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Fragmente (Plagiat, gesichtet)

Kein Fragment



Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

1 Fragment

[1.] Analyse:Gem/Fragment 026 11 - Diskussion
Bearbeitet: 17. April 2014, 16:03 Smoodie
Erstellt: 17. April 2014, 15:57 (Smoodie)
BauernOpfer, Fragment, Gem, Gruber 1980, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Smoodie
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 11-38
Quelle: Gruber 1980
Seite(n): 120-121, Zeilen: 15-40, 1-3
Die Forschungsergebnisse bestätigen, daß für die Entstehung politischer Einstellungen und Verhaltensmuster bereits beim Kind den unpolitischen Lebensbereichen eine wichtige Bedeutung zukommt. Manifeste politische Sozialisiation vollzieht sich durch Erklärungen politischer Sachverhalte durch die Eltern oder Lehrer, durch politische Artikel oder Fernsehsendungen. Latente politische Sozialisation vollzieht sich ständig in der Übertragung der Lerninhalte vom alltäglichen Leben in die Sphäre der Politik. Es handelt sich dabei beispielsweise um Erfahrungen mit Autoritätsbeziehungen, Wahrnehmung der Herrschaftsstrukturen in der sozialen Umwelt, Chancen zur Einflußnahme und des Grades der Autonomie in Familie, Schule und Freundeskreis. Diesen Aspekten kommt eine besondere Bedeutung bei der Erklärung und der Entstehung politischer Aktivitätsbereitschaft und politischer Partizipation zu. Politische Sachverhalte sind komplex und schwierig. Ein meist vorhandener Informationsmangel führt beim Jugendlichen zu Unsicherheit. Der Umgang mit Politik impliziert Konflikte. Die Disposition zur Überwindung dieser Hemmschwelle wird durch unpolitische Erfahrungen geprägt. Es gehören dazu u.a. Gerechtigkeitssinn, Lernen von Solidarität und Verständnis für Andere. Für die bestehenden Unterschiede in der Ausprägung solcher Fähigkeiten werden auch schichtenspezifische Merkmale verantwortlich gemacht. Insbesondere eine höhere Bildung vermittelt nicht nur Normen, die die Bereitschaft zur politischen Partizipation begünstigen, sondern auch größere Kompetenz und führt insgesamt zu größerer Rationalität in der Beurteilung politischer Sachverhalte (50).

(50) Gruber, Edelgard: Erziehung zur Autonomie - Politische Sozialisation und demokratische Werte, in: Hartmann K.D. (Hrsg.): Politische Bildung und politische Psychologie München 1980, S.112-127.

Überragende Einschätzung für die Entstehung politischer Einstellungen und Verhaltenmuster kommt zweifellos dem eigentlich "unpolitischen" Lebensbereich des Kindes zu. Während die manifeste politische Sozialisation durch Erklärungen politischer Sachverhalte - z.B. von den Eltern -, politische Artikel oder Sendungen in Massenmedien, beobachtetes politisches Verhalten der Eltern oder anderer Personen in der näheren Umgebung stattfindet, besteht die latente politische Sozialisation aus einer Übertragung der Lerninhalte vom alltäglichen Leben in die Sphäre der Politik (32). Untersuchungen über latente Einflüsse stellen meistens die Erfahrungen mit Autoritätsbeziehungen in den Mittelpunkt: die Wahrnehmung der Herrschaftsstrukturen in der sozialen Umwelt, der Chancen zur Einflußnahme und des Grades der Autonomie in Familie, Schule und Freundeskreis. Diese Aspekte werden besonders dann relevant, wenn es um die Erklärung der Entstehung politischer Aktivitätsbereitschaft und politischer Partizipation geht. Meistens wird politische Aktivität als relativ frustrierend antizipiert: Politische Sachverhalte sind gewöhnlich äußerst komplex, aus Informationsmangel resultiert Unsicherheit über bestehende Möglichkeiten und zu erwartende Folgen, der Umgang mit Politik impliziert Konflikte und die Beschäftigung mit unerfreulichen Tatsachen(33). Die Disposition zur Überwindung dieser Hemmnisschwelle wird durch die unpolitischen Erfahrungen geprägt. Dazu gehört neben der Konfrontation mit Autoritätsmustern auch das Lernen von Solidarität, Gerechtigkeitsgefühl, Toleranz, Kompromiß, richtiger Selbsteinschätzung und Verständnis für andere. Für Unterschiede in der Ausprägung solcher Fähigkeiten werden einerseits schichtenspezifische Merkmale verantwortlich gemacht (34): Höhere Bildung vermittelt nicht nur Normen, die die Bereitschaft zur politischen Partizipation begünstigen, und größere politische Kompetenz durch mehr politische Information, sondern fördert auch die Rationalität in der Beurteilung politischer Sachverhalte. (35)

