weiterer Metabolisierung zu Inosin und Hypoxanthin die wichtigste Quelle zur Produktion toxischer Sauerstoffradikale im Interstitium darstellt [14].

Exzessive Plasmalaktatspiegel führen zu einer gesteigerten mikrovaskulären Permeabilität und werden zusammen mit dem Ausfall der zellwandständigen Natrium-Kalium-Pumpe, die einen zunehmenden Einstrom von Natrium in die Zelle nach sich zieht, für einen zunehmenden Verlust intravaskulärer Flüssigkeit in das Interstitium beziehungsweise nach intrazellulär verantwortlich gemacht. Die Ödembildung und der Abfall des Blutflusses begünstigen zusammen mit einer Aktivierung des plättchenaktivierenden Faktors (PAF) oder auch (z.B. bei septischem Schock) einer gesteigerten Leukozytenadhäsion die Entstehung von Mikrothromben in der Mikrozirkulation. Der intravasale Flüssigkeitsverlust reduziert den venösen Rückstrom und die Vorlast des linken Herzens. Im Zusammenspiel mit der durch die zunehmende Azidose beeinträchtigten Myokardkontraktilitiät resultiert ein Abfall des Schlagvolumens. Im Endeffekt bewirken somit beim Schock die metabolischen Folgen der Hypoxie auf Zellebene einen weiteren Abfall von Blutdruck und Sauerstoffangebot und aggravieren in der Folge wiederum die Ischämie auf zellulärer Ebene. Es entsteht ein Circulus vitiosus, wobei sich die Schockfolgen

[bereits früh zu den Konsequenzen des zugrundeliegenden Krankheitsgeschehens addieren und damit die Entwicklung eines Multiorganversagens beschleunigen.]


14. Ar'Rajab A, Davidson I, Fabia R: Reperfusion injury. New Horiz 1996, 4:224-234.

autoregulatorische Umverteilung des Blutflusses hin zu den "zentralen" Organen Gehirn und Herz wird über eine Vasokonstriktion im arteriolären Stromgebiet anderer Organe (vor allem Splanchnikusgebiet, Niere, Haut, Skelettmuskulatur) vermittelt. Die Aktivierung dieses Mechanismus erfolgt über Druck- und Chemorezeptoren via autonomes Nervensystem, wobei sowohl der Blutdruckabfall (über die Druckrezeptoren) als auch eine Hypoxie und ein CO2-Anstieg (über die Chemorezeptoren) als Trigger fungieren können.

Dekompensation und zelluläre Hypoxie

Falls ein Schockzustand nicht umgehend korrigiert wird, kommt es nach Ausschöpfung der begrenzten Kompensationsmöglichkeiten im Rahmen des zunehmenden Sauerstoffdefizits zur Entwicklung von zellulärer Hypoxie. Zelluläre Hypoxie kann direkt zum Zelltod führen, führt aber in vielen Fällen zunächst zu Veränderungen der Zellfunktion. Die ATP-Produktion ist bei weiter hohem Verbrauch von energiereichen Phosphaten vermindert. Zur Aufrechterhaltung ausreichender ATP-Spiegel wird die anaerobe Glykolyse aktiviert, wodurch es in der Folge zur intrazellulären Azidose und zur Laktatakkumulation kommt. Ebenso werden energiereiche Phosphate in erheblichem Ausmaß zu Adenosin degradiert, welches frei durch die Membranen diffundieren kann und nach weiterer Metabolisierung zu Inosin und Hypoxanthin die wichtigste Quelle zur Produktion toxischer Sauerstoffradikale im Interstitium darstellt (2).

Exzessive Plasmalaktatspiegel führen zu einer gesteigerten mikrovaskulären Permeabilität, und werden zusammen mit dem Ausfall der zellwandständigen Natrium-Kalium-Pumpe, die einen zunehmenden Einstrom von Natrium in die Zelle nach sich zieht, für einen zunehmenden Verlust intravaskulärer Flüssigkeit in das Interstitium beziehungsweise nach intrazellulär verantwortlich gemacht. Die Ödembildung und der Abfall des Blutflusses begünstigen zusammen mit einer Aktivierung des plättchenaktivierenden Faktors (PAF) oder auch (z.B. bei septischem Schock) einer gesteiger-

[Seite 427]

ten Leukozytenadhäsion die Entstehung von Mikrothromben in der Mikrozirkulation. Der intravasale Flüssigkeitsverlust reduziert den venösen Rückstrom und die Vorlast des linken Herzens. Im Zusammenspiel mit der durch die zunehmende Azidose beeinträchtigten Myokardkontraktilitiät resultiert ein Abfall des Schlagvolumens. Im Endeffekt bewirken somit beim Schock die metabolischen Folgen der Hypoxie auf Zellebene einen weiteren Abfall von Blutdruck und Sauerstoffangebot, und aggravieren in der Folge wiederum die Ischämie auf zellulärer Ebene. Es entsteht ein Circulus vitiosus, wobei sich die Schockfolgen bereits früh zu den Konsequenzen des zugrundeliegenden Krankheitsgeschehens addieren und damit die Entwicklung eines Multiorganversagens beschleunigen.


2. Ar'Rajab A, Davidson I, Fabia R: Reperfusion injury. New Horiz 1996, 4:224-234

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[2.] Analyse:Fhb/Fragment 014 08 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 05:12 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 05:09 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 8 ff.
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 5 f., Zeilen: 5: 13 ff.; 6: 1 ff.
3. Therapie der Herzinsuffizienz

3.1. Konservative Therapie

Die Einführung und breite Verwendung von b-Blockern mit verschiedenen Wirkungen auf die a- und b-Rezeptoren, der Einsatz von ACE-Hemmern und AT-2 Antagonisten haben enormen Gewinn an Lebenszeit und Lebensqualität bewirkt. Weiterhin haben die Patienten dank der modernen antiarrhythmischen Behandlung, insbesondere der Synchronisations- und Defibrillatortherapie, nicht nur an Lebensdauer, sondern auch an Lebensqualität gewonnen. Nichtsdestotrotz stellt diese Erkrankung bei Patienten über 65 Jahren, die in ca. 10% an einer chronischen Herzinsuffizienz leiden, den häufigsten Grund für die Krankenhauseinweisung dar.

Die Tatsache, dass sich trotz steigender Zahl der Patienten, die an einer koronaren Herzerkrankung leiden, durch die Fortschritte in der medikamentösen Therapie ihre Überlebenschance zugenommen hat, gleichzeitig aber die Zahl der Patienten, die an einer Herzinsuffizienz versterben, weiter steigt, legt nahe, dass bei der Herzinsuffizienz pathophysiologische Mechanismen eine Rolle spielen, die offensichtlich nur unzureichend durch die medikamentöse Therapie kontrolliert werden können.

3.2. Chirurgische Therapie

Organkonservierende Operationen am insuffizienten Herzen haben heute einen wichtigen Platz in der Routine erlangt mit geringem Operationsrisiko und überraschend guten Langzeitergebnissen. Das Spektrum der verschiedenen Therapieoptionen bei der terminalen Herzinsuffizienz ist in Abbildung 2 dargestellt.

Revaskularisation

Mitralrekonstruktion HTx VAD, TAH

Kardiomyoplastie

Acorn® Netz

Ventrikelreduktion

Regeneration und Ersatz

der Kardiomyozyten Myosplint

Abb. 2: Spektrum der Therapieoptionen bei terminaler Herzinsuffizienz als akutes oder chronisches Geschehen.

Zahlreiche Fortschritte der konservativen, medikamentösen Herzinsuffizienztherapie haben einen enormen Gewinn an Lebenszeit und Lebensqualität bewirkt: die Einführung und breite Verwendung von β-Blockern mit ihren verschiedenen Auswirkungen auf die α- und β- Rezeptoren, der Einsatz von ACE-Hemmern und AT-2-Antagonisten und die moderne antiarrhythmische Behandlung, insbesondere die Synchronisations- und Defibrillatortherapie. Nichtsdestotrotz stellt diese Erkrankung bei Patienten über 65 Jahren, von denen ca. 10 % an einer chronischen Herzinsuffizienz leiden, den häufigsten Grund für eine Krankenhauseinweisung dar (1). Die Tatsache, daß sich durch die Fortschritte in der medikamentösen Therapie die steigende Zahl der Patienten, die an einer koronaren Herzerkrankung leiden, senken ließ, dabei aber die Zahl der Patienten, die an einer Herzinsuffizienz versterben, weiter steigt, legt nahe, daß bei der Herzinsuffizienz pathophysiologische Mechanismen eine Rolle spielen, die offensichtlich nur unzureichend durch die medikamentöse Therapie kontrolliert werden können.


[Seite 6:]

1.2. Chirurgische Therapie der Herzinsuffizienz

Organkonservierende Operationen am insuffizienten Herzen haben heute einen wichtigen Platz in der Routine erlangt, mit geringem Operationsrisiko und überraschend guten Langzeitergebnissen. Das Spektrum der verschiedenen Therapieoptionen bei der terminalen Herzinsuffizienz ist auf Abbildung 1 dargestellt.

Abbildung 1. Spektrum der Therapieoptionen bei terminaler Herzinsuffizienz als akutes oder chronisches Geschehen [...] Deshalb sollte bei Revaskularisation Mitralrekonstruktion HTx VAD, TAH Kardiomyoplastie Acorn ® Netz Ventrikel - reduktion Regeneration und Ersatz der Kardiomyozyten Myosplint

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Abb 2 ist in der Quelle zweifarbig, also nicht identisch.

Sichter
(SleepyHollow02)

[3.] Analyse:Fhb/Fragment 015 04 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 05:55 Klgn
Erstellt: 21. August 2014, 05:19 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 4-17
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 10, Zeilen: 3 ff.
3.3. Herztransplantation

Die Herztransplantation kann heute bei richtiger Indikationsstellung und in den Händen erfahrener Teams gute Langzeitergebnisse mit 10-Jahres-Überlebensraten von mehr als 50%, guter Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erbringen [15]. Im Jahr 2005 wurden in Deutschland 374 Herztransplantationen ausgeführt, wobei 702 Patienten gelistet waren. Im selben Zeitraum verstarben im Lande geschätzt 100 000 Menschen an akutem und weitere 300 000 unter den Zeichen des chronischen Herzversagens. Die Sterblichkeit auf der "high urgency" Warteliste liegt bei 20% pro Monat [16]. Gewiss wird man einwenden, dass darunter auch viele sehr alte Patienten sind, denen man keine große Operation mehr zumuten kann und soll. Dies trifft aber auch viele Tausende, die noch Jahre des aktiven und sozial wichtigen Lebens vor sich hätten. Die Herztransplantation kommt damit nur einzelnen Patienten zugute, die zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort das Glück haben, ein Spenderherz zu erhalten, und bleibt damit sicher auf immer eine kasuistische Therapie. Dabei ist ihre Bedeutung als Stimulator vieler neuer Entwicklungen und als Richtschnur für andere Verfahren nicht hoch genug einzuschätzen.


