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Analyse:Fhb/Fragment 020 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 13, 15, Zeilen: 13: 1 ff.; 15: 2 ff.
- axiale Pumpen (kontinuierlicher Blutfluss, keine Klappen, die Richtung des

Blutflusses wird nicht geändert).

Je nach dem, welcher Ventrikel unterstützt wird, werden Systeme als linksventrikulär (LVAD), rechtsventrikulär (RVAD) oder links- und rechtsventrikulär biventrikulär (BVAD) bezeichnet.

Weiterhin können die Systeme extrakoporal liegen oder implantierbar sein. Wenn das Herz explantiert und durch das mechanische Kreislaufunterstützungssystem komplett ersetzt wird, bezeichnet man das System nicht mehr als „ventrikuläres Unterstützungssystem“, sondern als in eine eigene Gruppe eingruppiertes „Total Artificial Heart“.

Die hier vorgestellte Klassifikation der MCS-Systeme basiert auf dem heutigen Stand der Entwicklung, wobei bei einigen Kriterien Einteilungen ineinander übergehen, wie z.B. die Dauer der Anwendung. Einige Ausnahmen lassen sich nicht eindeutig eingruppieren, wie z.B. eine extrakorporale BVAD-Implantation nach Herzresektion infolge eines massiven Myokardinfarktes oder eines nicht resektablen Tumors, mit Annähen der Kanülen an die Aorta aszendens bzw. Pulmonalarterie und an die Magneten aus den beiden Vorhöfen ist funktionell ein TAH.

3.4.4. Prinzipien

Die erste Generation auf breiterer Basis in die klinische Anwendung eingeführter kardialer Assist-Systeme waren para- oder extrakorporale, pulsatile, pneumatisch angetriebene Blutpumpen. Im Kern bestehen pulsatile Systeme aus einer Blutpumpe, die durch Kompression eines blutgefüllten Sacks einen pulsatilen Blutfluss erzeugt. Verbunden sind die Blutpumpen mit dem Herzen über Kanülen, die in die Herzhöhlen (rechter Herzvorhof, linker Herzvorhof oder linker Ventrikel) eingebracht werden und das Blut dort abdrainieren; die Blutpumpen werfen das Blut dann in die großen zentralen Gefäße (Aorta, Arteria pulmonalis) über entsprechende Verbindungen (Kanülen, Gefäßprothesen) aus. Die Blutflussrichtung wird dabei durch in den Ein- und Auslassstutzen eingearbeitete mechanische Herzklappenprothesen bestimmt.

Pneumatisch betriebene Blutpumpen erfordern die perkutane Ausleitung der mit dem Herzen verbundenen Kanülen, an welche dann die parakorporal platzierten Blutpumpen konnektiert werden. Die Bewegung des Kunstventrikels erfolgt durch Druckluft aus einer externen Steuereinheit (Kompressor, Steuerung). Bereits Ende der 70er Jahre hatte W.S. Pierce von der Pennsylvania State University in Hershey, PA, USA, ein solches pneumatisches parakorporales Pumpsystem (Pierce-Donachey-VAD) entwickelt und klinisch angewendet [32, 33].


32. Olsen EK, Shaffer LJ, Pae WE, Jr., Parr GV, Rosenberg G, Pierce WS. Biventricular mechanical assistance in the postcardiotomy patient. Trans Am Soc Artif Intern Organs 1980;26:29-33.

33. Pierce WS, Parr GV, Myers JL, Pae WE, Jr., Bull AP, Waldhausen JA. Ventricular-assist pumping patients with cardiogenic shock after cardiac operations. N Engl J Med 1981;305(27):1606-10.

• axiale Pumpen (kontinuierlicher Blutfluß, keine Klappen, die Richtung des Blutflusses wird nicht geändert).

Je nachdem, welcher Ventrikel unterstützt wird, werden die Systeme als linksventrikulär (LVAD), rechtsventrikulär (RVAD) oder biventrikulär (BVAD) bezeichnet. Weiterhin können die Systeme extrakorporal liegen oder implantierbar sein. Wenn das Herz explantiert und durch das mechanische Kreislaufunterstützungssystem komplett ersetzt wird, bezeichnet man das System nicht mehr als „ventrikuläres Unterstützungssystem“, sondern als in eine eigene Gruppe eingruppiertes „Total Artificial Heart“ (TAH). Die hier vorgestellte Klassifikation der MCS-Systeme basiert auf dem heutigen Stand der Entwicklung, wobei bei einigen Kriterien die Einteilungen ineinander übergehen, zum Beispiel bei der Dauer der Anwendung. Einige Ausnahmen lassen sich nicht eindeutig eingruppieren, wie zum Beispiel eine extrakorporale BVAD-Implantation nach Herzresektion infolge eines massiven Myokardinfarkts oder eines nicht resektablen Tumors, mit Annähen der Kanülen an die Aorta ascendens bzw. Pulmonalarterie und an die Manschetten aus den beiden Vorhöfen (entspricht funktionell einem TAH).

[Seite 15:]

Die erste Generation auf breiterer Basis in die klinische Anwendung eingeführter kardialer Assist-Systeme waren para- oder extrakorporale, pulsatile und pneumatisch angetriebene Blutpumpen. Im Kern bestehen pulsatile Systeme aus einer Blutpumpe, die durch Kompression eines blutgefüllten Sacks einen pulsatilen Blutfluß erzeugt. Mit dem Herzen verbunden sind die Blutpumpen über Kanülen, die in die Herzhöhlen (rechter Herzvorhof, linker Herzvorhof oder linker Ventrikel) eingebracht werden und das Blut dort abdrainieren; die Blutpumpen werfen das Blut dann in die großen zentralen Gefäße (Aorta, Arteria pulmonalis) über entsprechende Verbindungen (Kanülen, Gefäßprothesen) aus. Die Blutflußrichtung wird dabei durch in den Ein- und Auslaßstutzen eingearbeitete mechanische Herzklappenprothesen bestimmt. Pneumatisch betriebene Blutpumpen erfordern die perkutane Ausleitung der mit dem Herzen verbundenen Kanülen, an welche dann die parakorporal plazierten Blutpumpen konnektiert werden. Die Bewegung des Kunstventrikels erfolgt durch Druckluft aus einer externen Steuereinheit (Kompressor, Steuerung). Bereits Ende der siebziger Jahre hatte W.S. Pierce von der Pennsylvania State University in Hershey, Pennsylvania, USA ein solches pneumatisches parakorporales Pumpsystem (Pierce-Donachey-VAD) entwickelt und klinisch angewendet (32, 33).


32. Olsen EK, Shaffer LJ, Pae WE, Jr., Parr GV, Rosenberg G, Pierce WS. Biventricular mechanical assistance in the postcardiotomy patient. Trans Am Soc Artif Intern Organs 1980;26:29-33.

33. Pierce WS, Parr GV, Myers JL, Pae WE, Jr., Bull AP, Waldhausen JA. Ventricularassist pumping patients with cardiogenic shock after cardiac operations. N Engl J Med 1981;305(27):1606-10.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

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