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Analyse:Fr/Fragment 012 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Argirov 2004‎
Seite(n): 3, 4, Zeilen: 3: 14ff; 4: 1ff
Auch die Jahreszeit scheint eine Rolle zu spielen, da die überwiegende Zahl der SIDFälle in den Herbst- und Wintermonaten diagnostiziert wird, sowohl in der nördlichen als auch in der südlichen Hemisphäre (Douglas et al. 1996), wobei keine enge Beziehung zwischen SID und dem Auftreten einer Bronchiolitis gezeigt werden konnte (Gupta et al. 1996).

Darüber hinaus sind bestimmte Risikofaktoren beschrieben worden, die ein Auftreten von SID wahrscheinlicher machen. Dazu gehören mütterliche Faktoren wie Zigarettenrauchen während und nach der Schwangerschaft (Schoendorf und Kiely 1992), Anämie und Abruptio placentae (Klonoff-Cohen et al. 2002), niederer sozioökonomischer Status, Alter unter 20 Jahren und mehrere Schwangerschaften (Leach et al. 1999), kurze Abstände zwischen den Schwangerschaften (Lewak et al. 1979) sowie Harnwegsinfekte (Stewart et al. 1995).

Zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen scheint es gleichfalls Unterschiede zu geben. So sind die Inzidenzen von SID am niedrigsten in asiatischen und lateinamerikanischen, mittelhoch in weißen und am höchsten in schwarzen und nativen amerikanischen Populationen (Mathews und MacDorman 2007).

Die relativen Risikofaktoren beim Neugeborenen sind männliches Geschlecht und niedriges Geburtsgewicht (<2500g) (Leach et al. 1999), meist verbunden mit vorterminlicher Geburt, sowie eine langsame Gewichtszunahme (Blair et al. 2000). Als vermeidbare Risikofaktoren gelten das Schlafen des Kindes im elterlichen Bett oder in Bauchlage (American Academy of Paediatric Task Force 1992), im zu warmen Zimmer sowie mit zu warmer Bedeckung (Fleming et al. 1990).

1.5 Auf der Suche nach der Ätiologie

Eine gesicherte Ätiologie für SID ist noch nicht gefunden worden. Die gängige Theorie besagt, dass ein scheinbar ruhig schlafendes Kind eine Kaskade von pathophysiologischen Ereignissen erlebt, die gekennzeichnet sind durch eine progressive oder rapide Entwicklung von Hypoxie, Hyperkapnie und Azidose, von denen alle als Trigger für zentrale Apnoe und respiratorischen Arrest wirken, was schließlich zu tödlichen kardialen Arrhythmien führt (Sparks und Hunsaker 2002, Prandota 2004).

Auch die Jahreszeit scheint eine Rolle zu spielen, da die überwiegende Zahl der SIDSFälle in den Herbst-und Wintermonaten diagnostiziert wird, sowohl in der nördlichen als auch in der südlichen Hemisphäre (Douglas et al. 1996), wobei keine enge Beziehung zwischen SIDS und dem Auftreten einer Bronchiolitis gezeigt werden konnte (Gupta et al. 1996).

Darüber hinaus sind bestimmte Risikofaktoren beschrieben worden, die ein Auftreten von SIDS wahrscheinlicher machen. Dazu gehören mütterliche Faktoren wie Zigarettenrauchen während und nach der Schwangerschaft (Schoendorf und Kiely 1992), Anämie und Abruptio placentae (Klonoff-Cohen et al. 2002), niederer sozioökonomischer Status, Alter unter 20 Jahren und mehrere Schwangerschaften (Leach et al. 1999), kurze Abstände

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zwischen den Schwangerschaften (Lewak et al. 1979), sowie Harnwegsinfekte (Stewart et al. 1995).

Zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen scheint es gleichfalls Unterschiede zu geben: So sind die Inzidenzen von SIDS am niedrigsten in asiatischen und lateinamerikanischen, mittelhoch in weißen und am höchsten in schwarzen und nativen amerikanischen Populationen (Mathews et al. 2002), wobei es keine Hinweise gibt, dass genetische Faktoren eine Rolle spielen.

Die relativen Risikofaktoren beim Neugeborenen sind männliches Geschlecht und niedriges Geburtsgewicht (<2500g) (Leach et al. 1999), meist verbunden mit vorterminlicher Geburt, sowie eine langsame Gewichtszunahme (Blair et al. 2000). Als vermeidbare Risikofaktoren gelten das Schlafen des Kindes im elterlichen Bett (American Academy of Paediatric Task Force 1992), im zu warmen Zimmer sowie mit zu warmer Bedeckung (Fleming et al. 1990).

Eine gesicherte Ätiologie für SIDS ist noch nicht gefunden worden. Die gängige Theorie besagt, dass ein scheinbar ruhig schlafendes Kind eine Kaskade von pathophysiologischen Ereignissen erlebt, die gekennzeichnet sind durch eine progressive oder rapide Entwicklung von Hypoxie, Hyperkapnie und Azidose, von denen alle als Trigger für zentrale Apnoe und respiratorischen Arrest wirken, was schließlich zu tödlichen kardialen Arrhythmien führt (Sparks und Hunsaker 2002).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

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