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Analyse:Fhb/Fragment 025 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Potapov 2008
Seite(n): 23-25, Zeilen: 0
Nach Verbesserung der Organfunktion wird der Patient erneut für die Herztransplantation evaluiert [64]. Bei Patienten mit einem malignen Tumor und durch die Chemotherapie bedingter Kardiomyopathie wird durch die MCS die Zeit überbrückt, bis eine erforderliche Tumorfreiheit besteht [65]. Bei Patienten mit einer pulmonalen Hypertonie kann in den meisten Fällen eine LVAD-Implantation durch eine Nachlastsenkung für den rechten Ventrikel eine dauerhafte Senkung des pulmonalen Blutdruckes erreicht werden, was eine HTX mit gutem Erfolg ermöglicht [65-67].

Überbrückung bis zur Erholung der Funktion des nativen Herzens

Nach einer VAD-Implantation tritt bei verschiedenen Patienten eine myokardiale Erholung auf. Am meisten wird eine solche Erholung bei Patienten erwartet, die das System in Folge eines myokardialen Versagens nach einer Herzoperation erhalten haben. Im DHZB wurde zum 1.1.08 bei 81 Patienten in solcher Situation das VAD erfolgreich explantiert (Potapov1000). Weiterhin tritt eine myokardiale Erholung bei Patienten mit einer akuten und fulminanten Myokarditis auf. Nach unserer Erfahrung kann bei einer akuten Myokarditis eine VAD-Implantation durch eine optimale medikamentöse Therapie einschließlich Stosstherapie mit Prednisolon und inotroper Unterstützung vermieden werden. Zum ersten Mal weltweit konnte am Deutschen Herzzentrum Berlin gezeigt werden, dass bei einigen Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie nach Implantation eines Linksherzunterstützungssystems eine weit reichende funktionelle Restitution des nativen Herzens eintritt, die es gestattet, ein zuvor bei kardiogenem Schock implantiertes LVAD zu explantieren [68]. Seit 1995 konnte bei insgesamt 36 Patienten mit der Diagnose dilatative Kardiomyopathie ein zuvor implantiertes LVAD explantiert werden.

Permanente mechanische Kreislaufunterstützung

Wir sind heute mit einer stetig wachsenden Anzahl chronisch schwer herzinsuffizienter Patienten konfrontiert, die nach den Erfahrungen der thorakalen Transplantationsmedizin der letzten 15 Jahre nur mit vergleichsweise eingeschränkter Aussicht auf Erfolg durch eine Herztransplantation therapiert werden können: Es sind die Patienten mit mindestens einem [vorangegangenen Herzeingriff, mit einem Lebensalter jenseits von 60 Jahren und Patienten mit erheblichen Begleiterkrankungen, die im vorgerückten Lebensalter zunehmend an Bedeutung gewinnen, wie etwa eine schwere allgemeine arterielle Gefäßerkrankung, Diabetes mellitus mit sekundärer Organschädigung, Adipositas oder bestehende zerebrovaskuläre Erkrankungen.]


64. Potapov EV, Weng Y, Hausmann H, Kopitz M, Pasic M, Hetzer R. New approach in treatment of acute cardiogenic shock requiring mechanical circulatory support. Ann Thorac Surg 2003;76(6):2112-4.

65. Potapov EV, Weng Y, Jurmann M, Lehmkuhl H, Hetzer R. Bridging to transplantability with a ventricular assist device. J Thorac Cardiovasc Surg 2005;130(3):930.

66. Salzberg SP, Lachat ML, von Harbou K, Zund G, Turina MI. Normalization of high pulmonary vascular resistance with LVAD support in heart transplantation candidates. Eur J Cardiothorac Surg 2005;27(2):222-5.

67. Teskey RJ, Calvin JE, McPhail I. Disease severity in the coronary care unit. Chest 1991;100:1637-42.

68. Hetzer R, Muller J, Weng Y, Wallukat G, Spiegelsberger S, Loebe M. Cardiac recovery in dilated cardiomyopathy by unloading with a left ventricular assist device. Ann Thorac Surg 1999;68(2):742-9.