(32) Vgl. Mead, G.H., a.a.O.,S.395ff (33) Vgl. Schörken, R. (Hrsg.), Zur Zusammenarbeit von Geschichts- und Politikunterricht, Stuttgart 1978. (34) Diwald, H., Geschichte der Deutschen, Frankfurt 1978

Anmerkungen

Der Verfasser gibt am Ende der Seite die Quelle an, macht die weitreichenden wörtlichen Übernahmen jedoch nicht deutlich. Die vom Verfasser herangezogene Quelle bezieht sich in der Formulierung auf drei Primärquellen, die vom Verfasser nicht besprochen werden und auch nicht im Literaturverzeichnis oder dem Quellenverzeichnis geführt werden.

Sichter


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

2 Fragmente

[1.] Analyse:Gem/Fragment 012 01 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 13:35 Graf Isolan
Erstellt: 17. April 2014, 16:18 (Smoodie)
Fragment, Gem, Jesse Backe 1985, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Smoodie
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12-13, Zeilen: 1-35,1-18
Quelle: Jesse Backe 1985
Seite(n): 3, Zeilen: Mehrspaltige Angabe
2.2. Funktionen der Parteien

Die freiheitlich demokratische Grundordnung, wie sie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgelegt ist, geht von der Existenz und Berechtigung unterschiedlicher Interessen in einer Gesellschaft aus. Die politische Willensbildung geht in einer pluralistischen Gesellschaft durch einen offenen Prozeß der Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen heterogenen Gruppeninteressen vonstatten. Ein Grundkonsens über die im Grundgesetz verankerte rechtsstaatliche, freiheitliche Grundordnung bildet die Voraussetzung für den Prozeß der konkurrierenden Meinungsbildung. In einer pluralistischen Gesellschaft wie jener der Bundesrepublik Deutschland, welche die Verschiedenheit der Individuen anerkennt und eine Vielfalt von Meinungen akzeptiert, kann es keine Verabsolutierung von Einzel- oder Gruppeninteressen geben. Das Mehrheitsprinzip und das Prinzip der konkurrierenden Willensbildung sind daher die Grundlage für die Entscheidungsfindung. Eine der Hauptaufgaben der Parteien ist es dabei, wie in Art. 21 Grundgesetz festgehalten, bei der politischen Willensbildung des Volkes mitzuwirken. Parteien treffen die wichtigsten politischen Entscheidungen und ermöglichen dem Bürger die politische Orientierung. Durch die aktive und passive Mitwirkungsmöglichkeit in Parteien lassen sich politische Entscheidungsprozesse beeinflussen. In einem repräsentativen parlamentarischen System benötigt man Parteien als Mittler zwischen Bevölkerung und Regierung. Entsprechend dem Prinzip der Volkssouveränität stellen die Parteien zunächst Kandidaten auf, über deren Mandate dann durch Votum die Wählerschaft entscheidet. Die Parteien haben somit die wichtige Funktion der Vorauswahl von Kandidaten und Personen, die sich der Wahl des Volkes stellen. Parteien besitzen faktisch ein Monopol bei der Kandidatenaufstellung und nehmen somit eine nicht unerhebliche Kandidatenvorauswahl vor. Jede politische Partei steht für ein politisches Programm. Parteien kommt dabei die Doppelfunktion zu, daß sie zum einen 'die Interessen der Bevölkerung und ihrer Wählerschaft artikulieren sollen und somit als Sprachrohr des Volkes fungieren, und zum anderen ist es auch Aufgabe der Parteien, die politische Willensbildung des Staatsbürgers zu beeinflussen. Parteien haben darüber hinaus die wichtige Funktion, eine politische Führungsauslese vorzunehmen. Wer sich politisch betätigen und zur Wahl in ein Parlament stellen möchte, muß Mitglied in einer Partei sein oder zumindest von einer Partei auf einer Kandidatenliste unterstützt werden. Eine weitere nicht unbedeutende Funktion, die den Parteien in der Bundesrepublik Deutschland zufällt, ist die Besetzung der führenden Positionen der Regierung. Als Regierungsparteien haben sie ein Mandat auf Zeit, politische Vorstellungen durch Gesetze als allgemein verbindliche Normen für alle Staatsbürger durchzusetzen. Den Parteien in der Opposition fällt dagegen die Aufgabe zu, die Regierung zu kritisieren, zu kontrollieren und Alternativen aufzuzeigen.