15. Trulock EP, Christie JD, Edwards LB, Boucek MM, Aurora P, Taylor DO, et al. Registry of the International Society for Heart and Lung Transplantation: twenty-fourth official adult lung and heart-lung transplantation report-2007. J Heart Lung Transplant 2007;26(8):782-95.

16. Kamiy H, Koch A, Sack Fu, Akhyari P, Lichtenberg A, Who needs ' bridge' to transplantation in the presence of the Eurotransplant high-urgency heart transplantation program?. Eur J Cardiothorac Surg 2008;34(6): 1129-1133.

1.2.5. Herztransplantation

Die Herztransplantation kann heute bei richtiger Indikationsstellung und in den Händen erfahrener Teams gute Langzeitergebnisse erbringen, mit 10-Jahres-Überlebensraten von mehr als 50 % und guter Leistungsfähigkeit und Lebensqualität (28). Im Jahr 2005 wurden in Deutschland 374 Herztransplantationen durchgeführt, wobei 702 Patienten gelistet waren. Im selben Zeitraum verstarben im Land geschätzte 100 000 Menschen an akutem und weitere 300 000 an chronischem Herzversagen. Darunter sind sicherlich viele sehr alte Patienten, denen man eine große Operation nicht mehr zumuten sollte und würde, es trifft aber auch viele Tausende, die noch Jahre eines aktiven und sozial wichtigen Lebens vor sich hätten. Die Herztransplantation kommt damit nur einzelnen Patienten zugute, die das Glück haben, sich zum rechten Zeitpunkt in einer Klinik aufzuhalten, die für sie ein geeignetes Spenderherz findet, und bleibt damit sicher auf immer eine kasuistische Therapie. Dabei ist ihre Bedeutung als Stimulator vieler neuer Entwicklungen und als Richtschnur für andere Verfahren nicht hoch genug einzuschätzen.


28. Trulock EP, Edwards LB, Taylor DO, Boucek MM, Keck BM, Hertz MI. Registry of the International Society for Heart and Lung Transplantation: twenty-third official adult lung and heart-lung transplantation report – 2006. J Heart Lung Transplant 2006;25(8):880-92.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[4.] Analyse:Fhb/Fragment 018 19 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 07:59 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 07:58 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 19 ff.
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 11, Zeilen: 1 ff.
3.4.2. Stand der Technik

Die bittere Erfahrung der Transplantationsteams, dass auch junge Transplantationsanwärter geradezu unter ihren Händen versterben, erzwang geradezu die Anwendung von künstlichen Pumpsystemen, sowohl von „künstlichen Herzen“ als auch von Herzunterstützungssystemen, um Patienten bis zu einer späteren Transplantation am Leben zu erhalten. Diese erfolgte am günstigsten dann, wenn die Patienten sich schließlich von den Folgen des kardiogenem Schocks erholt hatten und wenn dann ein Spenderherz zur Verfügung stand. Diese in den späten 80er Jahren begonnene Überbrückung bis zur Transplantation bot erstmals die Möglichkeit, die bis dahin schon entwickelten mechanischen Pumpsysteme sinnvoll und regelmäßig anzuwenden.

Von 1986 bis Januar 2008 sind am Deutschen Herzzentrum Berlin über 1 600 Herztransplantationen durchgeführt worden; bei über 300 dieser Patienten erfolgte die Herztransplantation, nachdem eine Wartezeit auf das Spenderorgan zwischen wenigen Tagen bis

[Seite 19:]

zu über 4 Jahren mit künstlichen Herzpumpen „überbrückt“ worden war.

2. Mechanische Kreislaufunterstützung, Stand der Technik

Die bittere Erfahrung der Transplantationsteams, immer wieder gerade junge Transplantationsanwärter unter ihren Händen versterben sehen zu müssen, erzwang geradezu die Anwendung von künstlichen Pumpsystemen, sowohl von „künstlichen Herzen“ als auch von Herzunterstützungssystemen, um Patienten bis zu einer späteren Transplantation am Leben zu erhalten, denn diese erfolgt am günstigsten dann, wenn der Patient Zeit hatte, sich von den Folgen eines kardiogenen Schocks zu erholen und die Wartezeit auf ein geeignetes Spenderherz zu überbrücken. Diese in den späten achtziger Jahren begonnene Überbrückung bis zur Transplantation bot erstmals die Möglichkeit, die bis dahin schon entwickelten mechanischen Pumpsysteme sinnvoll und regelmäßig anzuwenden. Seit 1986 bis Januar 2008 sind am Deutschen Herzzentrum Berlin über 1 600 Herztransplantationen durchgeführt worden. Bei über 300 dieser Patienten erfolgte die Herztransplantation nach einer Wartezeit auf das Spenderorgan von wenigen Tagen bis zu über vier Jahren, überbrückt mit künstlichen Herzpumpen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[5.] Analyse:Fhb/Fragment 019 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 08:43 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 08:40 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 11 f., Zeilen: 11: ff.; 12: 1 ff.
Unter dem Überbrückungskonzept wurden zahlreiche Erfahrungen gesammelt, zum einen, was die Erholungsfähigkeit des menschlichen Organismus vom Schock anbetraf, zum anderen über die originäre Pathophysiologie der künstlichen Systeme selbst. Schließlich konnten wir in mehr als 80 Fällen eine vollständige Restitution der Funktion des nativen Herzens unter temporärer Entlastung auch schwerstkranker Herzen durch eine Blutpumpe beobachten. Die Überbrückung löst das Hauptproblem der Transplantation nicht, nämlich die begrenzte Organverfügbarkeit. Das Herz, das einem künstlich am Leben gehaltenen Patienten transplantiert wird, „fehlt“ dann einem anderen. Es wurde sogar gemutmaßt, dass die Ergebnisse der Transplantation nach Überbrückung schlechter seien als diejenigen der Primärtransplantation. Dies konnte mittlerweile eindeutig widerlegt werden [31]. Mit dem Überbrückungskonzept wurde aber erreicht, dass:

1. die Indikationsgrenzen für den Einsatz von mechanischen Unterstützungssystemen sichtbar und definiert wurden;

2. die Systeme sukzessiv verbessert und ihre Komplikationen verringert wurden

3. die Behandlung der Patienten mit solchen Systemen zur Routine reifte;

4. Patienten, Ärzte und die Gesellschaft insgesamt künstliche Herzpumpen akzeptierten und zunehmend Vertrauen in diese zeigen.

Viele Patienten warteten dann monate- und jahrelang mit künstlichen Herzpumpen auf ein Transplantat, zahlreiche wurden nach Hause entlassen und kamen damit gut im Leben und auch im Beruf zurecht und markieren damit den Übergang von der temporären zur permanenten Anwendung der „Kunstherzen“.

3.4.3. Unterteilung

Die MCS-Systeme werden nach vier unabhängigen Kriterien unterteilt. Nach Dauer der Unterstützung werden die mechanischen Kreislaufunterstützungssysteme in kurz- und langfristige Systeme unterteilt.

Nach dem Blutförderungsprinzip werden die MCS-Systeme in folgende Gruppen unterteilt:

- pulsatile Pumpen (jeder Kunstventrikel ist mit zwei Klappen versehen, die Richtung des Blutflusses wird um 180° geändert),

- zentrifugale Pumpen (kontinuierlicher Blutfluss, keine Klappen, die Richtung des Blutflusses wird um 90° geändert),


31. Aaronson KD, Eppinger MJ, Dyke DB, Wright S, Pagani FD. Left ventricular assist device therapy improves utilization of donor hearts. J Am Coll Cardiol 2002;39(8):1247-54.

Unter dem Überbrückungskonzept wurden zahlreiche Erfahrungen gesammelt, zum einen, was die Erholungsfähigkeit des menschlichen Organismus vom Schock anbetraf, zum anderen über die originäre Pathophysiologie der künstlichen Systeme selbst. Schließlich konnten wir in mehr als 80 Fällen eine vollständige Restitution der Funktion des nativen Herzens unter temporärer Entlastung auch schwerstkranker Herzen durch eine Blutpumpe beobachten. Die Überbrückung löst das Hauptproblem der Transplantation nicht, nämlich die begrenzte Organverfügbarkeit: die Anzahl der benötigten Transplantate erhöht sich, und das Herz, das einem künstlich am Leben gehaltenen Patienten transplantiert wird, „fehlt“ dann einem anderen. Es wurde sogar gemutmaßt, daß die Ergebnisse der Transplantation nach Überbrückung schlechter seien als diejenigen der Primärtransplantation. Dies konnte mittlerweile eindeutig widerlegt werden (29). Mit dem Überbrückungskonzept wurde aber erreicht, daß 1. die Indikationsgrenzen für den Einsatz von mechanischen Unterstützungssystemen sichtbar und definiert wurden, 2. die Systeme sukzessiv verbessert und ihre Komplikationen verringert wurden, 3. die Behandlung der Patienten mit solchen Systemen zur Routine heranreifte und 4. Patienten, Ärzte und die Gesellschaft insgesamt künstliche Herzpumpen akzeptieren und zunehmend Vertrauen in diese zeigen.

[Seite 12:]

Für viele Patienten konnte somit die monate- bis jahrelange Wartezeit auf ein Transplantat mit künstlichen Herzpumpen erfolgreich überbrückt und eine langzeitige Hospitalisierung vermieden werden: zahlreiche Patienten konnten nach Hause entlassen werden und kamen damit gut im Alltags- und Berufsleben zurecht. Diese Behandlung markiert somit den Übergang von der temporären zur dauerhaften, permanenten Anwendung von „Kunstherzen“.

[...]

2.2. Unterteilung der mechanischen Kreislaufunterstützungssysteme

Die mechanischen Kreislaufunterstützungssysteme (MCS-Systeme) werden nach vier voneinander unabhängigen Kriterien unterteilt. Je nach Dauer der Unterstützung werden sie in kurz- und langfristige Systeme unterteilt. Nach ihrem Prinzip der Blutfbeförderung werden die MCS-Systeme in folgende Gruppen unterteilt: • pulsatile Pumpen (jeder Kunstventrikel ist mit zwei Klappen versehen, die Richtung des Blutflusses wird um 180° geändert), • zentrifugale Pumpen (kontinuierlicher Blutfluß, keine Klappen, die Richtung des Blutflusses wird um 90° geändert),


29. Aaronson KD, Eppinger MJ, Dyke DB, Wright S, Pagani FD. Left ventricular assist device therapy improves utilization of donor hearts. J Am Coll Cardiol 2002;39(8):1247-54.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[6.] Analyse:Fhb/Fragment 020 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 08:54 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 08:54 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 13, 15, Zeilen: 13: 1 ff.; 15: 2 ff.
- axiale Pumpen (kontinuierlicher Blutfluss, keine Klappen, die Richtung des

Blutflusses wird nicht geändert).