Eine myokardiale Erholung nach VAD-Implantation tritt bei verschiedenen Patienten auf. Am ehesten wird eine solche Erholung bei Patienten erwartet, die das System infolge eines myokardialen Versagens nach einer Herzoperation erhalten haben. Im Deutschen Herzzentrum Berlin wurde zum 1.1.2008 bei 81 Patienten in solcher Situation das VAD erfolgreich explantiert (103). Weiterhin tritt eine myokardiale Erholung bei Patienten mit einer akuten und fulminanten Myokarditis auf. Nach unserer Erfahrung kann bei einer akuten Myokarditis eine VADImplantation durch eine optimale medikamentöse Therapie einschließlich Stoßtherapie mit Prednisolon und inotrope Unterstützung zumeist vermieden werden. Zum ersten Mal weltweit konnte am Deutschen Herzzentrum Berlin gezeigt werden, daß bei einigen Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie nach Implantation eines Linksherzunterstützungssystems eine weitreichende funktionelle Restitution des nativen Herzens eintritt, die es gestattet, ein zuvor bei kardiogenem Schock implantiertes LVAD zu explantieren (105). Seit 1995 konnte bei insgesamt 36 Patienten mit der Diagnose dilatative Kardiomyopathie ein zuvor implantiertes LVAD explantiert werden.

[Seite 24:]

Nachdem die Organfunktion sich gebessert hat, wird der Patient erneut für die Herztransplantation evaluiert (72). Bei Patienten mit einem malignen Tumor und einer durch die Chemotherapie bedingten Kardiomyopathie wird durch die MCS die Zeit überbrückt, bis eine erforderliche Tumorfreiheit besteht (110). Bei Patienten mit einer pulmonalen Hypertonie kann in den meisten Fällen eine LVAD-Implantation durch eine Nachlastsenkung für den rechten Ventrikel eine dauerhafte Senkung des pulmonalen Blutdrucks erreichen, so daß eine Herztransplantation (HTx) mit gutem Erfolg möglich ist (88, 110, 111).

[Seite 25:]

2.5.5. Permanente mechanische Kreislaufunterstützung Wir sind heute mit einer stetig wachsenden Anzahl chronisch schwer herzinsuffizienter Patienten konfrontiert, die nach den Erfahrungen der thorakalen Transplantationsmedizin der letzten 15 Jahre nur mit vergleichsweise eingeschränkter Aussicht auf Erfolg durch eine Herztransplantation therapiert werden können: Patienten mit mindestens einem vorangegangenen Herzeingriff, mit einem Lebensalter jenseits von 60 Jahren und Patienten mit erheblichen Begleiterkrankungen, die im vorgerückten Lebensalter zunehmend an Bedeutung gewinnen, wie etwa eine schwere allgemeine arterielle Gefäßerkrankung, Diabetes mellitus mit sekundärer Organschädigung, Adipositas oder bestehende zerebrovaskuläre Erkrankungen.


72. Potapov EV, Weng Y, Hausmann H, Kopitz M, Pasic M, Hetzer R. New approach in treatment of acute cardiogenic shock requiring mechanical circulatory support. Ann Thorac Surg 2003;76(6):2112-4.

103. Potapov EV, Loforte A, Weng Y, Jurmann M, Pasic M, Drews T, Loebe M, Hennig E, Krabatsch T, Koster A, Lehmkuhl HB, Hetzer R. Experience with over 1000 Implanted Ventricular Assist Devices. J Card Surg 2008;23(3):185-94.

105. Hetzer R, Müller J, Weng Y, Wallukat G, Spiegelsberger S, Loebe M. Cardiac recovery in dilated cardiomyopathy by unloading with a left ventricular assist device. Ann Thorac Surg 1999;68(2):742-9.

110. Potapov EV, Weng Y, Jurmann M, Lehmkuhl H, Hetzer R. Bridging to transplantability with a ventricular assist device. J Thorac Cardiovasc Surg 2005;130(3):930.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

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