3. Funktion und Notwendigkeit der Parteien

Auch wenn in einer parlamentarischen Demokratie alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht, bleibt doch zu berücksichtigen, daß das Volk nur organisiert Macht ausüben kann. Ein repräsentatives System benötigt Parteien als Mittler zwischen Bevölkerung und Regierung. Sie sind ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der modernen Demokratie: - Die politische Willensbildung vollzieht sich vor allem über die Parteien. Sie fällen die wichtigsten politischen Entscheidungen und ermöglichen dem Bürger die politische Orientierung. Vorwiegend über die Mitwirkung in den Parteien, die notwendigerweise nach politischer Macht streben, lassen sich die politischen Entscheidungsprozesse beeinflussen. - Entsprechend dem Prinzip der Volkssouveränität präsentieren die Parteien dem Bürger vor der Wahl Kandidaten. Bevor die Wähler über die Zusammensetzung des aus Parteimitgliedern bestehenden Parlaments entscheiden, hat demnach schon eine „Vorwahl“ stattgefunden. Sie ist jedoch unumgänglich, da der Bürger anders keine Möglichkeit hätte, eine sinnvolle Auswahl zwischen konkurrierenden Parteien und Personen zu treffen. Die Parteien dienen damit der Wahlvorbereitung. - Die „Ware“ einer Partei ist ihr politisches Programm, das sie dem Wähler zur Entscheidung anbietet. Dabei erfüllen die jeweiligen Parteiprogramme vor allem zwei Hauptfunktionen. Einerseits sollen sie die Interessen der Bevölkerung artikulieren (Parteien als „Sprachrohr“ des Volkes), zum anderen gehört es zu den Aufgaben der Parteiprogramme, die Willensbildung der Staatsbürger zu beeinflussen (Parteien als „Former“ des Volkswillens). - Parteien dienen der politischen Führungsauslese. Wer sich politisch verantwortlich betätigt, gehört heutzutage in aller Regel einer Partei an, der er sein Mandat verdankt. Die parteipolitisch ungebundene Persönlichkeit spielt im politischen Leben heutzutage kaum mehr eine Rolle. - Parteien, die die Regierung stellen, sollen den Staat politisch leiten. Sie besetzen die führenden Positionen mit ihren Mitgliedern. Ihre Möglichkeiten, die Minderheit zu „majorisieren“, sind (neben den verfassungsrechtlichen Schranken) auch insofern begrenzt, als die Regierungsparteien nur ein Mandat auf Zeit besitzen. Parteien, die sich in der Opposition befinden, sehen ihre Aufgabe darin, die Regierung zu kritisieren, zu kontrollieren und Alternativen aufzustellen, damit möglichst schnell ein Wechsel eintritt. - Parteien bündeln, wählen und drücken Interessen unterschiedlichster Richtung aus. Alle Vorstellungen lassen sich nämlich nicht ungefiltert repräsentieren. Die Parteien müssen versuchen, zwischen den gesellschaftlichen Gruppen einen Ausgleich zu schaffen, damit sich die einander widerstreitenden Konflikte nicht unversöhnlich zuspitzen. Demokratietheorie und Parteien Die Vielfalt der Meinungen, Bedürfnisse und sozialen Konflikte in jeder Gesellschaft ist ein so einfacher wie alltäglicher Erfahrungs-Tatbestand. Die Vorstellung eines einheitlichen Volkswillens und vorgegebenen Gemeinwohls ist dagegen eine fixe Idee. Vielmehr ist die gesellschaftliche Wirklichkeit durch rivalisierende Interessen gekennzeichnet, die nicht selten unvermittelt aufeinanderprallen. Um auftretende Konflikte friedlich zu schlichten muß die politische Willensbildung in einem offenen Prozeß der Auseinandersetzung zwischen den unterschiedlichen Gruppeninteressen vor sich gehen, wobei ein Minimum gemeinsamer Überzeugung erforderlich ist („Konkurrenztheorie der Demokratie“). Nur dort, wo ein „agreement on fundamentals“ („Übereinstimmung im Grundsätzlichen“) zwischen den Parteien herrscht, lassen sich Konflikte in geregelter Form austragen

