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Analyse:Hah/Fragment 028 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wefelmeier 2009
Seite(n): 28, Zeilen: 3ff
2.9.1 Biegefestigkeit und E-Modul

Festigkeitsuntersuchungen an Verbundwerkstoffen zeigen eine direkte Korrelation zum klinischen Verhalten der dentalen Füllungswerkstoffe [96; 120]. Bei der Messung der Biegefestigkeit treten Druck- wie auch Zugbelastungen auf, was klinisch relevante Rückschlüsse zulässt [102; 119; 120]. Ein lichthärtendes Füllungskomposit für Restaurationen im Front- und Seitenzahnbereich muss gemäß EN ISO 4049 [18] eine Mindestbiegefestigkeit von 80 MPa aufweisen. Der Elastizitätsmodul (E-Modul, Youngscher Modul) ist ein Materialkennwert, welcher den Zusammenhang zwischen Spannung und Dehnung bei der Verformung eines festen Körpers bei linear elastischem Verhalten beschreibt. Der Betrag des Zugmoduls ist umso größer, je mehr Widerstand ein Material seiner Verformung entgegensetzt. Bei Krafteinwirkung auf ein dentales Komposit deformiert sich das Netzwerk des Polymers, wobei zuerst die sekundären Bindungen wie z. B. Wasserstoffbrückenbindungen beansprucht werden. Je höher aber der interne Vernetzungsgrad eines Polymers ist, desto größeren Einfluss haben die primären kovalenten Bindungen [1]. Allerdings wird der E-Modul in nicht unerheblichem Maße durch den Füllstoffgehalt beeinflusst. Mit steigendem Füllstoffgehalt nimmt der EModul und damit die Formstabilität zu [93]. Ein optimaler Elastizitätskoeffizient eines Füllungswerkstoffs ist im Grunde genommen nicht zu bestimmen, da dieser immer von der Indikation der Restauration abhängt. So sollte der E-Modul für eine Klasse- V-Füllung vergleichsweise niedriger sein [54] als für eine Klasse-II-Füllung, bei der der Koeffizient einen dem Dentin entsprechenden oder höheren Wert aufweisen sollte [75; 131]. Ein zu gering gewählter E-Modul bei einer Restauration im Seitenzahnbereich führt bei Kaubelastung zu einer Deformation und somit zu einer Beeinträchtigung der marginalen Integrität [65; 97].


1. Ashby M.F., Jones D.R.H. (1980) Engineering materials: An introduction to their properties and applications. Pergamon Press, Frankfurt

18. Deutsches Institut für Normung (2001) EN ISO 4049:2000. Füllungs-, restaurative und Befestigungskunststoffe. Beuth-Vertrieb GmbH, Berlin

54. Kemp-Scholte C.M., Davidson C.L. (1990) Complete marginal seal of Class V resin composite restorations effected by increased flexibility. J Dent Res 69 (6): 1240-1243

65. Lambrechts P., Braem M., Vanherle G. (1987) Buonocore memorial lecture. Evaluation of clinical performance for posterior composite resins and dentin adhesives. Oper Dent 12 (2): 53-78

75. Nakayama W.T., Hall D.R., Grenoble D.E., Katz J.L. (1974) Elastic properties of dental resin restorative materials. J Dent Res 53 (5): 1121-1126

93. Ruyter I.E. (1988) Composites – Characterization of composite filling materials: reactor response. Adv Dent Res 2 (1): 122-129

96. Schwickerath H. (1982) Der Einfluß auf Steifigkeit und Härte der Composites auf Füllungsrand und Füllungsoberfläche: Füllungswerkstoffe auf Kunststoffbasis. Bayer Dental, Leverkusen

97. Schwickerath H., Nolden R. (1982) Der Einfluß des E-Moduls von Füllungswerkstoffen auf den Randspalt unter Dauerbeanspruchung. Dtsch Zahnärztl Z 37: 442-444

102. Soltész U. (1986) Festigkeit von Füllungsmaterialien nach Temperaturwechselbeanspruchung. Quintessenz 37: 1261-1267

119. Viohl J. (1985) Kunststoff-Füllungswerkstoffe. In: Kappert H.F., Eichner K. (Hrsg) Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung. 5. Aufl., Bd 2: 135-171

120. Viohl J. (1982) Spezifikationsprüfungen für Kunststofffüllungswerkstoffe. In: Technisch wissenschaftliche Abteilung des Bereichs für biomedizinische Materialien und Dental (Hrsg) Füllungswerkstoffe auf Kunststoffbasis. Bayer Dental, Leverkusen

131. Willems G., Lambrechts P., Braem M., Vanherle G. (1993) Composite resins in the 21st century. Quintessence Int 24 (9): 641-658

2.9.1 Biegefestigkeit und E-Modul

Festigkeitsuntersuchungen an Verbundwerkstoffen zeigen eine direkte Korrelation zum klinischen Verhalten der dentalen Füllungswerkstoffe [87; 107]. Bei der Messung der Biegefestigkeit treten sowohl Druck- als auch Zugbelastungen auf, was klinisch relevante Rückschlüsse zulässt [93; 106; 108].