Je nach dem, welcher Ventrikel unterstützt wird, werden Systeme als linksventrikulär (LVAD), rechtsventrikulär (RVAD) oder links- und rechtsventrikulär biventrikulär (BVAD) bezeichnet.

Weiterhin können die Systeme extrakoporal liegen oder implantierbar sein. Wenn das Herz explantiert und durch das mechanische Kreislaufunterstützungssystem komplett ersetzt wird, bezeichnet man das System nicht mehr als „ventrikuläres Unterstützungssystem“, sondern als in eine eigene Gruppe eingruppiertes „Total Artificial Heart“.

Die hier vorgestellte Klassifikation der MCS-Systeme basiert auf dem heutigen Stand der Entwicklung, wobei bei einigen Kriterien Einteilungen ineinander übergehen, wie z.B. die Dauer der Anwendung. Einige Ausnahmen lassen sich nicht eindeutig eingruppieren, wie z.B. eine extrakorporale BVAD-Implantation nach Herzresektion infolge eines massiven Myokardinfarktes oder eines nicht resektablen Tumors, mit Annähen der Kanülen an die Aorta aszendens bzw. Pulmonalarterie und an die Magneten aus den beiden Vorhöfen ist funktionell ein TAH.

3.4.4. Prinzipien

Die erste Generation auf breiterer Basis in die klinische Anwendung eingeführter kardialer Assist-Systeme waren para- oder extrakorporale, pulsatile, pneumatisch angetriebene Blutpumpen. Im Kern bestehen pulsatile Systeme aus einer Blutpumpe, die durch Kompression eines blutgefüllten Sacks einen pulsatilen Blutfluss erzeugt. Verbunden sind die Blutpumpen mit dem Herzen über Kanülen, die in die Herzhöhlen (rechter Herzvorhof, linker Herzvorhof oder linker Ventrikel) eingebracht werden und das Blut dort abdrainieren; die Blutpumpen werfen das Blut dann in die großen zentralen Gefäße (Aorta, Arteria pulmonalis) über entsprechende Verbindungen (Kanülen, Gefäßprothesen) aus. Die Blutflussrichtung wird dabei durch in den Ein- und Auslassstutzen eingearbeitete mechanische Herzklappenprothesen bestimmt.

Pneumatisch betriebene Blutpumpen erfordern die perkutane Ausleitung der mit dem Herzen verbundenen Kanülen, an welche dann die parakorporal platzierten Blutpumpen konnektiert werden. Die Bewegung des Kunstventrikels erfolgt durch Druckluft aus einer externen Steuereinheit (Kompressor, Steuerung). Bereits Ende der 70er Jahre hatte W.S. Pierce von der Pennsylvania State University in Hershey, PA, USA, ein solches pneumatisches parakorporales Pumpsystem (Pierce-Donachey-VAD) entwickelt und klinisch angewendet [32, 33].


32. Olsen EK, Shaffer LJ, Pae WE, Jr., Parr GV, Rosenberg G, Pierce WS. Biventricular mechanical assistance in the postcardiotomy patient. Trans Am Soc Artif Intern Organs 1980;26:29-33.

33. Pierce WS, Parr GV, Myers JL, Pae WE, Jr., Bull AP, Waldhausen JA. Ventricular-assist pumping patients with cardiogenic shock after cardiac operations. N Engl J Med 1981;305(27):1606-10.

• axiale Pumpen (kontinuierlicher Blutfluß, keine Klappen, die Richtung des Blutflusses wird nicht geändert).

Je nachdem, welcher Ventrikel unterstützt wird, werden die Systeme als linksventrikulär (LVAD), rechtsventrikulär (RVAD) oder biventrikulär (BVAD) bezeichnet. Weiterhin können die Systeme extrakorporal liegen oder implantierbar sein. Wenn das Herz explantiert und durch das mechanische Kreislaufunterstützungssystem komplett ersetzt wird, bezeichnet man das System nicht mehr als „ventrikuläres Unterstützungssystem“, sondern als in eine eigene Gruppe eingruppiertes „Total Artificial Heart“ (TAH). Die hier vorgestellte Klassifikation der MCS-Systeme basiert auf dem heutigen Stand der Entwicklung, wobei bei einigen Kriterien die Einteilungen ineinander übergehen, zum Beispiel bei der Dauer der Anwendung. Einige Ausnahmen lassen sich nicht eindeutig eingruppieren, wie zum Beispiel eine extrakorporale BVAD-Implantation nach Herzresektion infolge eines massiven Myokardinfarkts oder eines nicht resektablen Tumors, mit Annähen der Kanülen an die Aorta ascendens bzw. Pulmonalarterie und an die Manschetten aus den beiden Vorhöfen (entspricht funktionell einem TAH).

[Seite 15:]

Die erste Generation auf breiterer Basis in die klinische Anwendung eingeführter kardialer Assist-Systeme waren para- oder extrakorporale, pulsatile und pneumatisch angetriebene Blutpumpen. Im Kern bestehen pulsatile Systeme aus einer Blutpumpe, die durch Kompression eines blutgefüllten Sacks einen pulsatilen Blutfluß erzeugt. Mit dem Herzen verbunden sind die Blutpumpen über Kanülen, die in die Herzhöhlen (rechter Herzvorhof, linker Herzvorhof oder linker Ventrikel) eingebracht werden und das Blut dort abdrainieren; die Blutpumpen werfen das Blut dann in die großen zentralen Gefäße (Aorta, Arteria pulmonalis) über entsprechende Verbindungen (Kanülen, Gefäßprothesen) aus. Die Blutflußrichtung wird dabei durch in den Ein- und Auslaßstutzen eingearbeitete mechanische Herzklappenprothesen bestimmt. Pneumatisch betriebene Blutpumpen erfordern die perkutane Ausleitung der mit dem Herzen verbundenen Kanülen, an welche dann die parakorporal plazierten Blutpumpen konnektiert werden. Die Bewegung des Kunstventrikels erfolgt durch Druckluft aus einer externen Steuereinheit (Kompressor, Steuerung). Bereits Ende der siebziger Jahre hatte W.S. Pierce von der Pennsylvania State University in Hershey, Pennsylvania, USA ein solches pneumatisches parakorporales Pumpsystem (Pierce-Donachey-VAD) entwickelt und klinisch angewendet (32, 33).


32. Olsen EK, Shaffer LJ, Pae WE, Jr., Parr GV, Rosenberg G, Pierce WS. Biventricular mechanical assistance in the postcardiotomy patient. Trans Am Soc Artif Intern Organs 1980;26:29-33.

33. Pierce WS, Parr GV, Myers JL, Pae WE, Jr., Bull AP, Waldhausen JA. Ventricularassist pumping patients with cardiogenic shock after cardiac operations. N Engl J Med 1981;305(27):1606-10.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[7.] Analyse:Fhb/Fragment 021 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 09:12 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 09:12 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 15 f., Zeilen: 0
[Seit 1982] stand das mit Pierce-Donachey-Pumpen ausgestattete Thoratec Ventricular Assist Device (Thoratec Corp., Woburn, CA, USA) [34, 35] zur breiteren klinischen Anwendung zur Verfügung. Seit 1988 wurde das parakorporale Berlin-Heart-Unterstützungssystem (Berlin Heart AG, Berlin, Deutschland), vor allem als Überbrückung bis zur Herztransplantation, bei mehr als 1000 Patienten angewendet [36]. Die Blutpumpen des Berlin-Heart-Systems sind seit 1994 mit einer Carmeda®-Heparin-Beschichtung ausgestattet. Seit 1992 wurde das extrakorporale pneumatische System Abiomed BVS 5000 (Abiomed Inc., Danvers, MA, USA) weltweit über 6000-mal verwendet [37]. Bei diesem System werden die Blutpumpen auf einem Ständer neben dem Patientenbett betrieben. Alle genannten pneumatisch betriebenen Systeme können als rechts- (RVAD), links- (LVAD) oder biventrikuläres (BVAD) Unterstützungssystem eingesetzt werden. Als Neuentwicklung dieses Systems, welche vor kurzem in die Klinik eingeführt wurde, gilt das System AB 5000. Das System entspricht im Funktionsprinzip und Aufbau den Systemen der Berlin Heart Excor und Thoratec.

Als implantierbare elektrisch betriebene Blutpumpen wurden das Novacor 1984 und HeartMate I (zuerst pneumatisch und dann elektrisch betrieben) 1986 in die Klinik eingeführt. Das System Novacor-N100-LVAS (World Heart Inc., Oakland, CA, USA) [38] wurde seitdem weltweit bei über 3000 und das TCI-Heart- Mate-System (Thoratec Corp., Woburn, MA, USA) [39] bei über 5000 Patienten implantiert. Beiden Systemen gemeinsam ist die intrakorporale Position der Blutpumpe in eine hinter dem linken Musculus rectus abdominis zu schaffenden Tasche. Die perkutane Ausleitung einer kombinierten Steuerungs- und Energieversorgungsleitung, welche die implantierte Blutpumpe an die vom Patienten am Körper getragenen externen Controller und Batterie-Packs konnektiert, ist bei diesen Systemen jedoch weiter notwendig. An der Schwelle zum dritten Jahrtausend wurden Blutpumpen in die klinische Anwendung eingeführt, die einen nicht pulsatilen kontinuierlichen Blutfluss liefern und als Axialflusspumpen charakterisiert werden: das Micromed-DeBakey-LVAD (Micromed Technology Inc., Houston, TX, USA) [40, 41], das Jarvik-2000-LVAD (Jarvik Heart Inc., New York, NY, USA) [42, 43], und das HeartMate-II-LVAD (Thoratec Corp., Woburn, MA, USA) [44, 45]. Die weltweit erste klinische Anwendung eines continuierlichen-Fluss LVAD fand 1998 mit der Implantation des DeBakey-LVAD zur Überbrückung bis zur Herztransplantation im Deutschen Herzzentrum Berlin statt [46]. Die Blutbewegung erfolgt bei den drei letztgenannten Systemen im Prinzip durch eine mit hoher Umdrehungszahl rotierende Schraube (Impeller); als linksventrikuläres Assist-System wird das Blut bei diesen Pumpen vom Apex des linken Ventrikels dann je nach [Implantationstechnik in die Aorta ascendens (mediane Sternotomie) oder thorakale Aorta descendens (linkslaterale Thorakotomie) ausgeworfen.]


34. Farrar DJ. The thoratec ventricular assist device: a paracorporeal pump for treating acute and chronic heart failure. Semin Thorac Cardiovasc Surg 2000;12(3):243-50.

35. Farrar DJ, Lawson JH, Litwak P, Cederwall G. Thoratec VAD system as a bridge to heart transplantation. J Heart Transplant 1990;9(4):415-22; discussion 422-3.

36. Schiessler A, Warnecke H, Friedel N, Hennig E, Hetzer R. Clinical use of the Berlin Biventricular Assist Device as a bridge to transplantation. ASAIO Trans 1990;36(3):M706-8.