Anmerkungen

Der Verfasser gibt die Quelle 3 Seiten vor Beginn der Übernahme einmalig in einer Endnote an. Ansonsten findet sich die Quelle ausschließlich im Literaturverzeichnis. Eine Kenntlichmachung erfolgt nicht. Neben den farblichen Kenntlichmachungen finden sich im direkten Vergleich mehrere weitere Übernahmen.

Sichter

[2.] Analyse:Gem/Fragment 017 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. May 2014, 00:40 Graf Isolan
Erstellt: 17. April 2014, 18:59 (Smoodie)
Fragment, Fuchs 1979, Gem, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Smoodie
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1-5
Quelle: Fuchs 1979
Seite(n): 142, Zeilen: 10-13
Das Ziel der politischen Arbeit der Jungsozialisten ist die Durchsetzung des demokratischen Sozialismus (31). Jungsozialisten kämpfen für die Demokratisierung aller Lebensbereiche, insbesondere der Wirtschaft und des Staates.

(31) vgl. Müller, Emil Peter: JUSO-Sozialismus - Programm und Strategie der Jungsozialisten in der SPD, Köln 1972.

1. Das Ziel der politischen Arbeit der Jungsozialisten ist der demokratische Sozialismus. Dies bedeutet: Sie kämpfen für die Demokratisierung aller Lebensbereiche, insbesondere der Wirtschaft und des Staates.
Anmerkungen

Emil-Peter Müller liegt ebenfalls vor. Dort findet sich die Formulierung nicht. Fuchs formuliert die Stelle nicht selbst. Stattdessen findet sie sich im Dokumentenanhang seines Buches unter der Überschrift "Positionspapier 1975". Das original Positionspapier ist nicht beschaffbar.

Sichter


Fragmente (Kein Plagiat)

2 Fragmente

[1.] Analyse:Gem/Fragment 001 07 - Diskussion
Bearbeitet: 17. April 2014, 15:31 Smoodie
Erstellt: 17. April 2014, 14:43 (Smoodie)
Enquete 1983, Fragment, Gem, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Smoodie
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 01-15
Quelle: Enquete 1983
Seite(n): 56, Zeilen: 6-16, 26-28
Der Schlußbericht der Enquete-Kommission des 9. Deutschen Bundestages zum Jugendprotest im demokratischen Staat kommt zu der Feststellung, daß es in den vergangenen Jahren zwischen großen Teilen der Jugend und Vertretern des Staates und der Politik zu einer zunehmenden Entfremdung gekommen sei. Dieser Entfremdungsprozeß führe dazu, daß der Staat und seine Vertreter von Teilen der protestierenden Jugendlichen zumeist als ihre eigentlichen Gegner, wenn nicht gar als Feinde wahrgenommen werden.

Im Rahmen des Schlußberichts wird weiter ausgeführt, daß die Jugendlichen nicht die pluralistische Demokratie ablehnen, sondern vielmehr die Undurchschaubarkeit der politischen Entscheidungswege und den Mangel an tatsächlichen Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger kritisieren (1).


(1) Deutscher Bundestag (Hrsg.): Schlußbericht 1983 der Enquete-Kommission (II), Speyer 1983, S. 56 ff.

Nicht die pluralistische Demokratie, das Mehrheitsprinzip und die Notwendigkeit des Kompromisses werden abgelehnt, sondern - wie es Jugendliche empfinden - die Undurchschaubarkeit der politischen Entscheidungswege der Mangel an tatsächlichen Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger, der starke Einfluß wirtschaftlicher Interessen, die Unfähigkeit zu zukunftsgerichtetem Handeln. In ihrem Streben nach mehr Mitbestimmung treffen sie sich mit gleichlaufenden Interessen der Erwachsenen.

[...] Der Staat und seine Vertreter werden von den protestierenden Jugendlichen zumeist als ihre eigentlichen Gegner, wenn nicht gar als Feinde wahrgenommen.

