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Analyse:Gss/Fragment 260 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 260, Zeilen: 1-27
Quelle: Siebe 2003
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: 0
[Als Dumanoir mit seinem Geschwader endlich in Richtung Zentrum lief, formierten sich mehrere britische Schiffe zu einer Linie gegen den dro]henden Entlastungsangriff. Der französische Vizeadmiral gab daraufhin die Schlacht verloren und setzte sich ab.

Die HMS Africa, die es schon zu Beginn der Schlacht in die Nähe der alliierten Vorhut verschlagen hatte, war glimpflich davongekommen. Sie wurde von der Neptuno und der San Augustin verfolgt, zwei der wenigen Schiffe aus der spanischen Vorhut, denen es noch gelang, dem Zentrum zu Hilfe zu eilen. Kapitän Digby von der Africa steuerte mit seinem Schiff in eine gewaltige Wolke aus Pulverdampf und glaubte, die Santissima Trinidad, deren riesigen Rumpf er immerhin erkennen konnte, habe die Flagge gestrichen. Daraufhin schickte er in einem Boot ein Prisenkommando zu dem spanischen Schiff, um die Kapitulation entgegenzunehmen. Doch der Bootsführer wurde von einem spanischen Offizier auf der Santissima höflich darüber informiert, dass die Flagge nur zufällig weggeschossen sei und man durchaus weiterzukämpfen beabsichtige. Das britische Prisenkommando musste unverrichteter Dinge abdrehen.

Admiral Villeneuve, der die ganze Zeit an Deck der mittlerweile schwer angeschlagenen Bucentaure war, blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Doch angesichts der katastrophalen Lage kapitulierte er und begab sich in Gefangenschaft. Auch der spanische Admiral Cisneros von der Santissima Trinidad, die stundenlang von mehreren britischen Schiffen umringt war, musste schließlich die Flagge streichen. Admiral Gravina, der trotz seiner tödlichen Verwundung noch das Kommando innehatte, gab nun allen Schiffen, die ihm noch folgen konnten, das Signal zum Abbruch des Kampfes. Die Briten hatten gesiegt.

Der sterbende Nelson erfuhr durch Kapitän Thomas Hardy vom Ende der Schlacht und dem britischen Sieg. Kurz bevor er um 16:30 Uhr verschied, befahl er, um dem drohenden Sturm zu begegnen: «Ankern, Hardy, ankern!» [...] Als ob auch das Kampfgeschehen den Tod des Admirals verkünden wollte, steigerte sich der nach fünf Stunden langsam abebbende Kampflärm zu einem gewaltigen Finale: Mit einem ohrenbetäubenden Knall explodierte die Pulverkammer der französischen [Achille und riss das Schiff augenblicklich auseinander.]

Die AFRICA ist glimpflich an der Vorhut der alliierten Flotte vorbeigekommen, verfolgt von den spanischen NEPTUNO und SAN AUGUSTIN, zwei der wenigen Schiffe aus der Vorhut, denen es noch gelingt, dem Zentrum zur Hilfe eilt. Kapitän Digby von der AFRICA steht schließlich mit seinem Schiff vor einer gigantischen Wolke aus Pulverdampf und glaubt, die SANTISSIMA TRINIDAD, deren Rumpf er immerhin erkennen kann, habe die Flagge gestrichen. Er schickt ein Prisenkommando zu dem spanischen Schiff, um die Kapitulation entgegenzunehmen, doch der Bootsführer wird von einem spanischen Offizier auf der SANTISSIMA äußerst höflich darüber informiert, daß man noch kämpfe. Das britische Prisenkommando muß unverrichteter Dinge an Bord der AFRICA zurückkehren, die auf der Suche nach Gegnern weitertreibt.

[...]

Bei der Vorhut hat sich Dumanoir auf der FORMIDABLE mit seinem Geschwader endlich entschieden, umzukehren, doch das Manöver gestaltet sich wegen des fehlenden Windes als äußerst mühselig. Boote müßen [sic] ausgebracht werden, um den Bug der Schiffkolosse umzudrehen. Doch es gelingt am Ende nur noch der spanischen RAYO, in den zentralen Kampf einzugreifen. Als nämlich Dumanoir mit seinem Geschwader in Richtung Zentrum läuft, formieren sich die MINOTAUR, SPARTIATE, AGAMEMNON und später auch die AJAX zu einer Linie gegen den drohenden Entlastungsangriff der Alliierten.

[...]

Villeneuves BUCENTAURE ist derweil von den Angriffen der britischen NEPTUNE schwer angeschlagen, sie wird von der LEVIATHAN und der CONQUEROR, z.T. sogar von der VICTORY beschossen und ist vollkommen isoliert. Der verzweifelte Villeneuve muß aufgeben, ein Boot von der inzwischen ebenfalls völlig zusammengeschossenen COLOSSUS empfängt seine Kapitulation. Während es um ihn herum schwerste Verluste gegeben hat, ist der französische Admiral, der die ganze Zeit an Deck war, wie durch ein Wunder unverletzt.

Auch Admiral Cisneros von der SANTISSIMA TRINIDAD, die stundenlang von mehreren britischen Schiffen umringt ist, muß schließlich die Waffen strecken, weil die Verluste so hoch sind, daß man nicht einmal mehr die noch intakten Geschütze abfeuern kann. [...]

[...]

Dumanoirs anlaufende Schiffe machen schließlich gar nicht erst den Versuch, den britischen Riegel vor dem Kampfzentrum anzugreifen, der französische Vizeadmiral gibt die Schlacht verloren - sein Geschwader hat lediglich einige Breitseiten auf die AFRICA abgefeuert. [...]

[...]

Gravina, trotz seiner tödlichen Verwundung noch im Kommando, gibt nun allen Schiffen, die ihm noch folgen können, das Signal zum Abbruch des Kampfes [...]

[...]

Nelson erfährt durch seinem Kapitän Thomas Hardy noch vor seinem Tode und dem tatsächlichen Ende der Schlacht vom totalen britischen Sieg. Kurz bevor er um 16:30 stirbt, befiehlt er der Flotte noch, zu ankern, um dem drohenden Sturm zu begegnen. Das Ende des fünfstündigen Kampfes kommt mit der Explosion der ACHILLE, des einzigen Schiffes, daß durch die direkte Einwirkung der Schlacht sinkt. Die Pulverkammer des französischen Schiffes fliegt in die Luft.

Anmerkungen
Sichter

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