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Analyse:Gss/Fragment 113 02

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 2-5, 6-11.11-19
Quelle: Wikipedia Belagerung von Konstantinopel (717–718) 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Denn trotz der gescheiterten ersten Belagerung setzte sich die islamische Expansion in Ost und West scheinbar unaufhaltsam fort. Mit Karthago fiel 698 der letzte byzantinische Außenposten in Nordafrika. Wenig später überquerten die Araber die Meerenge von Gibraltar, und 711 unterlag ihnen das Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel. Im Osten dehnte sich der Machtbereich der Kalifen bald bis an die Grenzen Indiens aus.

Die Umayyaden-Kalifen fühlten sich somit bald wieder stark genug, einen erneuten Angriff auf die byzantinische Hauptstadt zu unternehmen, um diese zum eigenen Regierungssitz zu machen. Die Angriffsvorbereitungen blieben jedoch am Goldenen Horn nicht unbemerkt. Kaiser Anastasios II. (713-715/16) traf ab 713 Vorbereitungen gegen eine bevorstehende Belagerung, indem er die Mauern verstärken, die Flotte aufrüsten und die Kornspeicher der Stadt füllen ließ. Zwei Jahre später versammelte im Sommer 715 Kalif Sulaiman (715-717) ein riesiges Heer, das unter dem Befehl seines Bruders Maslama durch Kleinasien auf Konstantinopel marschieren sollte. Parallel dazu ging eine Flotte von angeblich 1800 Schiffen unter Segel.

Hintergrund

Trotz der gescheiterten ersten Belagerung von Konstantinopel (674–678) ging die Islamische Expansion in Ost und West beinahe unaufhaltsam weiter. Mit Karthago fiel 698 der letzte byzantinische Außenposten in Nordafrika, 711 unterlag das Westgotenreich in der Schlacht am Guadalete. Im Osten wurden Indus und Oxus überschritten. Das Umayyaden-Kalifat fühlte sich stark genug für einen erneuten Angriff auf die byzantinische Hauptstadt. Bereits Al-Walid I. traf entsprechende Vorbereitungen, starb allerdings vor der Verwirklichung seiner Pläne. Sein jüngerer Bruder und Nachfolger auf dem Thron, Sulayman, führte die Anstrengungen fort.

Unterdessen registrierte auch Byzanz, dass es erneut in den Blickpunkt der Araber geraten war. Einige Jahre der Thronwirren nach dem Tod Justinians II. verhinderten wirksame Maßnahmen, erst Anastasios II. traf ab 713 Vorbereitungen für eine bevorstehende Belagerung. Die Mauern wurden verstärkt, die Flotte aufgerüstet und die Speicher der Stadt gefüllt. [...]

Im Sommer 715 ließ Kalif Sulayman bei Halab ein Heer versammeln. Unter dem Befehl seines Bruders Maslama sollte es Kleinasien Richtung Konstantinopel durchqueren. Gleichzeitig machte sich eine Flotte von 1.800 Schiffen unter Sulaymans Befehl auf den Weg.

Anmerkungen
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