37. Jett GK. Extracorporeal Support: The Abiomed BVS 5000. In: Goldstein D, Oz M, editors. Cardiac Assist Devices. Amonk , New York: Futura Publishing Co.,Inc.; 2000. p. 235- 250.

38. Ramasamy N, Vargo R, Kormos R, Potner P. Intracorporeal Support: The Novacor Left Ventricular Assist Device. In: Goldstein D, Oz M, editors. Cardiac Assist Devices. New York: Futura Pblishing Company; 2000. p. 323-340.

39. Goldstein D. Intracorporeal Support: Thermo Cardiosystems Ventricular Assist Devices. In: Goldstein D, Oz M, editors. Cardiac Assist Devices. Amonk, New York: Futura Publishing Co.,Inc.; 2000. p. 307-322.

40. Goldstein DJ. Worldwide experience with the MicroMed DeBakey Ventricular Assist Device as a bridge to transplantation. Circulation 2003;108 Suppl 1:II272-7.

41. DeBakey ME. A miniature implantable axial flow ventricular assist device. Ann Thorac Surg 1999;68(2):637-40.

42. Frazier OH, Myers TJ, Westaby S, Gregoric ID. Use of the jarvik 2000 left ventricular assist system as a bridge to heart transplantation or as destination therapy for patients with chronic heart failure. Ann Surg 2003;237(5):631-7.

43. Westaby S. New implantable blood pumps for medium and long-term circulatory support. Perfusion 2000;15(4):319-25.

44. Griffith BP, Kormos RL, Borovetz HS, Litwak K, Antaki JF, Poirier VL, et al. HeartMate II left ventricular assist system: from concept to first clinical use. Ann Thorac Surg 2001;71(3 Suppl):S116-20; discussion S114-6.

45. Frazier OH, Rose EA, Oz MC, Dembitsky W, McCarthy P, Radovancevic B, et al. Multicenter clinical evaluation of the HeartMate vented electric left ventricular assist system in patients awaiting heart transplantation. J Thorac Cardiovasc Surg 2001;122(6):1186-95.

Seit 1982 stand das mit Pierce-Donachey-Pumpen ausgestattete Thoratec Ventricular Assist Device (Thoratec Corp., Woburn, California, USA) (34, 35) zur breiteren klinischen Anwendung zur Verfügung. Seit 1988 wurde das parakorporale Berlin-Heart-Unterstützungssystem (Berlin Heart AG, Berlin, Deutschland), vor allem als Überbrückung bis zur Herztransplantation, bei mehr als 1 000 Patienten angewendet (36). Die Blutpumpen des Berlin-Heart-Systems sind seit 1994 mit einer Cameda®-Heparin-Beschichtung ausgestattet. Seit 1992 wurde das extrakorporale pneumatische System Abiomed BVS 5000 (Abiomed Inc., Danvers, Massachusetts, USA) weltweit über 6 000-mal verwendet (37). Bei diesem System werden die Blutpumpen auf einem Ständer neben dem Patientenbett betrieben. Alle genannten pneumatisch betriebenen Systeme können als rechts- (RVAD), links- (LVAD) oder biventrikuläres (BVAD) Unterstützungssystem eingesetzt werden. Als Neuentwicklung gilt das System AB5000, welches vor kurzem in die Klinik eingeführt wurde. Es entspricht in Funktionsprinzip und Aufbau den Systemen Berlin Heart Excor und Thoratec. Als implantierbare elektrisch betriebene Blutpumpen wurden 1984 Novacor und 1986 HeartMate I (zuerst pneumatisch und dann elektrisch betrieben) in die Klinik eingeführt. Das System Novacor N100 LVAS (World Heart Inc., Oakland, California, USA) (38) wurde seitdem weltweit bei über 3 000 und das TCI HeartMate System (Thoratec Corp., Woburn, 16 Massachusetts, USA) (39) bei über 5 000 Patienten implantiert. Beiden Systemen gemeinsam ist die intrakorporale Position der Blutpumpe in eine hinter dem linken Musculus rectus abdominis zu schaffenden Tasche. Die perkutane Ausleitung einer kombinierten Steuerungs- und Energieversorgungsleitung, welche die implantierte Blutpumpe an die vom Patienten am Körper getragenen externen Controller und Batterie-Packs konnektiert, ist bei diesen Systemen jedoch weiter notwendig. An der Schwelle zum dritten Jahrtausend wurden Blutpumpen in die klinische Anwendung eingeführt, die einen nicht pulsatilen kontinuierlichen Blutfluß liefern und als Axialflußpumpen bezeichnet werden: das Micromed DeBakey LVAD (Micromed Technology Inc., Houston, Texas, USA) (40, 41), das Jarvik 2000 LVAD (Jarvik Heart Inc., New York, New York, USA) (42, 43), und das HeartMate II LVAD (Thoratec Corp., Woburn, Massachusetts, USA) (44, 45). Die weltweit erste klinische Anwendung eines kontinuierlichen Fluß-LVAD fand 1998 mit der Implantation des DeBakey LVAD zur Überbrückung bis zur Herztransplantation im Deutschen Herzzentrum Berlin statt (46). Die Blutbewegung erfolgt bei den drei letztgenannten Systemen durch eine mit hoher Umdrehungszahl rotierende Schraube (Impeller); als linksventrikuläres Assist-System wird das Blut bei diesen Pumpen vom Apex des linken Ventrikels dann, je nach Implantationstechnik, in die Aorta ascendens (mediane Sternotomie) oder in die thorakale Aorta descendens (linkslaterale Thorakotomie) ausgeworfen (47).

34. Farrar DJ. The thoratec ventricular assist device: a paracorporeal pump for treating acute and chronic heart failure. Semin Thorac Cardiovasc Surg 2000;12(3):243-50.

35. Farrar DJ, Lawson JH, Litwak P, Cederwall G. Thoratec VAD system as a bridge to heart transplantation. J Heart Transplant 1990;9(4):415-23.

36. Schiessler A, Warnecke H, Friedel N, Hennig E, Hetzer R. Clinical use of the Berlin Biventricular Assist Device as a bridge to transplantation. ASAIO Trans 1990;36(3):M706-8.

37. Jett GK. Extracorporeal support: The Abiomed BVS 5000. In: Goldstein DJ, Oz MC, eds. Cardiac assist devices. Armonk, NY: Futura, 2000: 235-50.

38. Ramasamy N, Vargo R, Kormos R, Potner P. Intracorporeal support: The Novacor left ventricular assist device. In: Goldstein DJ, Oz MC, eds. Cardiac assist devices. Armonk, NY: Futura, 2000: 323-40.

39. Goldstein D. Intracorporeal support: Thermo cardiosystems ventricular assist devices. In: Goldstein DJ, Oz MC, eds. Cardiac assist devices. Armonk, NY: Futura, 2000: 307- 22.

40. Goldstein DJ. Worldwide experience with the MicroMed DeBakey Ventricular Assist Device as a bridge to transplantation. Circulation 2003;108(Suppl 1):II272-7.

41. DeBakey ME. A miniature implantable axial flow ventricular assist device. Ann Thorac Surg 1999;68(2):637-40.

42. Frazier OH, Myers TJ, Westaby S, Gregoric ID. Use of the Jarvik 2000 left ventricular assist system as a bridge to heart transplantation or as destination therapy for patients with chronic heart failure. Ann Surg 2003;237(5):631-7.

43. Westaby S. New implantable blood pumps for medium and long-term circulatory support. Perfusion 2000;15(4):319-25.

44. Griffith BP, Kormos RL, Borovetz HS, Litwak K, Antaki JF, Poirier VL, Butler KC. HeartMate II left ventricular assist system: from concept to first clinical use. Ann Thorac Surg 2001;71(3 Suppl):S116-20.

45. Frazier OH, Rose EA, Oz MC, Dembitsky W, McCarthy P, Radovancevic B, Poirier VL, Dasse KA. Multicenter clinical evaluation of the HeartMate vented electric left ventricular assist system in patients awaiting heart transplantation. J Thorac Cardiovasc Surg 2001;122(6):1186-95.

46. Potapov EV, Loebe M, Nasseri BA, Siniawski H, Koster A, Kuppe H, Noon GP, DeBakey ME, Hetzer R. Pulsatile flow in patients with a novel non-pulsatile implantable ventricular assist device. Circulation 2000;102(Suppl 3):III-183-7.

47. Hetzer R, Potapov EV, Weng Y, Siniawski H, Knollmann F, Komoda T, Hennig E, Pasic M. Implantation of MicroMed DeBakey VAD through left thoracotomy after previous median sternotomy operations. Ann Thorac Surg 2004;77(1):347-50.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[8.] Analyse:Fhb/Fragment 022 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 11:00 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 11:00 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 16 f., Zeilen: 16: ff.; 17: 1 ff.
[Die Blutbewegung erfolgt bei den drei letztgenannten Systemen im Prinzip durch eine mit

hoher Umdrehungszahl rotierende Schraube (Impeller); als linksventrikuläres Assist-System wird das Blut bei diesen Pumpen vom Apex des linken Ventrikels dann je nach] Implantationstechnik in die Aorta ascendens (mediane Sternotomie) oder thorakale Aorta descendens (linkslaterale Thorakotomie) ausgeworfen. Dieses Konstruktionsprinzip erlaubte eine im Vergleich zu den vorher genannten pulsatilen Blutpumpen sehr kompakte Bauweise mit deutlich verringerter Größe und Gewicht der Blutpumpen (zwischen 100 und 200 g), den Verzicht auf in die Blutpumpe zu inkorporierende Herzklappen, einen geringeren Energiebedarf und eine vereinfachte Steuerung der Blutpumpe. Alle letztgenannten Systeme bedürfen gleichfalls noch der perkutanen Ausleitung einer kombinierten Steuerungs- sowie Energieversorgungsleitung, welche bei allen Systemen- im Oberbauch und beim Jarvik-2000- LVAD bei einigen Patienten links retroaurikulär am Hinterkopf ausgeführt und mit dem von dem Patienten am Körper getragenen Controller und Batterie-Pack konnektiert wird. Das Incor LVAD (BerlinHeart, Berlin, Deutschland) ist die erste magnetisch gelagerte axiale Pumpe, die im Juni 2002 im DHZB zum ersten Mal zur klinischen Anwendung kam [47]. Der Impeller wird in einem Magnetfeld stabilisiert, so dass kein Kontakt zwischen ihm und dem Korpus der Pumpe besteht. Das System ermöglicht einen dauerhaften Betrieb ohne Abnutzung oder Notwendigkeit eines Ersatzes. Mittlerweile werden axiale und zentrifugale implantierbare Pumpen bevorzugt mit einer sich den pulsatilen Systemen angleichenden weltweiten Erfahrung implantiert.

Die Einteilung der Pumpen wird nach folgenden Prinzipien vorgenommen.

