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Analyse:Gfv/Fragment 055 14

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 14-31
Quelle: Rose 2004
Seite(n): 122, 147, Zeilen: 122:3-10; 147:12ff
Im Unterschied zu Amphibien und Fischen, die nach Durchtrennung des

Sehnervs eine spontane Regeneration zeigen (Sperry, 1944), können Retinae von Säugetieren nur unter bestimmten experimentellen Bedingungen in vivo und in vitro zum Auswachsen gebracht werden (Heiduschka & Thanos, 2000). Dabei existieren jedoch auch innerhalb der Klasse der Säugetiere artspezifische Unterschiede in der Regenerationsfähigkeit (Rose, 2004). Mit dem eingangs vorgestellten in vitro-Modell der Retinaexplantatkultur (Bähr et al., 1988) ließ sich die Regeneration der retinalen Ganglienzellen unter definierten Bedingungen untersuchen.

Im Vergleich zu in vivo-Modellen wie der Transplantation eines peripheren Nervs (z.B. Ischias) (Vidal-Sanz et al., 1987) oder Readaptation des durchtrennten Sehnervs (Fischer et al., 2001) bietet das hier verwendete in vitro-Modell der Retinaorgankultur zahlreiche Vorteile (Bähr et al., 1988; Thanos et al., 1989):

So gewährleisten konstante Kulturbedingungen wie das chemisch definierte Medium, die kontrollierte künstliche Atmosphäre, konstante Temperatur, die chemisch definierte Extrazellulärmatrix (Laminin-1) und gasdurchlässige PetriPermschalen eine optimale, reproduzierbare Regeneration.

[Seite 122]

Im Gegensatz zu Fischen und Amphibien, die nach Durchtrennung des Sehnervs eine spontane Regeneration zeigen (Sperry, 1944), können Retinae der Säugetiere nur unter bestimmten experimentellen Bedingungen in vivo und in vitro zum Auswachsen gebracht werden (Heiduschka and Thanos, 2000). Dabei existieren unter den Mammalien jedoch speziesspezifische Differenzen in der Regenerationsfähigkeit, wie die hier durchgeführten Studien an den Modellen der Ratte und des Affen belegen konnten. Mit dem eingangs vorgestellten in vitro-Modell der Retinaexplantatkultur (Bähr et al., 1988) ließ sich die Regeneration der retinalen Ganglienzellen unter definierten Bedingungen untersuchen.

[Seite 147]

Im Vergleich zu in vivo-Modellen wie der Transplantation eines peripheren Nervens (z.B. Ischias) (Vidal-Sanz et al., 1987) oder Readaptation des durchtrennten Sehnerven (Fischer et al., 2001) bietet das hier verwendete in vitro-Modell der Retinaorgankultur zahlreiche Vorteile (Bähr et al., 1988, Thanos et al., 1989).

So gewährleisten konstante Kulturbedingungen wie das chemisch definierte Medium, die sauerstoffreiche Atmosphäre (55 % O2), konstante Temperatur, die chemisch definierte Extrazellulärmatrix (Laminin-1) und luftdurchlässige Petripermschalen eine optimale, reproduzierbare Regeneration ohne entsprechende modulierende Einflüsse des Immunsystems.

Anmerkungen

Aus dem abschließenden Diskussionsteil. Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

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