Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:Gss/Fragment 045 05

31.388Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 5-9, 14-19, 30-36
Quelle: Wikipedia Schlacht von Salamis 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Es ist oft versucht worden, auf Basis der schriftlichen Quellen präzise Aussagen über die konkreten Manöver während der Schlacht zu machen.18 Doch der genaue Verlauf lässt sich schwer im Detail fassen, denn die Angaben der Autoren widersprechen sich teilweise erheblich. Übereinstimmend mit allen Autoren kann man nur sagen, [...] [Die Hellenen] hatten sich aus den Attika gegenüberliegenden Buchten von Salamis heraus, wohin sie sich nach den Gefechten von Artemision begeben hatten, in Dwarslinie in eine Angriffsposition gebracht. Zudem hatten die Schiffe des Hellenenbundes eine eigene Überflügelung durch die königliche Flotte ausschließen können, weil der enge Sund die Schlachtreihen zusammendrückte [...]

[...] Durch den nun ausgeführten Flankenangriff der Bundesflotte auf die persischen Einheiten kam es zum Kampf Schiff gegen Schiff. Weil die Ruderer der persischen Flotte schon die ganze Nacht zuvor auf den Ruderduchten verbracht hatten, waren sie hungrig und müde; anders die Hellenen, die an Land übernachtet hatten und ausgeruht mit voller Kraft zu Rammstößen ansetzten. Außerdem konnte sich die persische Kriegsflotte auf Grund der Enge des Kanals nicht zur Kampfformation entfalten.


18 Vgl. die Überlieferung bei Aischylos, Herodot, Plutarch, Diodoros; neben den genannten Autoren existierten weitere Überlieferungen, die heute zwar zum größten Teil verloren sind, aber von späteren Autoren, wie etwa Diodor oder Plutarch, stark rezipiert worden sind. Darunter befinden sich etwa der Arzt und Geschichtsschreiber Ktesias von Knidos, der im späten 5. und frühen 4. Jahrhundert v. Chr. lebte und berühmt wurde durch die Persikd, die nur als ein knapper Auszug (Epitome) in der Bibliothek des mittelbyzantinischen Gelehrten Photios erhalten ist, sowie Ephoros von Kyme (um 400 v. Chr-330 v.Chr.), der die Histonen, eine umfassende griechische Universalgeschichte, verfasste, die allerdings ebenfalls nur in Fragmenten erhalten geblieben sind.

Wissenschaftliche Rekonstruktionsversuche

Es wurde oft versucht, genauere Informationen aus den Quellen zu gewinnen, um präzisere Aussagen über den Schlachtverlauf machen zu können. Die Wissenschaft ist sich nicht einig, ob man aus den Quellen genaue Informationen über den Schlachtverlauf gewinnen kann, da sie nicht ausführlich berichten und sich teils widersprechen. Worüber sich aber alle Autoren einig sind: den griechischen Schiffen ist es gelungen, aus dem Hafen von Salamis auszufahren und sich in Gefechtsformation aufzustellen. Zudem scheint eine Überflügelung durch die Perser unmöglich gewesen zu sein. Gewiss waren die Griechen ortskundiger und der enge Sund verengte die Schlachtreihen der Perser. Durch den in vielen Quellen geschilderten Flankenangriff kam es zum Kampf Schiff gegen Schiff. Man nimmt allgemein an, dass die Schlacht einen ganzen Tag gedauert hat. [...]

Die Wissenschaftler Morisson und Coates glauben den Berichten des Aischylos und interpretieren ihn so, dass der rechte Flügel der Griechen in Dwarslinie geordnet den Kanal hinauf fuhr und dann im unerwarteten Moment in die Kiellinie umschwenkte. So durchbrachen sie die Reihen der Perser auf der linken Seite. Nach heutigen Vermessungen dürften ungefähr 80 Trieren im 1200 m breiten Kanal nebeneinander Platz gefunden haben. Als Hauptgründe für den Sieg erwähnen sie folgende Punkte: die Perser scheinen den Gegner unterschätzt zu haben. Ihre Schiffe waren weniger schnell, weil ihre Ruderer die ganze Nacht rudern mussten und müde waren, während die griechischen Ruderer ausgeruht an Land übernachten konnten. Dank der bekannten Kriegslist des Themistokles teilte sich die persische Flotte auf, um die Meerenge von Megara zu bewachen, was die eigentliche Kampfflotte bei Salamis schwächte; allerdings konnte sich die persische Flotte ihrerseits aufgrund der Enge des Kanals nicht entfalten, was die Kräfteverhältnisse der Flotten ausglich.

Anmerkungen

Der Wikipedia-Artikel macht unten deutlich ("Die Wissenschaftler Morisson und Coates glauben"), dass zu den genannten Hauptgründen für den griechischen Sieg die Befunde von Morisson und Coates referiert werden.

Die Ausführungen bei Gss sind inhaltlich teils parallel, erfolgen aber ohne Verweis auf Morisson und Coates als Quelle. Weiter oben in Anm. 18 werden lediglich antike Quellen genannt - Verweise auf Morisson und Coates finden sich im gesamten Kapitel nur in Anm. 7 (für S. 32) sowie in Anm. 10 (für S. 33).

Sichter

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki