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VroniPlag Wiki

Analyse:Gss/Fragment 255 02

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 255, Zeilen: 2-4, 8-15, 20-29
Quelle: Siebe 2003
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: 0
Der Befehl war eine weitere Fehlentscheidung in der Reihe der vielen Fehler, die der französische Admiral machte. Denn Villeneuves Anordnung führte nur zu neuem Chaos in der zuvor gerade ausgerichteten Schlachtlinie. [...] Die ehemalige Nachhut, jetzt neue Vorhut, bekam einen gewissen Vorsprung vor dem Zentrum. Die jetzige Nachhut andererseits überholte Teile von Gravinas Geschwader. Es entstand eine zwei bis drei Schiffe tiefe, ungefähr vier Meilen lange und zudem löchrige Kurvenlinie. Damit würde das Feuer der Breitseiten, die auf die Angreifer schießen konnten, um mehrere Schiffe reduziert werden. Um das Ganze noch zu verschlimmern, wurde nun der ohnehin schwache Wind launisch und erschwerte weitere Manöver. [...]

Doch auch die Briten fuhren nur mit Wind und hatten ebenfalls einige Schwierigkeiten, die Schlachtformation einzunehmen. Dennoch war es ihnen gelungen, die beiden Stoßkeile zu bilden. Collingwood führte vierzehn Linienschiffe, Nelson nur zwölf, da ein Schiff während der Nacht zu weit abgekommen war. Der schwache Wind verhinderte das schnelle Hineinstoßen in den Gegner und ließ nur ein «Hineinschlendern» zu; eine weitere Gefahr für die Angreifer. Auch die etwas konkave Form der gegnerischen Linie erwies sich als Problem, denn Nelson musste mit seiner Luv-Kolonne eine etwas weitere Distanz zurücklegen als Collingwood. Der Angriff konnte daher zeitlich nicht exakt koordiniert werden.

Um Cadiz unter dem Wind und damit eine Fluchtmöglichkeit zu behalten, gab der französische Admiral um 8:00 herum der gerade leidlich ausgerichteten Linie den Befehl zur vollen Wende. Damit spielte er, wahrscheinlich ohne es zu ahnen, Nelsons Plänen zweifach in die Hände. Zum einen war der Plan des englischen Admirals gegen eine sich nähernde Flotte besser durchzuführen als gegen eine von ihm wegstrebende. Zum anderen führte Villeneuves Befehl erneut zum Chaos in einer gerade aufgebauten Schlachtlinie. So bekam die Nachhut, nun Vorhut, einen gewissen Vorsprung vor dem Zentrum, die jetzige Nachhut andererseits überholte Teile von Gravinas Schwadron, es entstand eine zwei bis drei Schiffe tiefe, ca. 4 Meilen lange und zudem löchrige Kurvenlinie. Damit reduzierte sich das Feuer der Breitseiten, die auf die Angreifer schießen konnten, um mehrere Schiffe. Um das Ganze noch zu verschlimmern, wurde nun der ohnehin schwache Wind launisch und erschwerte weitere Manöver ungemein.

Davon waren auch die sich langsam nähernden Briten betroffen. Es war ihnen zwar gelungen, die beiden Phalangen zu bilden: Nelson führte 12 Linienschiffe, Collingwood hatte 15 Schlachtschiffe unter seinem Kommando. Jedoch hatte Nelson die schnellsten Schiffe in die vorderen Positionen gestellt. Damit ergaben sich auch hier Löcher in den Linien, die schnelleren Schiffe gewannen Vorsprung vor ihren Hintermännern. Es war offensichtlich, daß das keilförmige Hineinstoßen in den Gegner obsolet war, die Schiffe mußten sozusagen in die gegnerische Linie tröpfeln. Darüber hinaus erwies sich die chaotische Form der gegnerischen Linie ungewollt in einer Hinsicht als Problem: Durch ihre konkave Form mußte Nelson mit seiner Weather Column einen weiteren Weg in das Zentrum zurücklegen als Collingwood zu seinem Angriff auf die Spitze der Nachhut. Somit war der Angriff unkoordiniert.

Anmerkungen
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