Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:Gfv/Fragment 060 01

31.353Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Rose 2004
Seite(n): 122-123, Zeilen: 122:22-30 - 123:1-20
[Während bekannt ist, dass retinale Ganglienzellen von Primaten sechs Wochen nach einer traumatischen Verletzung des Sehnervs oder der Retina atrophieren und partiell einen apoptotischen, zu einem Verlust von bis zu 55 % der retinalen Ganglienzellen führenden Zelltod erleiden (Quigley et al., 1977; Quigley et al.,] 1995; Levkovitch-Verbin et al., 2001), liegen zu ihrer Regeneration bislang nur wenige Studien vor (Rose, 2004). Im Gegensatz zur Ratte zeigte die Retina des

Affen ein spontanes Auswachsen zahlreicher Fasern im Explantationsmodell, die durch Anfärbung von Neurofilament als Neurite identifiziert werden konnten. Die große Anzahl von etwa 1000 Axonen (Neugeborene) bzw. 100 Axonen (Adulte) pro Retinasektor relativiert sich teilweise in Bezug zum ebenfalls erhöhten Verhältnis der retinalen Ganglienzellen von ca. 1,5 Millionen beim Affen zu 100.000 bei der Ratte. Nichtsdestotrotz zeigte die Affenretina mit 0,08 % (Adult) bzw. 0,8 % (Neugeborene) regenerierenden retinaler Ganglienzellen eine 2- bzw. 20fach höhere spontane Regenerationsfähigkeit als die der Ratte. Scheint diese auch in Relation zu 3 % bei der Ratte nach Vorbehandlung oder gar 30 – 60 % spontaner Regeneration bei Fröschen und Amphibien gering (Humphrey & Beazley, 1985; Stelzner & Strauss, 1986), handelt es sich doch um eine der stärksten bisher beobachteten spontanen Regenerationen der Säugetierretina.

Adulte Affenretinae regenerieren erst nach zwei Tagen in Kultur, zeigen damit aber immer noch eine frühere spontane Regeneration als Retinae der adulten Ratte, Maus und des juvenilen Hühnchens (Bähr et al., 1989; Vanselow et al., 1991; Meyer et al., 1994), die erst vier bis fünf Tage nach Explantation auswachsen. Die genannten Spezies können durch eine fünf bis acht Tage vor Explantation erfolgende konditionierende Quetschung oder Axotomie des Sehnervs in einen regenerationsfähigen Zustand und zu direktem Auswachsen nach ca. 8 bis 12 Stunden in Kultur gebracht werden. Ein ähnlicher konditionierender Effekt durch die im Zuge der Präparation erfolgende Axotomie der Retina des Affen ist hier jedoch aufgrund des relativ schnellen Auswachsens eher unwahrscheinlich und die beobachtete Regeneration daher eher als spontan zu charakterisieren.

Die Regeneration der Affenretina erwies sich als stark altersabhängig, mit einer Abnahme der Anzahl regenerierender retinaler Ganglienzellen vom neugeborenen zum adulten Stadium um den Faktor 10. Während juvenile Retinae eine sukzessive Reduktion der Anzahl regenerierender Neurite zeigten, unterschieden sich Retinae von 6 Monaten bis 10 Jahren kaum.

[Seite 122]

ährend bekannt ist, daß RGZ der Primaten 6 Wochen nach einer traumatischen Verletzung des ON oder der Retina atrophieren und partiell einen apoptotischen, zu einem Verlust von bis zu 55 % der RGZ führenden Zelltod erleiden (Levkovitch-Verbin et al., 2001, Quigley et al., 1977, Quigley et al., 1995), liegen zu ihrer Regeneration bislang keine Daten vor. Im Gegensatz zur Ratte zeigte die Retina des Affen ein spontanes Auswachsen zahlreicher Fasern im Explantationsmodell, die durch Anfärbung von Neurofilament und GAP-43 als Neurite identifiziert werden konnten. Die große Anzahl von 1000 (P0) bzw. 100 Axonen (Adult) relativiert sich in Bezug zu der ebenfalls erhöhten Anzahl der RGZ von ca. 1,5 Mio beim Affen zu 100000 bei der Ratte.

[Seite 123]

Nichtsdestotrotz zeigte die Affenretina mit 0,08 % (Adult) bzw. 0,8 % (P0) regenerierenden RGZ eine 2- bzw. 20-fach höhere spontane Regenerationsfähigkeit als die der Ratte. Scheint diese auch in Relation zu 3 % bei der Ratte nach Vorbehandlung oder gar 30 – 60 % spontaner Regeneration bei Fröschen und Amphibien gering (Humphrey and Beazley, 1985, Stelzner and Strauss, 1986), handelt es sich doch um eine der stärksten, bisher beobachteten spontanen Regenerationen der Mammalia-Retina. Adulte Affenretinae regenerieren erst nach 48 h in Kultur, zeigen damit aber immer noch eine schnellere spontane Regeneration als Retinae der Ratte, Maus und des Hühnchens (Bähr et al., 1989, Meyer et al., 1994, Vanselow et al., 1991), die erst 4 – 5 Tage nach Explantation auswachsen. Die genannten Spezies können durch eine 5 – 8 Tage vor Explantation erfolgende konditionierende Quetschung oder Axotomie des ON in einen regenerationsfähigen Zustand und zu direktem Auswachsen nach ca. 8 -12 h in Kultur gebracht werden. Ein ähnlicher konditionierender Effekt durch die im Zuge der Präparation erfolgende Axotomie der Retina des Affen ist hier jedoch aufgrund des relativ schnellen Auswachsens eher unwahrscheinlich und die beobachtete Regeneration daher spontan.

Die Regeneration der Affenretina erwies sich als stark altersabhängig mit einer Abnahme der Anzahl regenerierender RGZ vom neugeborenen zum adulten Stadium um den Faktor 10. Während juvenile Retinae eine sukzessive Reduktion der Anzahl regenerierender Neurite zeigten, unterschieden sich Retinae von 6 Monaten bis 10 Jahren kaum.

Anmerkungen

Aus dem abschließenden "Diskussions"teil. Einmal wird die Quelle en passant erwähnt, ansonsten ohne jeden Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki