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Analyse:Fwp/Fragment 233 13

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 233, Zeilen: 13-
Quelle: Gerhardt Hubatsch 1950‎
Seite(n): 406, Zeilen: S. 406: 29-; S. 407: 1-10
Gewiß hat der Weltkrieg eine Wand zwischen Deutschland und Skandinavien aufgerichtet. Die neutralen skandinavischen Staaten entfremdeten sich der deutschen Lebensfrage mehr und mehr; der historisch bedingte Charakter der deutschen Nation und der skandinavischen Völker erhielt durch verschiedenartige Schicksale eine voneinander abweichende Prägung ... So entstanden in der geistigen und politischen Entwicklung des Nordens und Südens durch einen andersartigen Geschichtsverlauf Unterschiede in der nationalen und ideellen Ausprägung der Volkscharaktere, die ihre tiefen Wirkungen auch auf das gegenseitige Verhältnis der deutschen und skandinavischen Völker ausübten.

Aber die Gemeinsamkeiten Deutschlands und Skandinaviens liegen in einer durch viele Jahrhunderte aufs engste verflochtenen geschichtlichen Entwicklung. Die zahlreichen Anregungen, die Deutschland vom Norden empfangen durfte, berechtigen zu einem Vergleich der zahlenmäßig kleinen, jedoch hochentwickelten Volksgruppe der Skandinavier mit dem großen Stammesverwandten im Süden. In der Folge der historischen Epochen überwiegen die Gemeinsamkeiten des Schicksals die Spannungen und Reibungen, und so dürfen die Deutschen die Entwicklung im Norden ebenso mit Interesse betrachten wie die Skandinavier in der Reichsgeschichte ein Stück auch ihres Schicksals erblicken können 33.


[S. 252]

33 Vgl.: Walter Hubatsch, Unruhe des Nordens, Studien zur deutsch-skandinavischen Geschichte, Göttingen, Berlin, Frankfurt 1956; ders.: Im Bannkreis der Ostsee, Grundriß einer Geschichte der Ostseeländer in ihren gegenseitigen Beziehungen, Marburg 1948

Gewiß hat der Weltkrieg auch eine Scheidewand zwischen Deutschland und Skandinavien aufgerichtet. Die neutralen skandinavischen Staaten entfremdeten sich der deutschen Lebensfrage mehr und mehr; der historisch bedingte Charakter der deutschen Nation und der skandinavischen Völker erhielt durch verschiedenartige Schicksale eine voneinander abweichende Prägung. So entstanden in der geistigen und politischen Entwicklung des Nordens und Südens durch einen andersartigen Geschichtsverlauf Unterschiede in der nationalen und ideellen Ausprägung der Volkscharaktere, die ihre tiefen Wirkungen auch auf das gegenseitige Verhältnis der deutschen und skandinavischen Völker ausüben sollten.

Aber die Gemeinsamkeiten Deutschlands und Skandinaviens liegen in einer durch viele Jahrhunderte aufs engste verfloch-

[S. 407]

tenen geschichtlichen Entwicklung. Die zahlreichen Anregungen, die Deutschland vom Norden empfangen durfte, berechtigen zu einem Vergleich der zahlenmäßig kleinen, aber hochentwickelten Volksgruppe der Skandinavier mit dem großen Stammesverwandten im Süden. In der Folge der historischen Epochen überwiegen die Gemeinsamkeiten der Schicksale die Spannungen und Reibungen, und so dürfen die Deutschen die Entwicklung im Norden ebenso mit Interesse betrachten, wie die Skandinavier in der Reichsgeschichte ein Stück auch ihres Schicksals erblicken können.

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