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Analyse:Gss/Fragment 084 07

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 7-15
Quelle: Wikipedia Cassius Dio 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Der zweite wichtige antike Autor ist Lucius Cassius Dio Cocceianus, bekannt als Cassius Dio (um 163-nach 229). Er stammte aus Nikaia in Bithynien und verfasste in griechischer Sprache eine Römische Geschichte, die mit der Ankunft des mythischen Aeneas in Italien beginnt und über die Gründung Roms bis zu seinem eigenen Konsulatsjahr 229 unter der Regierung seines Gönners Kaiser Severus Alexander (222-235) reicht. Als ein oft in Staatsämtern tätiger Mann vertrat Cassius Dio einen betont senatorischen Standpunkt und konnte sich auf zahlreiche Quellen, auch offizielle Akten, stützen. Lucius Cassius Dio Cocceianus[1] (* um 163 in Nikaia in Bithynien; † nach 229) war ein römischer Senator, Konsul, Schriftsteller und Geschichtsschreiber.

Leben

[...] Der junge Kaiser Severus Alexander (222–235) schätzte ihn sehr und machte ihn 229 zum zweiten Mal zum Konsul, diesmal als Kollege des Herrschers, was eine besondere Ehre darstellte. [...]

Werk

Cassius Dio veröffentlichte eine heute nur noch teilweise erhaltene Römische Geschichte (gr.: ‘Ῥωμαϊκὴ ἱστορία) in achtzig Büchern, die Frucht einer mindestens 24-jährigen Arbeit. Sie begann mit der Ankunft des mythischen Aeneas in Italien und reichte über die Gründung von Rom bis zu seinem Konsulatsjahr 229. [...]

[...]

Dio, der einen betont senatorischen Standpunkt vertrat (siehe senatorische Geschichtsschreibung), nahm sich Thukydides zum Vorbild, wenngleich er nicht an diesen heranreicht. Dennoch war Dio ein bedeutender Geschichtsschreiber. Sein Stil ist, wo der Text nicht verderbt ist, im Allgemeinen klar, obwohl er voller Latinismen steckt; seine Reden sind, wie in der antiken Geschichtsschreibung üblich, in der Regel frei erfunden. Seine Sorgfalt steht aber außer Frage: Dio konnte sich auf zahlreiche Quellen stützen, die nicht mehr in allen Einzelheiten erkennbar sind. Sicher ist jedoch, dass er als Senator auch Zugriff auf mehrere, heute verlorene Werke sowie auf Senatsakten hatte.


1. Zu seinem Namen: Roman Military Diplomas, Roxan, 133 = L. Cassius Dio; das Cognomen Cocceianus wird erst in byzantinischer Zeit erwähnt und ist daher fiktiv; ein weiterer Gentilnomen Claudius in L’Année épigraphique 1971, 430 = Κλ΄ Κάδδιος Δίων wird als fehlerhafte Wiedergabe des L(ucius) gesehen.

Anmerkungen
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