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Analyse:Hah/Fragment 018 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wefelmeier 2009
Seite(n): 18, 19, Zeilen: 18: 6ff -19: 1-2
2.7.1.2 Inhomogene Mikrofüllerkomposite

Um die Politureigenschaften zu verbessern und um eine größere Abrasionsstabilität zu erreichen, stützte sich die Entwicklung auf die notwendige Verkleinerung der Füllkörper. Die von Lutz und Phillips [67] in ihrer Klassifikation beschriebenen homogenen Mikrofüllerkomposite stellen lediglich eine theoretische Klasse dar und wurden in der Praxis nie angewendet. Die in flammenpyrolytischer Herstellung aus flüssigen organischen Siliziumverbindungen gefertigten hochdispersen Siliziumdioxidpartikel zeichnen Mikrofüller aus. Ihre deutlich reduzierte Größe von 0,01 μm bis 0,04 μm [19; 44; 45; 67; 89] ermöglichte eine verbesserte Polierbarkeit [132]. Die Schwächen liegen in den physikalischen Werten. Der Möglichkeit der Hochglanzpolitur stehen im Vergleich zu den Makrofüllerkompositen verringerte mechanische Eigenschaften, eine erhöhte Wasseraufnahme, eine größere Polymerisationsschrumpfung und eine Erhöhung des thermischen Expansionskoeffizienten gegenüber [23; 67; 97]. Nur die Druckfestigkeit ist höher einzustufen [44]. Eine Verbesserung der mechanischen Eigenschaften wurde durch den Zusatz von Vorpolymerisaten erzielt. Der akzeptable Füllstoffgehalt von 75 % wurde erreicht und führte zu einer Erhöhung der Abrasionsstabilität sowie der Reduktion der Polymerisationsschrumpfung. Der Preis dafür war die schlechtere Verarbeitbarkeit, da die Viskosität maßgeblich stieg. Die „inhomogenen Mikrofüllerkomposite“ enthalten also zusätzlich splitterförmige oder kugelförmige Vorpolymerisate als organische Füllkörper, welche auch in Kombination als Füllkörperagglomerate vorkommen können [62]. Diese Kompositklasse eignet sich entsprechend ihren Eigenschaften für Klasse-V-Kavitäten oder den Einsatz im Frontzahnbereich, wenn hohe Anforderungen an die Ästhetik gestellt werden [23].


19. Dietschi D., Campanile G., Holz J., Meyer J.M. (1994) Comparison of the color stability of ten new-generation composites: an in vitro study. Dent Mater 10: 353-362

23. Ernst C.P., Willershausen B. (2003) Eine aktuelle Standortbestimmung zahnärztlicher Füllungskomposite. Zahnärztl Mitt 7: 30-42

44. Janda R. (1988) Der Stand der Entwicklung auf dem Gebiet der Zahnfüllungskunststoffe (II). Quintessenz 7: 1243-1253

45. Janda R. (1988) Der Stand der Entwicklung auf dem Gebiet der Zahnfüllungskunststoffe (III). Quintessenz 7: 1393-1398

62. Kullmann W. (1990) Atlas der Zahnerhaltung mit Glas-Ionomer-Zementen und Komposit-Kunststoffen. Hanser Fachbuchverlag, München

67. Lutz F., Phillips R.W. (1983) A classification and evaluation of composite resin systems. J Prosthet Dent 50 (4): 480-488

89. Roulet J.-F. (1987) Degradation of dental polymers. S. Karger AG, Basel

97. Schwickerath H., Nolden R. (1982) Der Einfluß des E-Moduls von Füllungswerkstoffen auf den Randspalt unter Dauerbeanspruchung. Dtsch Zahnärztl Z 37: 442-444

132. Wirz J., Jumgo M., Schmiedli F. (1996) Zahnärztliche Materialien und Werkstoffe auf dem Prüfstand. Quintessenz 6: 837-846

2.7.1.2 Inhomogene Mikrofüllerkomposite

Um die Politureigenschaften zu verbessern und um eine größere Abrasionsstabilität zu erreichen, stützte sich die Entwicklung auf die notwendige Verkleinerung der Füllkörper. Die von Lutz und Phillips [60] in ihrer Klassifikation beschriebenen homogenen Mikrofüllerkomposite stellen lediglich eine theoretische Klasse dar und wurden in praxi nie angewendet. Die in flammenpyrolytischer Herstellung aus flüssigen organischen Siliziumverbindungen gefertigten hochdispersen Siliziumdioxidpartikel zeichnen Mikrofüller aus. Ihre deutlich reduzierte Größe von 0,01 μm bis 0,04 μm [16; 38; 40; 60; 80] ermöglichte eine verbesserte Polierbarkeit [116]. Die Schwächen liegen in den physikalischen Werten. Der Möglichkeit zur Hochglanzpolitur stehen im Vergleich zu den Makrofüllerkompositen verringerte mechanische Eigenschaften, eine erhöhte Wasseraufnahme, eine größere Polymerisationsschrumpfung und eine Erhöhung des thermischen Expansionskoeffizienten gegenüber [20; 60; 90]. Nur die Druckfestigkeit ist höher einzustufen [40]. Eine Verbesserung der mechanischen Eigenschaften wurde durch den Zusatz von Vorpolymerisaten erzielt. Der akzeptable Füllstoffgehalt von 75 % wurde erreicht und führte zu einer Erhöhung der Abrasionsstabilität sowie der Reduktion der Polymerisationsschrumpfung. Der Preis dafür war die schlechtere Verarbeitbarkeit, da die Viskosität maßgeblich stieg. Die „inhomogenen Mikrofüllerkomposite“ enthalten also zusätzlich splitterförmige oder kugelförmige Vorpolymerisate als organische Füllkörper, welche auch in Kombination als Füllkörperagglomerate vorkommen können [55]. Diese Kompositklasse eignet sich entsprechend ihren

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Eigenschaften für Klasse-V-Kavitäten oder den Einsatz im Frontzahnbereich, wenn hohe Anforderungen an die Ästhetik gestellt werden [20].


16. Dietschi D., Campanile G., Holz J., Meyer J.M. (1994) Comparison of the color stability of ten new-generation composites: An in vitro study. Dent Mater 10: 353-362

20. Ernst C.P., Willershausen B. (2003) Eine aktuelle Standortbestimmung zahnärztlicher Füllungskomposite. Zahnärztl Mitt 7: 30-42

38. Janda R. (1988) Der Stand der Entwicklung auf dem Gebiet der Zahnfüllungskunststoffe(I). Quintessenz 6: 1067-1073

40. Janda R. (1988) Der Stand der Entwicklung auf dem Gebiet der Zahnfüllungskunststoffe(III). Quintessenz 7: 1393-1398

55. Kullmann W. (1990) Atlas der Zahnerhaltung mit Glas-Ionomer-Zementen und Komposit-Kunststoffen. Hanser Fachbuchverlag, München

60. Lutz F., Phillips R.W. (1983) A classification and evaluation of composite resin systems. J Prosthet Dent 50 (4): 480-488

80. Roulet J.-F. (1987) Degradation of dental polymers. S. Karger AG, Basel

90. Shey Z., Oppenheim M. (1979) A clinical evaluation of a radiopaque material in the restoration of anterior and posterior teeth. J Am Dent Assoc 98 (4): 569- 571

116. Wirz J., Jumgo M., Schmiedli F. (1996) Zahnärztliche Materialien und Werkstoffe auf dem Prüfstand. Quintessenz 6: 837-846

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Shey & Oppenheim (1979) trägt im Literaturverzeichnis von Hah die Nummer 99.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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