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VroniPlag Wiki

Analyse:Gss/Fragment 262 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 262, Zeilen: 1-31
Quelle: Siebe 2003
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: 0
Auch Collingwood, der nach Nelsons Tod Oberkommandierender der schwer angeschlagenen britischen Flotte wurde, musste seine fast völlig entmastete Sovereign gegen ein anderes Schiff tauschen. Er stand vor mehreren schweren Entscheidungen. Sollte er ankern, wie Nelson noch befohlen hatte? Doch wo unter Land gehen, um das zu tun? Hatte er genug Leute, um die eigenen Schiffe einigermaßen gegen den Sturm zu rüsten, ganz abgesehen von den 17 eroberten Linienschiffen der alliierten Flotte mit den Tausenden von Gefangenen an Bord? Ihm blieb eigentlich keine Wahl, denn zu schnell hätte er auf Legerwall geraten können und wäre mit all seinen Schiffen an der Küste zerschellt. Er musste vom Land weg, weiter auf die See hinaus. Was die alliierte Flotte, deren Überreste wenigstens den Hafen von Cadiz ansteuern konnten, nicht geschafft hatte, wäre fast dem auf die Schlacht folgenden Orkan gelungen: die britische Flotte zu vernichten.

Die Schlacht von Trafalgar wurde in einem von allen unerwarteten zweiten Akt ein weiteres Mal gewonnen: von der unglaublichen Härte und Durchhaltekraft der englischen Seeleute während der nächsten Stunden und Tage. Nicht ein einziges britisches Schiff ging während des Sturmes verloren. Doch für die Prisen blieben nicht mehr genügend Kapazitäten übrig. Hilflos trieben die eroberten Schiffe im Wert von über einer Million Pfund durch den Sturm, nachdem man die Schlepptrossen hatte kappen müssen. Die San Augustin und die Santissima Trinidad sanken mit vielen Hundert Seeleuten an Bord. Auch die Redoutable und die Bucentaure teilten dieses Schicksal.

Nach fast einer Woche Sturm gewann die britische Flotte vor Trafalgar auch den Kampf gegen die Elemente. Die Liste der Verluste verzeichnete insgesamt bei der britischen Flotte 449 Tote oder Vermisste und 1204 Verwundete. Die spanische Flotte zählte 1000 Tote und rund 1400 Verwundete. Frankreich verlor mehr als 3000 Mann, und mehr als 1000 Seeleute wurden verwundet. Die Gesamtzahl der spanischen und französischen Gefangenen belief sich auf rund 20 000 Mann.

Während sich die ersten Anzeichen des lange erwarteten Sturmes zeigten, stand Collingwood, nach Nelsons Tod Oberkommandierender der schwer angeschlagenen britischen Flotte, vor mehreren schweren Entscheidungen. Da war immerhin der geltende Befehl Nelsons, die Schiffe zu ankern. Doch dazu hätte die beschädigte Flotte unter Land gelangen müssen. [...] Collingwood blieb eigentlich keine Wahl, er mußte weiter auf die See hinaus. Aber er hatte kaum genug Leute, die eigenen Schiffe einigermaßen gegen der Sturm zu rüsten geschweige denn die eroberten Schiffe mit tausenden von Gefangenen. Was die alliierte Flotte, deren Überreste wenigstens den Hafen von Cadiz ansteuern konnten, nicht geschafft hatte, wäre fast dem auf die Schlacht folgenden Sturm gelungen: Er hätte die Briten vernichten können.

[...]

Die Schlacht von Trafalgar wurde am Ende von der unglaublichen Arbeitsleistung englischer Seeleute während der nächsten Tage und Stunden gewonnen, die dafür sorgten, das nicht ein britisches Schiff während des Sturmes verloren ging. Doch für die Prisen blieb nicht mehr genügend Kapazität übrig, viele gingen verloren.

So auch die SANTISSIMA TRINIDAD, die von der AJAX und der REVENGE geschleppt wurde. Die Briten hatten soviele Verwundete wie möglich von Bord geholt, doch an Bord bzw. unter Deck waren noch viele Seeleute verblieben. Am 24. Oktober waren die Engländer gezwungen, die Abschlepptroßen [sic] zu kappen und die SANTISSIMA ihrem Schicksal zu überlassen. Das größte Schiff der Welt sank mit noch vielen hundert Seeleuten an Bord. Auch die REDOUTABLE, von der SWIFTSURE abgeschleppt, ging schließlich unter. Die BUCENTAURE lief wie einige andere Schiffe auch auf Strand.

[...]

Nach fast sieben Tagen Sturm hatte die britische Flotte vor Trafalgar indessen den Kampf gegen die Elemente gewonnen, auch wenn sie viele der eroberten Schiffe an das Meer oder die Klippen verloren hatte. Die Liste der Verluste verzeichnete bei der britischen Flotte rund 400 Tote oder Vermißte und rund 1200 Verwundete. Die spanische Flotte zählte rund 1000 Tote und rund 1400 Verwundete. Frankreich verlor mehr als 3000 Mann und mehr als 1000 Seeleute wurden verwundet. Die Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn in den Listen der Spanier und Franzosen werden zwischen 1500 und 2000 Vermißte gar nicht erwähnt, darunter vor allem eingeschiffte Soldaten und Zivilpersonen wie z.B. Frauen oder sonstige Passagiere. Die Gesamtzahl der spanischen und französischen Gefangenen belief sich auf 8000.

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