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Analyse:Gss/Fragment 254 08

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 254, Zeilen: 8-18, 23-29
Quelle: Siebe 2003
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: 0
Wenn man bedenkt, dass für die Besatzung der Victory, des Führungsschiffs der weather column, und damit für Nelson selbst die Überlebenschancen im zu erwartenden Kugelhagel am geringsten waren, darf man sich fragen: Hatte Nelson denn überhaupt keine Angst vor dem Tod? Wollte er vielleicht sogar sterben?

Am 20. Oktober steuerte die aus Cadiz ausgelaufene alliierte Flotte weiter Südkurs und versuchte, zur Meerenge von Gibraltar zu gelangen. Daraufhin gab Nelson, informiert über die Bewegungen des Gegners, der britischen Flotte das Signal «Allgemeine Verfolgung nach Südosten». Der Tag neigte sich ohne Kampf, kurz vor Sonnenuntergang ermöglichte ein sich drehender Wind Villeneuve einen direkten Weg nach Gibraltar.

Die große Schlacht

[...] Schon seit Tagesanbruch konnten beide Flotten einander auf der Höhe von rund zwölf Seemeilen westlich vor dem Kap Trafalgar deutlich ausmachen, und die englischen Schiffe begannen sich in die beiden geplanten Angriffskeile zu teilen. Um Cadiz auf Lee und damit eine Fluchtmöglichkeit zu behalten, gab der französische Admiral gegen 8 Uhr der alliierten Flotte den Befehl zur gleichzeitigen Halse, also zum Drehen des Hecks, nicht des Bugs durch den Wind.

Einen - eher privaten - Aspekt dieses Planes sollte man erwähnen: Für die Besatzung der Victory, des Führungsschiffs der Weather Column, und damit für Nelson selbst waren die Überlebenschancen angesichts des zu erwartenden Kugelhagels am geringsten. Wirft man einen Blick auf Nelsons Karriere, die von rund einem halben Dutzend mehr oder weniger schweren Verwundungen begleitet wird (was angesichts der Manöver, die er durchführte, zu erwarten war), kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß der englische Admiral wohl nicht die rechte Freude am Leben gehabt hat. [...]

Das Vorspiel zur Schlacht

Die aus Cadiz ausgelaufene alliierte Flotte steuerte Südkurs zur Meerenge von Gibraltar. Nelson, gut informiert über die Bewegungen des Gegners, gab nun der britischen Flotte das Signal "Allgemeine Verfolgung nach Südosten". Kurz vor Sonnenuntergang schlug der Wind etwas um und ermöglichte Villeneuve einen direkten Weg nach Gibraltar. [...]

[...]

Bei Tagesanbruch begann sich die englische Flotte in die beiden geplanten Angriffskeile zu teilen und um 5:45 konnten sich beide Flotten deutlich ausmachen. Sie standen nun rund 12 Meilen vor dem Kap Trafalgar. Villeneuve erkannte, daß ihn sein Kurs auf die Dauer von Cadiz abschneiden würde und die Briten ihn dann in ein Jagdgefecht verwickeln konnten, d.h. sie konnten die Linie von hinten aufrollen.

Der spanische Admiral Gravina bat den französischen Admiral durch Signale, Villeneuve möge ihm und seinem Geschwader erlauben, unabhängig in der Linie vorzugehen, er beabsichtigte, die Verteidigung flexibel jeweils dort zu verstärken, wo es nötig würde. Doch Villeneuve befahl Gravina, in der Linie zu bleiben.

Um Cadiz unter dem Wind und damit eine Fluchtmöglichkeit zu behalten, gab der französische Admiral um 8:00 herum der gerade leidlich ausgerichteten Linie den Befehl zur vollen Wende.

Anmerkungen
Sichter

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