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Analyse:Gss/Fragment 042 05

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 5-10, 14-22, 25-26, 28-31
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Glaubt man Herodot, so hatte Themistokles erneut zu einer List gegriffen; man könnte freilich auch von Hochverrat sprechen: Da er von der Versammlung überstimmt wurde, habe er Sikinnos, seinen Diener und Lehrer seiner Kinder, in einem Boot zu Xerxes gesandt. Sikinnos habe dann Xerxes darüber informiert, dass Themistokles eigentlich auf der Seite des Großkönigs stehe, die Griechen uneinig seien und flüchten wollten. Was man von dem Bericht des Herodot zu halten hat, der erst mehrere Jahrzehnte nach dem Ereignis schrieb und der seine eigenen Deutungsabsichten verfolgte, zudem zu einer Zeit, als Athen und Sparta Todfeinde geworden waren, ist umstritten. Wie dem auch sei, das Unfassbare geschah. Xerxes habe, ob wegen dieser Botschaft oder auch nicht, die Griechen weiter eingeschlossen. Herodot berichtete zudem, dass die Griechen nichts vom Vorrücken der Perser bemerkt hätten und weiterhin Rat abhielten. Erst als Aristeides aus Aigina eintraf, Themistokles vom Rat herausrufen ließ und ihm über den strategischen Einschluss der Flotte berichtete, änderte sich die Stimmung. Aristeides schilderte die ausweglose Lage, da der Fluchtweg durch die persische Flotte abgeschnitten sei. Die letzten Zweifel waren jedoch erst beseitigt, als ein Schiff aus Tenos die Aussage des Aristeides bestätigte. Jetzt war klar, dass man mit dem Rücken zur Wand stand.

Menschenopfer für den «Rohverschlinger»

Laut Herodot verfügte der Hellenenbund über 380 Trieren, von denen die Hälfte aus Athen stammte. [...] Die Verbündeten Korinth und Aigina stellten mit 40 beziehungsweise 30 Schiffen die nächstgrößeren Kontingente. Obwohl aus Sparta nur 16 Trieren kamen, wurde dem Spartaner Eurybiades wie schon bei Artemision das Oberkommando über die Flotte anvertraut.

Gegner

Griechen

Laut Herodot verfügten die Griechen über mindestens 378 Trieren, von denen 180 oder 200 mit größter Wahrscheinlichkeit aus Athen stammten. [...] Laut Herodot sandten die Verbündeten Athens 124 Trieren und neun Pentekonteren. Von den Verbündeten war Korinth mit 40 Schiffen die größte Macht. Aus Sparta kamen zehn Trieren. Da Sparta eine Kooperation mit Athen sonst abgelehnt hätte, wurde dem Spartaner Eurybiades das Oberkommando über die Flotte übergeben.

[...]

Schlachtverlauf

nach Herodot

[...] Da Themistokles von der Versammlung überstimmt wurde, sandte er Sikinnos – den Lehrer seiner Kinder – in einem Boot zu Xerxes. Sikinnos berichtete diesem, dass Themistokles auf der Seite des Königs stehe, die Griechen uneinig seien, flüchten wollten und sich trennen würden. Xerxes glaubte dieser Botschaft und schloss die Griechen ein. Laut Herodot wussten die Griechen nichts vom Vorrücken der Perser und hielten weiterhin Rat. Nun traf Aristeides aus Aigina ein, welcher Themistokles vom Rat herausrufen ließ und ihm über den strategischen Einschluss der Flotte und den versperrten Fluchtweg berichtete. Zwar war Aristeides ein Gegner des Themistokles und durch das Scherbengericht verbannt worden, doch in der Notlage ließ er die Differenzen ruhen. Die von Aristeides dem Rat geschilderte ausweglose Lage wurde von einem Schiff aus Tenos bestätigt. Die Griechen waren nun mit ihren 380 Schiffen zum Kampf bereit und lichteten die Anker.

Anmerkungen
Sichter

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