Energieumwandlung:

- elektropneumatisch

- elektrohydraulisch

- elektromagnetisch

- elektromechanisch

- thermomechanisch

Dauer des Einsatzes:

- temporär (Tage, Monate oder Jahre)

- permanent

Funktion

- Unterstützung des Herzens (linksventrikulär, rechtsventrikulär oder biventrikulär)

- Ersatz des Herzens

In Abbildung 6 werden verschiedene Blutpumpen dargestellt, die weltweit zurzeit im klinischen Einsatz sind. Das Schema umfasst Pumpen mit verschiedenen Funktionsprinzipien und Plazierung.

Die Blutbewegung erfolgt bei den drei letztgenannten Systemen durch eine mit hoher Umdrehungszahl rotierende Schraube (Impeller); als linksventrikuläres Assist-System wird das Blut bei diesen Pumpen vom Apex des linken Ventrikels dann, je nach Implantationstechnik, in die Aorta ascendens (mediane Sternotomie) oder in die thorakale Aorta descendens (linkslaterale Thorakotomie) ausgeworfen (47). Dieses Konstruktionsprinzip erlaubt eine im Vergleich zu den vorher genannten pulsatilen Blutpumpen sehr kompakte Bauweise mit deutlich verringerter Größe und Gewicht der Blutpumpen (zwischen 100 und 200 g), den Verzicht auf in die Blutpumpe zu inkorporierende Herzklappen, einen geringeren Energiebedarf und eine vereinfachte Steuerung der Blutpumpe. Alle letztgenannten Systeme bedürfen gleichfalls noch der perkutanen Ausleitung einer kombinierten Steuerungs- sowie Energieversorgungsleitung, welche bei allen Systemen im Oberbauch und beim Jarvik 2000 LVAD bei einigen Patienten links retroaurikulär am Hinterkopf ausgeführt und mit dem vom Patienten am Körper getragenen Controller und Batterie-Pack konnektiert wird. Das Incor LVAD (Berlin Heart AG, Berlin, Deutschland) ist die erste magnetisch gelagerte axiale Pumpe, die im Juni 2002 im Deutschen Herzzentrum Berlin zum ersten Mal zur klinischen Anwendung kam (48). Der Impeller wird in einem Magnetfeld stabilisiert, so daß kein Kontakt zwischen ihm und dem Korpus der Pumpe besteht. Das System ermöglicht einen dauerhaften Betrieb ohne Abnutzung oder Notwendigkeit eines Ersatzes. Mittlerweile werden die axialen und zentrifugalen implantierbaren Pumpen bevorzugt implantiert mit einer weltweiten Erfahrung, die sich der mit den pulsatilen Systemen angleicht. Die Einteilung der Pumpen wird nach folgenden Prinzipien vorgenommen:

[Seite 17:]

Energieumwandlung:

• Elektropneumatisch

• Elektrohydraulisch

• Elektromagnetisch

• Elektromechanisch

• Thermomechanisch

Dauer des Einsatzes: Temporär: • Tage • Monate oder Jahre Permanent Funktion: Unterstützung des Herzens: • Linksventrikulär • Rechtsventrikulär • Biventrikulär Ersatz des Herzens Auf Abbildung 2 werden verschiedene Blutpumpen dargestellt, die zur Zeit weltweit im klinischen Einsatz sind. Das Schema umfasst Pumpen mit verschiedenen Funktionsprinzipien und Plazierungen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[9.] Analyse:Fhb/Fragment 023 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 11:13 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 11:10 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 21 f., Zeilen: 21:2 ff.; 22: 1 ff.
3.4.5. Indikationen und Ergebnisse in der Anwendung des Systems

Überbrückung bis zur Herztransplantation

Erfahren Patienten, die bereits zur Herztransplantation gelistet oder prinzipiell geeignet sind, eine weitere Verschlechterung ihrer Herzfunktion, besteht die Indikation zur Implantation eines langfristigen Herzunterstützungssystems als Überbrückung bis zur Verfügbarkeit eines geeigneten Spenderorgans. Häufig muss die Implantation einer künstlichen Blutpumpe notfallmäßig erfolgen, wenn sich bei solchen Patienten die hämodynamische Situation trotz maximaler kardioaktiver Medikation derart rapide verschlechtert, dass innerhalb von Stunden oder Tagen mit dem Eintritt des Todes gerechnet werden muss. Alle unsere wissenschaftlichen und klinischen Bemühungen sind darauf gerichtet, solche Situationen vorherzusagen und zu vermeiden. Es wurde der Zusammenhang zwischen den beiden Prozessen deutlich gezeigt [48].

Dringlich indiziert ist die Implantation eines Kreislaufunterstützungssystems bei diesen Patienten, wenn unter stationärer Behandlung und mit optimaler medikamentöser Therapie zwar marginale, aber noch stabile Kreislaufverhältnisse sowie eine ausreichende Organperfusion bestehen. Diese Patienten sind durch die dauerhafte Immobilität und Hospitalisierung, das Risiko akuter kardialer Dekompensation, den plötzlichen Herztod sowie die stark eingeschränkte Überlebenswahrscheinlichkeit während der Wartezeit auf eine Herztransplantation gefährdet.


48. Potapov EV, Hennig F, Wagner FD, Volk HD, Sodian R, Hausmann H, et al. Natriuretic peptides and E-selectin as predictors of acute deterioration in patients with inotrope-dependent heart failure. Eur J Cardiothorac Surg 2005;27(5):899-905

2.5.2. Überbrückung bis zur Herztransplantation

Erfahren Patienten, die bereits gelistet oder prinzipiell für eine Herztransplantation geeignet sind, eine weitere Verschlechterung ihrer Herzfunktion, besteht die Indikation zur Implantation eines langfristigen Herzunterstützungssystems zur Überbrückung bis zur Verfügbarkeit eines geeigneten Spenderorgans. Häufig muss die Implantation einer künstlichen Blutpumpe notfallmäßig erfolgen, wenn sich bei solchen Patienten die hämodynamische Situation trotz maximaler kardioaktiver Medikation derart rapide verschlechtert, daß innerhalb von Stunden oder Tagen mit dem Eintritt des Todes gerechnet werden muss. All unsere wissenschaftlichen und klinischen Bemühungen sind darauf gerichtet, solche Situationen vorherzusagen und zu

[Seite 22:]

vermeiden. In unserer Arbeit konnten neurohumorale und inflammatorische Marker einer derartigen Dekompensation gefunden werden, die den Zusammenhang zwischen beiden Prozessen deutlich zeigen (73). Dringlich indiziert ist die Implantation eines Kreislaufunterstützungssystems bei diesen Patienten, wenn unter stationärer Behandlung und mit optimaler medikamentöser Therapie zwar marginale, aber noch stabile Kreislaufverhältnisse sowie eine ausreichende Organperfusion bestehen. Diese Patienten sind durch die dauerhafte Immobilität und Hospitalisierung, das Risiko einer akuten kardialen Dekompensation oder eines plötzlichen Herztodes sowie die stark verminderte Überlebenswahrscheinlichkeit während der Wartezeit auf eine Herzübertragung gefährdet.


73. Potapov EV, Hennig F, Wagner FD, Volk HD, Sodian R, Hausmann H, Lehmkuhl HB, Hetzer R. Natriuretic peptides and E-selectin as predictors of acute deterioration in patients with inotrope-dependent heart failure. Eur J Cardiothorac Surg 2005;27(5):899- 905.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[10.] Analyse:Fhb/Fragment 024 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 13:18 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 13:12 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 22 ff., Zeilen: 22:; 23: 24:
[Ein] mechanisches Unterstützungssystem rettet nicht nur das Leben, sonderen bietet den Patienten wesentlich mehr Lebensqualität.

Weltweit liegen hinreichend klinische Erfahrungen mit dem Überbrückungsverfahren unter Anwendung des parakorporalen pneumatisch betriebenen BerlinHeart Excor und Thoratec-VAD sowie der implantierbaren elektrisch betriebenen Linksherzunterstützungssysteme Novacor N100 [49-52] und TCI HeartMate [53, 54] vor. Mit Hilfe dieser Systeme wurden mehrere Tausend Patienten gerettet. Die neuen kontinuierlichen Pumpen wie Jarvik 2000 [55, 56], Incor [57], HeartMate II [58-60], MicroMed DeBakey VAD [40, 60], Terumo DuraHeart [61] und Ventracor [15] wurden bei einigen Tausend Patienten erfolgreich eingesetzt. Regelmässig konnten etwa 65–75% aller initial mit einem Unterstützungssystem versorgten Patienten der späteren Herztransplantation zugeführt werden; etwa 70–85% der transplantierten Patienten sind Langzeitüberlebende dieser komplexen Therapieform [15]. Am Deutschen Herzzentrum Berlin sind bis Ende des Jahres 2007 bei insgesamt 280 Patienten mit ursprünglich katecholaminpflichtigem terminalen Herzversagen und kardiogenem Schock über ein Überbrückungsverfahren Transplantationen durchgeführt worden. Die Frühmortalität nach Herztransplantation lag bei Patienten nach vorangegangener Implantation eines LVAD bei 13,4 % und nach vormaliger Implantation eines biventrikulären Herzunterstützungssystems (Berlin-Heart-BVAD) bei 24,5%. Die mit VAD behandelten Patienten waren sämtlich katecholaminpflichtig und über die Hälfte in einem protrahierten kardiogenen Schock mit einer Lebenserwartung von einigen Tagen bis Wochen. Auch die Patienten auf der Warteliste, die mit VAD zur Überbrückung bis zur Herztransplantation versorgt wurden, zeigten bessere Ergebnisse als die Patienten, die mit Katecholamin überbrückt wurden. [31].

Überbrückung bis zum Erreichen einer Transplantabilität

Bei einigen Patienten bestehen Kontraindikationen für eine Herztransplantation. Während einige Kontraindikationen wie Alter oder schwere Diabetes mellitus nicht mehr reversibel sind, können andere mit Hilfe von mechanischer Kreislaufunterstützung überwunden werden und die Patienten einen Transplantationsstatus erreichen. Bei einem kardiogenem Schock mit nachfolgendem Multiorganversagen kann die mechanische Kreislaufunterstützung zur Erholung [der Organfunktion durch das Aufrechterhalten des Herzzeitvolumens beitragen.]


15. Trulock EP, Christie JD, Edwards LB, Boucek MM, Aurora P, Taylor DO, et al. Registry of the International Society for Heart and Lung Transplantation: twenty-fourth official adult lung and heart-lung transplantation report-2007. J Heart Lung Transplant 2007;26(8):782-95.

31. Aaronson KD, Eppinger MJ, Dyke DB, Wright S, Pagani FD. Left ventricular assist device therapy improves utilization of donor hearts. J Am Coll Cardiol 2002;39(8):1247-54.

49. Mussivand T, Hetzer R, Vitali E, Meyns B, Noirhomme P, Koerfer R, et al. Clinical results with an ePTFE inflow conduit for mechanical circulatory support. J Heart Lung Transplant 2004;23(12):1366-70.

50. Wheeldon DR, LaForge DH, Lee J, Jansen PG, Jassawalla JS, Portner PM. Novacor left ventricular assist system long-term performance: comparison of clinical experience with demonstrated in vitro reliability. Asaio J 2002;48(5):546-51.

51. Wheeldon DR, Jansen PG, Portner PM. The Novacor electrical implantable left ventricular assist system. Perfusion 2000;15(4):355-61.

52. Dagenais F, Portner PM, Robbins RC, Oyer PE. The Novacor left ventricular assist system: clinical experience from the Novacor registry. J Card Surg 2001;16(4):267-71.

53. Rose EA, Gelijns AC, Moskowitz AJ, Heitjan DF, Stevenson LW, Dembitsky W, et al. Long-term mechanical left ventricular assistance for end-stage heart failure. N Engl J Med 2001;345(20):1435-43.

54. Rose EA. Left ventricular assist devices: evolution from bridge to transplant to long-term destination therapy. Heart Surg Forum 2003;6(2):119.

55. Haj-Yahia S, Birks EJ, Rogers P, Bowles C, Hipkins M, George R, et al. Midterm experience with the Jarvik 2000 axial flow left ventricular assist device. J Thorac Cardiovasc Surg 2007;134(1):199-203.

56. Houghton P. Living with the Jarvik 2000: a five-plus year experience. Artif Organs 2006;30(5):322-3.

57. Haft J, Armstrong W, Dyke DB, Aaronson KD, Koelling TM, Farrar DJ, et al. Hemodynamic and exercise performance with pulsatile and continuous-flow left ventricular assist devices. Circulation 2007;116(11 Suppl):I8-15.

58. Kirklin JK, Holman WL. Mechanical circulatory support therapy as a bridge to transplant or recovery (new advances). Curr Opin Cardiol 2006;21(2):120-6.

59. Frazier OH, Delgado RM, 3rd, Kar B, Patel V, Gregoric ID, Myers TJ. First clinical use of the redesigned HeartMate II left ventricular assist system in the United States: a case report. Tex Heart Inst J 2004;31(2):157-9.

60. Bruschi G, Ribera E, Lanfranconi M, Russo C, Colombo T, Garatti A, et al. Bridge to transplantation with the MicroMed DeBakey ventricular assist device axial pump: a single centre report. J Cardiovasc Med (Hagerstown) 2006;7(2):114-8.

61. Komoda T, Weng Y, Nojiri C, Hetzer R. Implantation technique for the DuraHeart left ventricular assist system. J Artif Organs 2007;10(2):124-7.

Weltweit liegen hinreichend klinische Erfahrungen mit dem Überbrückungsverfahren unter Anwendung des parakorporalen pneumatisch betriebenen Berlin Heart Excor und Thoratec-VAD (34, 75-81) sowie der implantierbaren elektrisch betriebenen Linksherzunterstützungssysteme Novacor N100 (82-85) und TCI HeartMate (86-90) vor. Mit Hilfe dieser Systeme wurden mehrere Tausend Patienten gerettet. Die neuen kontinuierlichen Pumpen wie Jarvik 2000 (91- 95), Incor (48), HeartMate II (96-98), MicroMed DeBakey VAD (40, 99), Therumo DuraHeart (100), Ventacor (101) wurden bei mehreren Tausend Patienten erfolgreich eingesetzt. Regelhaft konnten etwa 65 – 75 % aller initial mit einem Unterstützungssystem versorgten Patienten der späteren Herztransplantation zugeführt werden; etwa 70 – 85 % der transplantierten Patienten sind Langzeitüberlebende dieser komplexen Therapieform (102). Am Deutschen Herzzentrum Berlin sind bis Ende des Jahres 2007 bei insgesamt 280 Patienten mit ursprünglich katecholaminpflichtigem terminalem Herzversagen und kardiogenem Schock über ein Überbrückungsverfahren Transplantationen durchgeführt worden. Die Frühmortalität nach Herztransplantation lag bei Patienten nach vorangegangener Implantation eines LVAD bei 13,4 % und nach vormaliger Implantation eines biventrikulären Herzunterstützungssystems

[Seite 23:]

(Berlin-Heart-BVAD) bei 24,5 %. Die mit VAD behandelten Patienten waren sämtlich katecholaminpflichtig und über die Hälfte in einem protrahierten kardiogenen Schock mit einer Lebenserwartung von nur einigen Tagen bis Wochen. Auch die stabilen Patienten auf der Warteliste wiesen eine höhere Mortalität auf als die, die mit einem VAD bis zur Herztransplantation unterstützt wurden (29).

[Seite 24:]


2.5.4. Überbrückung bis zum Erreichen einer Transplantabilität

Bei einigen Patienten bestehen Kontraindikationen für eine Herztransplantation. Während einige Kontraindikationen wie Alter oder schwere Diabetes mellitus nicht mehr reversibel sind, können andere mit Hilfe von mechanischer Kreislaufunterstützung überwunden werden und die Patienten einen Transplantationsstatus erreichen. Bei kardiogenem Schock mit nachfolgendem Multiorganversagen kann die mechanische Kreislaufunterstützung (MCS) zur Erholung der Organfunktion durch das Aufrechterhalten des Herzzeitvolumens beitragen.


29. Aaronson KD, Eppinger MJ, Dyke DB, Wright S, Pagani FD. Left ventricular assist device therapy improves utilization of donor hearts. J Am Coll Cardiol 2002;39(8):1247-54.

34. Farrar DJ. The thoratec ventricular assist device: a paracorporeal pump for treating acute and chronic heart failure. Semin Thorac Cardiovasc Surg 2000;12(3):243-50.

75. Drews T, Loebe M, Hennig E, Kaufmann F, Müller J, Hetzer R. The "Berlin Heart" assist device. Perfusion 2000;15(4):387-96.

76. Drews T, Loebe M, Jurmann M, zu Dohna R, Erben M, Hetzer R. Outpatients on biventricular assist devices. Thorac Cardiovasc Surg 2001;49(5):296-9.

77. El-Banayosy A, Arusoglu L, Kizner L, Tenderich G, Boethig D, Minami K, Korfer R. Predictors of survival in patients bridged to transplantation with the thoratec VAD device: a single-center retrospective study on more than 100 patients. J Heart Lung Transplant 2000;19(10):964-8.

78. Hill JD, Reinhartz O. Clinical outcomes in pediatric patients implanted with Thoratec ventricular assist device. Semin Thorac Cardiovasc Surg Pediatr Card Surg Annu 2006:115-22.

79. Holman WL, Davies JE, Rayburn BK, McGiffin DC, Foley BA, Benza RL, Bourge RC, Blood P, Kirklin JK. Treatment of end-stage heart disease with outpatient ventricular assist devices. Ann Thorac Surg 2002;73(5):1489-93; discussion 93-4.

80. McBride LR, Naunheim KS, Fiore AC, Moroney DA, Swartz MT. Clinical experience with 111 thoratec ventricular assist devices. Ann Thorac Surg 1999;67(5):1233-8; discussion 8-9.

81. Samuels L. Biventricular mechanical replacement. Surg Clin North Am 2004;84(1):309-21.

82. Dagenais F, Portner PM, Robbins RC, Oyer PE. The Novacor left ventricular assist system: clinical experience from the Novacor registry. J Card Surg 2001;16(4):267-71.

83. Mussivand T, Hetzer R, Vitali E, Meyns B, Noirhomme P, Koerfer R, El-Banayosy A, Wolner E, Wieselthaler G, Reichart B, Uberfuhr P, Halfmann R, Portner P. Clinical results with an ePTFE inflow conduit for mechanical circulatory support. J Heart Lung Transplant 2004;23(12):1366-70.

84. Wheeldon DR, Jansen PG, Portner PM. The Novacor electrical implantable left ventricular assist system. Perfusion 2000;15(4):355-61.

85. Wheeldon DR, LaForge DH, Lee J, Jansen PG, Jassawalla JS, Portner PM. Novacor left ventricular assist system long-term performance: comparison of clinical experience with demonstrated in vitro reliability. ASAIO J 2002;48(5):546-51.

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87. Maher TR, Butler KC, Poirier VL, Gernes DB. HeartMate left ventricular assist devices: a multigeneration of implanted blood pumps. Artif Organs 2001;25(5):422-6.

88. Martin J, Siegenthaler MP, Friesewinkel O, Fader T, van de Loo A, Trummer G, Berchtold-Herz M, Beyersdorf F. Implantable left ventricular assist device for treatment of pulmonary hypertension in candidates for orthotopic heart transplantation-a preliminary study. Eur J Cardiothorac Surg 2004;25(6):971-7.

89. Rose EA. Left ventricular devices: Evolution from bridge to transplant to long-term destination therapy [Abstract]. Heart Surg Forum 2003;6(2):119.

90. Rose EA, Gelijns AC, Moskowitz AJ, Heitjan DF, Stevenson LW, Dembitsky W, Long JW, Ascheim DD, Tierney AR, Levitan RG, Watson JT, Meier P, Ronan NS, Shapiro PA, Lazar RM, Miller LW, Gupta L, Frazier OH, Desvigne-Nickens P, Oz MC, Poirier VL. Long-term mechanical left ventricular assistance for end-stage heart failure. N Engl J Med 2001;345(20):1435-43.

91. Clegg AJ, Scott DA, Loveman E, Colquitt J, Hutchinson J, Royle P, Bryant J. The clinical and cost-effectiveness of left ventricular assist devices for end-stage heart failure: a systematic review and economic evaluation. Health Technol Assess 2005;9(45):1-132.

92. Frazier OH, Myers TJ, Westaby S, Gregoric ID. Clinical experience with an implantable, intracardiac, continuous flow circulatory support device: physiologic implications and their relationship to patient selection. Ann Thorac Surg 2004;77(1):133-42.

93. Haj-Yahia S, Birks EJ, Rogers P, Bowles C, Hipkins M, George R, Amrani M, Petrou M, Pepper J, Dreyfus G, Khaghani A. Midterm experience with the Jarvik 2000 axial flow left ventricular assist device. J Thorac Cardiovasc Surg 2007;134(1):199-203.

94. Houghton P. Living with the Jarvik 2000: a five-plus year experience. Artif Organs 2006;30(5):322-3.

95. Siegenthaler MP, Frazier OH, Beyersdorf F, Martin J, Laks H, Elefteriades J, Khaghani A, Kjellman U, Koul B, Pepper J, Jarvik R, Westaby S. Mechanical reliability of the Jarvik 2000 Heart. Ann Thorac Surg 2006;81(5):1752-9.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[11.] Analyse:Fhb/Fragment 025 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 13:53 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 13:52 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
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SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 23-25, Zeilen: 0
Nach Verbesserung der Organfunktion wird der Patient erneut für die Herztransplantation evaluiert [64]. Bei Patienten mit einem malignen Tumor und durch die Chemotherapie bedingter Kardiomyopathie wird durch die MCS die Zeit überbrückt, bis eine erforderliche Tumorfreiheit besteht [65]. Bei Patienten mit einer pulmonalen Hypertonie kann in den meisten Fällen eine LVAD-Implantation durch eine Nachlastsenkung für den rechten Ventrikel eine dauerhafte Senkung des pulmonalen Blutdruckes erreicht werden, was eine HTX mit gutem Erfolg ermöglicht [65-67].