Anmerkungen

Die wörtlichen Übernahmen werden nicht ausreichend kenntlich gemacht.

Sichter

[2.] Analyse:Gem/Fragment 008 06 - Diskussion
Bearbeitet: 1. May 2014, 00:44 Graf Isolan
Erstellt: 17. April 2014, 18:31 (Smoodie)
Fragment, Gem, Kaack 1971, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Smoodie
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 6-10,
Quelle: Kaack 1971
Seite(n): 159 & 160, Zeilen: 5-6, 9-12 & 27-29
Wenige Tage nach diesem Erlaß wurde am 11. Juni 1945 die KPD in

Berlin gegründet. Am 14. Juni 1945 folgte die SPD (16), am 23. Juni kam es zur Gründung der CDU in Berlin (17) und Anfang Juni wurde dort die Liberal-Demokratische Partei (LDP) (18) gegründet. Erst auf der Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis 02. August 1945 wurden rechtliche Grundlagen zur Zulassung demokratischer Parteien in allen Besatzungszonen geschaffen. Die Besatzungsmächte behielten sich allerdings das Recht vor, nicht nur die Gründung, sondern auch die Tätigkeit der Parteien zu überwachen. Da die Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen Parteizusammenschlüsse auf gesamtdeutscher Ebene unmöglich machten, wurden die Parteigründungen zunächst auf der Ebene der Besatzungszonen vorgenommen. Die besten Ausgangsbedingungen hatten dabei die Organisationen in Berlin, da sie als erste politisch tätig werden konnten. Am 13. August 1945 wurde auch in der amerikanischen Besatzungszone die Gründung von Parteien zunächst auf Kreisebene und im November dann auf Landesebene erlaubt. Am 15. September 1945 erfolgte die Lizenzierung der Parteien in der britischen Zone. Zuletzt wurde die Zulassung deutscher Parteien für die französische Zone genehmigt (19). Von den heute bestehenden demokratischen Parteien konnte sich als erste die SPD in allen Besatzungszonen organisieren. Auf dem Parteitag vom 09. bis 11. Mai 1946 in Hannover wurde Kurt Schumacher offiziell zum ersten Vorsitzenden der SPD in den drei westlichen Zonen gewählt.


(16) Vgl. Pirker, Theo: Die SPD nach Hitler, München 1965 (17) Vgl. Gradl, Johann Baptist: Anfang unter dem Sowjetstern - Die CDU 1945 - 1949 in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, Köln 1981 (18) Baum, Gerhard und Juling, Peter: Auf und Ab der Liberalen von 1848 bis heute - mit einer Dokumentation des Programms der Liberal Demokratischen Partei der sowjetischen Besatzungszone vom 27.02.1949, Gerlingen 1983 (19) Kaack, Heino: Geschichte und Struktur des deutschen Parteiensystems, a.a.O., S.158 f.

Den besten Ausgangspunkt hatten dabei zunächst die Berliner Organisationen, da sie als erste politisch tätig werden konnten.

[...] Die KPD wurde in Berlin bereits am 11. Juni 1945 gegründet, am 14. Juni folgte die SPD, am 23. Juni kam es zur Gründung der CDU und Anfang Juli wurde die LDP (Liberal-Demokratische Partei) lizenziert (16). [...] Erst im Mai 1946 auf dem Parteitag in Hannover wurde Kurt Schumacher offfiziell zum Vorsitzenden der SPD der drei westlichen Zonen gewählt (23).


(16) Vgl. u. a.: Berlin - Hauptstadtanspruch und Westintegration, Von Jürgen Fijalkowski und Peter Hauck, Axel Holst, Gerd-Heinrich Kemper, Alf Mintzel, Köln und Opladen 1967, S.3 ff. (23) Vgl. Protokoll der Verhandlungen des Parteitags der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands vom 9. bis 11. Mai in Hannover, Hamburg 1947. Schumacher wurde ohne Gegenkandidaten gewählt und erreeichte mit 244 Stimmen die höchste Stimmenzahl aller Mitglieder des Parteivorstandes.

Anmerkungen

Übernahme erfolgt deutlich vor und nach der Quellenangabe. Kennzeichnung der wörtlichen Übernahme liegt nicht vor.

Sichter


Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

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