Ein lichthärtendes Füllungskomposit für Restaurationen im Front- und Seitenzahnbereich muss gemäß EN ISO 4049 [15] eine Mindestbiegefestigkeit von 80 MPa aufweisen. Der Elastizitätsmodul (E-Modul, Youngscher Modul) ist ein Materialkennwert, welcher den Zusammenhang zwischen Spannung und Dehnung bei der Verformung eines festen Körpers bei linear elastischem Verhalten beschreibt. Der Betrag des Zugmoduls ist umso größer, je mehr Widerstand ein Material seiner Verformung entgegensetzt. Bei Krafteinwirkung auf ein dentales Komposit deformiert sich das Netzwerk des Polymers, wobei zuerst die sekundären Bindungen wie z. B. Wasserstoffbrückenbindungen beansprucht werden. Je höher aber der interne Vernetzungsgrad eines Polymers ist, desto größeren Einfluss haben die primären kovalenten Bindungen [1]. Allerdings wird der E-Modul in nicht unerheblichem Maße durch den Füllstoffgehalt beeinflusst. Mit steigendem Füllstoffgehalt nimmt der EModul und damit die Formstabilität zu [84]. Ein optimaler Elastizitätskoeffizient eines Füllungswerkstoffes ist im Grunde genommen nicht zu bestimmen, da dieser immer von der Indikation der Restauration abhängt. So sollte der E-Modul für eine Klasse- V-Füllung vergleichsweise niedriger sein [48] als für eine Klasse-II-Füllung, bei der der Koeffizient einen dem Dentin entsprechenden oder höheren Wert aufweisen sollte [66; 115]. Ein zu gering gewählter E-Modul bei einer Restauration im Seitenzahnbereich führt bei Kaubelastung zu einer Deformation und somit zu einer Beeinträchtigung der marginalen Integrität [58; 88].


1. Ashby M.F., Jones D.H.R. (1980) Engineering materials: An introduction to their properties and applications. Pergamon Press, Frankfurt

15. Deutsches Institut für Normung (2001) EN ISO 4049:2000. Füllungs-, restaurative und Befestigungskunststoffe. Beuth-Vertrieb GmbH, Berlin

48. Kemp-Scholte C.M., Davidson C.L. (1990) Complete marginal seal of Class V resin composite restorations effected by increased flexibility. J Dent Res 69 (6): 1240-1243

58. Lambrechts P., Braem M., Vanherle G. (1987) Buonocore memorial lecture. Evaluation of clinical performance for posterior composite resins and dentin adhesives. Oper Dent 12 (2): 53-78

66. Nakayama W.T., Hall D.R., Grenoble D.E., Katz J.L. (1974) Elastic properties of dental resin restorative materials. J Dent Res 53 (5): 1121-1126

84. Ruyter I.E. (1988) Composites – Characterization of composite filling materials: reactor response. Adv Dent Res 2 (1): 122-129

87. Schwickerath H. (1982) Der Einfluß auf Steifigkeit und Härte der Composites auf Füllungsrand und Füllungsoberfläche: Füllungswerkstoffe auf Kunststoffbasis. Bayer Dental, Leverkusen

88. Schwickerath H., Nolden R. (1982) Der Einfluß des E-Moduls von Füllungswerkstoffen auf den Randspalt unter Dauerbeanspruchung. Dtsch Zahnärztl Z 37: 442-444

93. Soltész U. (1986) Festigkeit von Füllungsmaterialien nach Temperaturwechselbeanspruchung. Quintessenz 37: 1261-1267

106. Viohl J. (1985) Kunststoff-Füllungswerkstoffe. In: Kappert H.F., Eichner K (Hrsg) Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung. ed 5, Bd 2: 135-171

107. Viohl J. (1982) Spezifikationsprüfungen für Kunststofffüllungswerkstoffe. In: Technisch wissenschaftliche Abteilung des Bereichs für biomedizinische Materialien und Dental (Hrsg) Füllungswerkstoffe auf Kunststoffbasis. Bayer Dental, Leverkusen

108. Viohl J., Dermann K., Quast D. (1986) Die Chemie zahnärztlicher Füllungskunststoffe. Hanser Fachbuchverlag, München

115. Willems G., Lambrechts P., Braem M., Vanherle G. (1993) Composite resins in the 21st century. Quintessence Int 24 (9): 641-658

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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