Überbrückung bis zur Erholung der Funktion des nativen Herzens

Nach einer VAD-Implantation tritt bei verschiedenen Patienten eine myokardiale Erholung auf. Am meisten wird eine solche Erholung bei Patienten erwartet, die das System in Folge eines myokardialen Versagens nach einer Herzoperation erhalten haben. Im DHZB wurde zum 1.1.08 bei 81 Patienten in solcher Situation das VAD erfolgreich explantiert (Potapov1000). Weiterhin tritt eine myokardiale Erholung bei Patienten mit einer akuten und fulminanten Myokarditis auf. Nach unserer Erfahrung kann bei einer akuten Myokarditis eine VAD-Implantation durch eine optimale medikamentöse Therapie einschließlich Stosstherapie mit Prednisolon und inotroper Unterstützung vermieden werden. Zum ersten Mal weltweit konnte am Deutschen Herzzentrum Berlin gezeigt werden, dass bei einigen Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie nach Implantation eines Linksherzunterstützungssystems eine weit reichende funktionelle Restitution des nativen Herzens eintritt, die es gestattet, ein zuvor bei kardiogenem Schock implantiertes LVAD zu explantieren [68]. Seit 1995 konnte bei insgesamt 36 Patienten mit der Diagnose dilatative Kardiomyopathie ein zuvor implantiertes LVAD explantiert werden.

Permanente mechanische Kreislaufunterstützung

Wir sind heute mit einer stetig wachsenden Anzahl chronisch schwer herzinsuffizienter Patienten konfrontiert, die nach den Erfahrungen der thorakalen Transplantationsmedizin der letzten 15 Jahre nur mit vergleichsweise eingeschränkter Aussicht auf Erfolg durch eine Herztransplantation therapiert werden können: Es sind die Patienten mit mindestens einem [vorangegangenen Herzeingriff, mit einem Lebensalter jenseits von 60 Jahren und Patienten mit erheblichen Begleiterkrankungen, die im vorgerückten Lebensalter zunehmend an Bedeutung gewinnen, wie etwa eine schwere allgemeine arterielle Gefäßerkrankung, Diabetes mellitus mit sekundärer Organschädigung, Adipositas oder bestehende zerebrovaskuläre Erkrankungen.]


64. Potapov EV, Weng Y, Hausmann H, Kopitz M, Pasic M, Hetzer R. New approach in treatment of acute cardiogenic shock requiring mechanical circulatory support. Ann Thorac Surg 2003;76(6):2112-4.

65. Potapov EV, Weng Y, Jurmann M, Lehmkuhl H, Hetzer R. Bridging to transplantability with a ventricular assist device. J Thorac Cardiovasc Surg 2005;130(3):930.

66. Salzberg SP, Lachat ML, von Harbou K, Zund G, Turina MI. Normalization of high pulmonary vascular resistance with LVAD support in heart transplantation candidates. Eur J Cardiothorac Surg 2005;27(2):222-5.

67. Teskey RJ, Calvin JE, McPhail I. Disease severity in the coronary care unit. Chest 1991;100:1637-42.

68. Hetzer R, Muller J, Weng Y, Wallukat G, Spiegelsberger S, Loebe M. Cardiac recovery in dilated cardiomyopathy by unloading with a left ventricular assist device. Ann Thorac Surg 1999;68(2):742-9.

Eine myokardiale Erholung nach VAD-Implantation tritt bei verschiedenen Patienten auf. Am ehesten wird eine solche Erholung bei Patienten erwartet, die das System infolge eines myokardialen Versagens nach einer Herzoperation erhalten haben. Im Deutschen Herzzentrum Berlin wurde zum 1.1.2008 bei 81 Patienten in solcher Situation das VAD erfolgreich explantiert (103). Weiterhin tritt eine myokardiale Erholung bei Patienten mit einer akuten und fulminanten Myokarditis auf. Nach unserer Erfahrung kann bei einer akuten Myokarditis eine VADImplantation durch eine optimale medikamentöse Therapie einschließlich Stoßtherapie mit Prednisolon und inotrope Unterstützung zumeist vermieden werden. Zum ersten Mal weltweit konnte am Deutschen Herzzentrum Berlin gezeigt werden, daß bei einigen Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie nach Implantation eines Linksherzunterstützungssystems eine weitreichende funktionelle Restitution des nativen Herzens eintritt, die es gestattet, ein zuvor bei kardiogenem Schock implantiertes LVAD zu explantieren (105). Seit 1995 konnte bei insgesamt 36 Patienten mit der Diagnose dilatative Kardiomyopathie ein zuvor implantiertes LVAD explantiert werden.

[Seite 24:]

Nachdem die Organfunktion sich gebessert hat, wird der Patient erneut für die Herztransplantation evaluiert (72). Bei Patienten mit einem malignen Tumor und einer durch die Chemotherapie bedingten Kardiomyopathie wird durch die MCS die Zeit überbrückt, bis eine erforderliche Tumorfreiheit besteht (110). Bei Patienten mit einer pulmonalen Hypertonie kann in den meisten Fällen eine LVAD-Implantation durch eine Nachlastsenkung für den rechten Ventrikel eine dauerhafte Senkung des pulmonalen Blutdrucks erreichen, so daß eine Herztransplantation (HTx) mit gutem Erfolg möglich ist (88, 110, 111).

[Seite 25:]

2.5.5. Permanente mechanische Kreislaufunterstützung Wir sind heute mit einer stetig wachsenden Anzahl chronisch schwer herzinsuffizienter Patienten konfrontiert, die nach den Erfahrungen der thorakalen Transplantationsmedizin der letzten 15 Jahre nur mit vergleichsweise eingeschränkter Aussicht auf Erfolg durch eine Herztransplantation therapiert werden können: Patienten mit mindestens einem vorangegangenen Herzeingriff, mit einem Lebensalter jenseits von 60 Jahren und Patienten mit erheblichen Begleiterkrankungen, die im vorgerückten Lebensalter zunehmend an Bedeutung gewinnen, wie etwa eine schwere allgemeine arterielle Gefäßerkrankung, Diabetes mellitus mit sekundärer Organschädigung, Adipositas oder bestehende zerebrovaskuläre Erkrankungen.


72. Potapov EV, Weng Y, Hausmann H, Kopitz M, Pasic M, Hetzer R. New approach in treatment of acute cardiogenic shock requiring mechanical circulatory support. Ann Thorac Surg 2003;76(6):2112-4.

103. Potapov EV, Loforte A, Weng Y, Jurmann M, Pasic M, Drews T, Loebe M, Hennig E, Krabatsch T, Koster A, Lehmkuhl HB, Hetzer R. Experience with over 1000 Implanted Ventricular Assist Devices. J Card Surg 2008;23(3):185-94.

105. Hetzer R, Müller J, Weng Y, Wallukat G, Spiegelsberger S, Loebe M. Cardiac recovery in dilated cardiomyopathy by unloading with a left ventricular assist device. Ann Thorac Surg 1999;68(2):742-9.

110. Potapov EV, Weng Y, Jurmann M, Lehmkuhl H, Hetzer R. Bridging to transplantability with a ventricular assist device. J Thorac Cardiovasc Surg 2005;130(3):930.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[12.] Analyse:Fhb/Fragment 026 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 14:08 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 14:08 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
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SleepyHollow02
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[Es sind die Patienten mit mindestens einem] vorangegangenen Herzeingriff, mit einem Lebensalter jenseits von 60 Jahren und Patienten mit erheblichen Begleiterkrankungen, die im vorgerückten Lebensalter zunehmend an Bedeutung gewinnen, wie etwa eine schwere allgemeine arterielle Gefäßerkrankung, Diabetes mellitus mit sekundärer Organschädigung, Adipositas oder bestehende zerebrovaskuläre Erkrankungen. In vielen dieser Fälle besteht aufgrund einer Kombination dieser Probleme oder ihres individuellen klinischen Schweregrades bereits eine Kontraindikation zur Herztransplantation. Die Inzidenz der Fälle von terminalem Herzversagen in dieser Patientengruppe übersteigt die gegenwärtig mit einer Herztransplantation abzufangenden Fallzahlen bei weitem. Vor diesem Hintergrund wurde die Entwicklung langfristig anwendbarer und voll implantierbarer Blutpumpen vorangetrieben mit dem Ziel einer permanenten Herzunterstützungs- oder Herzersatztherapie als Alternative zur Herztransplantation. Die Ergebnisse einer in den USA durchgeführten prospektiv randomisierten multizentrischen Studie konnten diesen therapeutischen Ansatz stützen. (Randomized Evaluation of Mechanical Assistance for the Treatment of Congestive Heart Failure). Patienten mit mindestens einem vorangegangenen Herzeingriff, mit einem Lebensalter jenseits von 60 Jahren und Patienten mit erheblichen Begleiterkrankungen, die im vorgerückten Lebensalter zunehmend an Bedeutung gewinnen, wie etwa eine schwere allgemeine arterielle Gefäßerkrankung, Diabetes mellitus mit sekundärer Organschädigung, Adipositas oder bestehende zerebrovaskuläre Erkrankungen. In vielen dieser Fälle besteht aufgrund einer Kombination dieser Probleme oder ihres individuellen klinischen Schweregrades bereits eine Kontraindikation zur Herztransplantation. Die Inzidenz der Fälle von terminalem Herzversagen in dieser Patientengruppe übersteigt die gegenwärtig mit einer Herztransplantation abzufangenden Fallzahlen bei weitem.

Vor diesem Hintergrund wurde die Entwicklung langfristig anwendbarer und voll implantierbarer Blutpumpen vorangetrieben mit dem Ziel, eine permanente Herzunterstützungs- oder Herzersatztherapie als Alternative zur Herztransplantation anzubieten. Die Ergebnisse einer in den USA prospektiv randomisierten multizentrischen Studie konnten diesen therapeutischen Ansatz stützen. Die unlängst veröffentlichte Studie REMATCH-Trial (Randomized Evaluation of Mechanical Assistance for the Treatment of Congestive Heart Failure) (90) konnte belegen, daß bei Patienten mit Herzinsuffizienz die Anwendung eines Linksherzunterstützungssystems der medikamentösen Behandlung hinsichtlich aller Endpunkte der Untersuchung deutlich überlegen war (48%ige Reduktion der Mortalität, Verlängerung des medianen Überlebens von 408 vs. 150 Tagen, Verbesserung der physischen Leistungsfähigkeit und emotionalen Situation, Verbesserung der medianen NYHA-Klassifikation mit LVAD NYHA II vs. NYHA IV mit medikamentöser Therapie).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[13.] Analyse:Fhb/Fragment 066 01 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2014, 14:15 SleepyHollow02
Erstellt: 21. August 2014, 14:14 (SleepyHollow02)
Fhb, Fragment, Potapov 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
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SleepyHollow02
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 189, Zeilen: 3 ff.
10.2. Diskussion der Ergebnisse

In den letzten 20 Jahren wurden mehrere Studien zur Ausweisung von Prädiktoren der postoperativen Mortalität oder für einen Score zur Bestimmung des optimalen Zeitpunktes der VAD-Implantation verfasst. Durch eine zu frühe Implantation wird dem Patienten die Chance für eine primäre Herztransplantation oder die Möglichkeit der myokardialen Erholung unter medikamentöser Therapie genommen. Auf der anderen Seite stellt eine MCS-Implantation bei Patienten mit fortgeschrittenem kardiogenen Schock immer einen Notfall dar und erfordert eine biventrikuläre Unterstützung oder Implantation eines TAH [80-83]. Die Überlebensrate ist in solchen Fällen signifikant niedriger als bei Patienten nach einer geplanten Operation bei stabilen hämodynamischen Verhältnissen. Durch eine rechtzeitige Implantation können die Folgen des kardiogenen Schocks vermieden und in den meisten Fällen das implantierbare linksventrikuläre System angewandt werden. Die erste Untersuchung zum optimalen Zeitpunkt der Transplantation nach einer VAD-Implantation wurde 1992 aus unserem Haus veröffentlicht [84].

In den folgenden 17 Jahren konzentrierten sich die meisten Autoren nach Implantation eines VAD auf die Vorhersage des postoperativen Verlaufes. Die Gruppe um M. Oz von der Columbia University erarbeitete bereits 1995 einen präoperativen Score, basierend auf solchen einfachen klinischen Parametern wie Diurese, ZVD, Beatmungspflichtigkeit und Leberfunktion. Dieser Score wurde 2003 aufgrund der sich im Laufe der Zeit verändernden Demographie und prä- und postoperativen Betreuung der Patienten validiert und modifiziert. Andere Autoren benutzten bereits etablierte Scores wie APACHI II oder Seattle Heart failure Model [85-87]. Obwohl viele dieser Scores die Patienten in „hohe“, „mittlere“ und „niedrige“ Risikogruppen einteilen, ist die Erfolgsrate bei der nachfolgenden Herztransplantation unabhängig vom Score [88].

In dieser Studie haben wir solche Systeme wie den MODS-und den SOFA-Score untersucht und geprüft, ob wir diese etablierten Scoringsysteme als geeignet für die Vorhersage des postoperativen Verlaufes bestimmter Gruppen von Patienten zukünftig nutzen können. Eine im Rahmen dieser Studie vorgesehene Weiter- oder Neuentwicklung eines Scores blieb ohne Erfolg.


80. El-Banayosy A, Arusoglu L, Morshuis M, Kizner L, Tenderich G, Sarnowski P, et al. CardioWest total artificial heart: Bad Oeynhausen experience. Ann Thorac Surg 2005;80(2):548-52.

81. El-Banayosy A, Korfer R, Arusoglu L, Minami K, Kizner L, Fey O, et al. Bridging to cardiac transplantation with the Thoratec Ventricular Assist Device. Thorac Cardiovasc Surg 1999;47 Suppl 2:307-10.

82. Pavie A, Leger P, Regan M, Nataf P, Bors V, Szefner J, et al. Clinical experience with a total artificial heart as a bridge for transplantation: the pitie experience. J Card Surg 1995;10(5):552-8.

83. Morshuis M, Reiss N, Arusoglu L, Tenderich G, Korfer R, El-Banayosy A. Implantation of CardioWest total artificial heart for irreversible acute myocardial infarction shock. Heart Surg Forum 2007;10(4):E251-6.

84. Hetzer R, Hennig E, Schiessler A, Friedel N, Warnecke H, Adt M. Mechanical circulatory support and heart transplantation. J Heart Lung Transplant 1992;11(4 Pt 2):S175-81.

85. Gracin N, Johnson MR, Spokas D, Allen J, Bartlett L, Piccione W, et al. The use of APACHE II scores to select candidates for left ventricular assist device placement. Acute Physiology and Chronic Health Evaluation. J Heart Lung Transplant 1998;17(10):1017-23.

86. Levy WC, Mozaffarian D, Linker DT, Sutradhar SC, Anker SD, Cropp AB, et al. The Seattle Heart Failure Model: prediction of survival in heart failure. Circulation 2006;113(11):1424-33.

87. May HT, Horne BD, Levy WC, Kfoury AG, Rasmusson KD, Linker DT, et al. Validation of the Seattle Heart Failure Model in a community-based heart failure population and enhancement by adding B-type natriuretic peptide. Am J Cardiol 2007;100(4):697-700.

88. Lima B, Kherani AR, Hata JA, Cheema FH, Casher J, Oz MC, et al. Does a pre-left ventricular assist device screening score predict long-term transplantation success? A 2-center analysis. Heart Surg Forum 2006;9(5):E783-5.

In den letzten 20 Jahren wurden mehrere Studien mit dem Ziel durchgeführt, einen Prädiktor der postoperativen Mortalität zu definieren oder einen Score zur Bestimmung des optimalen Zeitpunkts für eine VAD-Implantation zu erarbeiten. Durch eine zu frühe Implantation wird dem Patienten die Chance für eine primäre Herztransplantation oder die Möglichkeit der myokardialen Erholung unter medikamentöser Therapie genommen. Eine MCS-Implantation bei Patienten mit fortgeschrittenem kardiogenem Schock ist immer ein Notfall und erfordert eine biventrikuläre Unterstützung oder die Implantation eines TAH (154-157). Die Überlebensrate ist in solchen Fällen signifikant niedriger als bei Patienten nach einer geplanten Operation. Durch die rechtzeitige Implantation können die Folgen des kardiogenen Schocks vermieden und in den meisten Fällen das implantierbare linksventrikuläre System angewandt werden. Die erste Untersuchung zur Bestimmung des optimalen Zeitpunkts der Transplantation nach einer VADImplantation wurde 1992 aus unserem Haus veröffentlicht (158). In den nächsten 15 Jahren konzentrierten sich die meisten Autoren auf die Vorhersage des postoperativen Verlaufs, wenn ein VAD bereits implantiert wurde. Die Gruppe um M. Oz von der Columbia University erarbeitete bereits 1995 einen präoperativen Score, basierend auf einfachen klinischen Parametern wie Diurese, ZVD (Zentralvenöser Druck), Beatmungspflichtigkeit und Leberfunktion (159). Dieser Score wurde 2003 aufgrund der im Laufe der Zeit veränderten Demographie und prä- und postoperativen Betreuung der Patienten validiert und modifiziert (160). Andere Autoren benutzten bereits etablierte Scores wie APACHE II oder Seattle Heart Failure Model (161-163). Obwohl viele dieser Scores die Patienten in „hohe“, „mittlere“ und „niedrige“ Risikogruppen einteilen, ist die Mortalität nach der nachfolgenden Herztransplantation unabhängig vom Score (164). Die klinischen Parameter sind für die Vorhersage des postoperativen Verlaufs nicht besonders zuverlässig.

154. El-Banayosy A, Arusoglu L, Morshuis M, Kizner L, Tenderich G, Sarnowski P, Milting H, Koerfer R. CardioWest total artificial heart: Bad Oeynhausen experience. Ann Thorac Surg 2005;80(2):548-52.

155. El-Banayosy A, Körfer R, Arusoglu L, Minami K, Kizner L, Fey O, Schutt U, Morshuis M. Bridging to cardiac transplantation with the Thoratec Ventricular Assist Device. Thorac Cardiovasc Surg 1999;47 Suppl 2:307-10.

156. Pavie A, Leger P, Regan M, Nataf P, Bors V, Szefner J, Cabrol C, Gandjbakhch I. Clinical experience with a total artificial heart as a bridge for transplantation: the pitie experience. J Card Surg 1995;10(5):552-8.

157. Morshuis M, Reiss N, Arusoglu L, Tenderich G, Korfer R, El-Banayosy A. Implantation of CardioWest total artificial heart for irreversible acute myocardial infarction shock. Heart Surg Forum 2007;10(4):E251-6.

158. Hetzer R, Hennig E, Schiessler A, Friedel N, Warnecke H, Adt M. Mechanical circulatory support and heart transplantation. J Heart Lung Transplant 1992;11(4 Pt 2):S175-81.

159. Oz MC, Goldstein DJ, Pepino P, Weinberg AD, Thompson SM, Catanese KA, Vargo RL, McCarthy PM, Rose EA, Levin HR. Screening scale predicts patients successfully receiving long-term implantable left ventricular assist devices. Circulation 1995;92(9 Suppl):II169-73.

160. Rao V, Oz MC, Flannery MA, Catanese KA, Argenziano M, Naka Y. Revised screening scale to predict survival after insertion of a left ventricular assist device. J Thorac Cardiovasc Surg 2003;125(4):855-62.

161. Gracin N, Johnson MR, Spokas D, Allen J, Bartlett L, Piccione W, Parrillo JE, Costanzo MR, Calvin JE. The use of APACHE II scores to select candidates for left ventricular assist device placement. Acute Physiology and Chronic Health Evaluation. J Heart Lung Transplant 1998;17(10):1017-23.

162. Levy WC, Mozaffarian D, Linker DT, Sutradhar SC, Anker SD, Cropp AB, Anand I, Maggioni A, Burton P, Sullivan MD, Pitt B, Poole-Wilson PA, Mann DL, Packer M. The Seattle Heart Failure Model: prediction of survival in heart failure. Circulation 2006;113(11):1424-33.

163. May HT, Horne BD, Levy WC, Kfoury AG, Rasmusson KD, Linker DT, Mozaffarian D, Anderson JL, Renlund DG. Validation of the Seattle Heart Failure Model in a community-based heart failure population and enhancement by adding B-type natriuretic peptide. Am J Cardiol 2007;100(4):697-700.

164. Lima B, Kherani AR, Hata JA, Cheema FH, Casher J, Oz MC, Rao V, Fal JM, Chen JM, Morgan JA, Vigilance DW, Garrido MJ, Milano CA, Naka Y. Does a pre-left ventricular assist device screening score predict long-term transplantation success? A 2- center analysis. Heart Surg Forum 2006;9(5):E783-5.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

Kein Fragment



Fragmente (Kein Plagiat)

Kein Fragment



Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Fhb/Potapov 2008 Evgenij V. Potapov Neue Aspekte der Behandlung von Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz mittels mechanischer Kreislaufunterstützung 2008 nein nein
Fhb/Sielenkaemper et al 2001 Andreas Sielenkämper, Thomas Prien, Hugo Van Aken Pathophysiologie, Ursachen und therapeutische Grundsätze 2001 nein nein


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