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Analyse:Hl

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Fragmente (Plagiat, gesichtet)

Kein Fragment



Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

9 Fragmente

[1.] Analyse:Hl/Fragment 075 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 10:31 Klgn
Erstellt: 9. February 2014, 10:12 (NiWe)
Baeumler 1931, BauernOpfer, Fragment, Hl, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 1
Quelle: Baeumler 1931
Seite(n): 178, Zeilen: 5
Vor allem Nietzsches Mißverhältnis zum Staate führte zur schwer ausrottbaren Legende seines Individualismus. In seiner Welt scheint der Einzelne gegenüber der Rasse, Volk und Staat recht zu behalten. Es sollte aber stutzig machen, daß dieser Einzelne ein Herrschender ist, so ganz ohne Beziehung auf den Staat kann Nietzsches Welt also nicht sein. Der Irrtum beruht zuletzt auf Nietzsches Mißverhältnis zum Staat und auf der schwer auszurottenden Legende seines "Individualismus". In seiner Welt scheint der Einzelne stets gegenüber der Rasse und dem Volk und dem Staat recht zu behalten. Es sollte stutzig machen, daß dieser Einzelne ein Herrschender ist – so ganz ohne Beziehung zum Staat kann Nietzsches Welt also nicht sein.
Anmerkungen

Am Ende des Absatzes erscheint zwar eine Fußnote, die die Quelle angibt. Allerdings ist nicht zu erkennen, daß es sich um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter

[2.] Analyse:Hl/Fragment 075 10 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 10:27 NiWe
Erstellt: 9. February 2014, 10:22 (NiWe)
Baeumler 1931, BauernOpfer, Fragment, Hl, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 10
Quelle: Baeumler 1931
Seite(n): 179, Zeilen: 9
Die Vereinzelung des Individuums darf nicht täuschen. In Wahrheit fließt etwas unter den Individuen. "Die Vereinzelung des Individuums darf nicht täuschen – in Wahrheit fließt Etwas unter den Individuen." (Wille zur Macht, 686)
Anmerkungen

Am Ende des Abschnitts ist die Quelle kenntlich gemacht, jedoch geht daraus nicht hervor, daß es sich hier nicht um die Wiedergabe eines Baeumlerschen Textes, sondern um ein Nietzsche-Zitat handelt, das Baeumler zitiert.

Sichter

[3.] Analyse:Hl/Fragment 088 11 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 10:46 NiWe
Erstellt: 9. February 2014, 10:46 (NiWe)
BauernOpfer, Fragment, Hl, Lutz 1941, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 11
Quelle: Lutz 1941
Seite(n): 451, Zeilen: 12
Die bisherigen Nietzsche-Bilder zeigten den Philosophen nur in zeitgebundenen und subjektiven Ausschnitten, sie versuchten zumeist, eine bestimmte Entwicklungsstufe Nietzsches als die einzig mögliche festzuhalten und herauszustellen. Sogar eine eigene Bedeutung sei ihm abgesprochen worden, er erscheine in der Geschichte der Philosophie als Dichter, als eigenartig geprägter Kulturphilosoph, dessen Wirkung nur auf seinen künstlerischen Fähigkeiten beruhe. Andere erschiene er als Ästhetiker, Psychologe, Soziologe, mißglückter religiöser Prophet, Modestilist, sensationeller Schriftsteller, vielen sogar nur als Ausdruck eines Zeitstils oder als Beispiel einer krankhaften Epoche. [113]

---

([113] ist falsch, soll aber wohl auf die Quelle verweisen)

In Verkennung dieser Tatsache zeigten die bisherigen Nietzsche-Bilder […] den Philsophen meist nur teilhaft und einseitig; unter zeitgebundenen, subjektiven Absichten suchte man meist jeweils eine bestimmte Entwicklungsstufe Nietzsches als die einzig mögliche festzuhalten und herauszustellen. Sogar eine eigene philosophische Bedeutung wurde ihm abgesprochen; in der Geschichte der Philosophie erscheint Nietzsche bisher nur als Dichter oder als "eigenartig geprägter Kulturphilosoph", dessen Wirkung nur auf seinen "künstlerischen Fähigkeiten beruhe"; anderen ist er Ästhetiker, Psychologe, Soziologe, mißglückter religiöser Prophet, Modestilist, sensationeller Schriftsteller, vielen nur der allgemeine Ausdruck eines Zeitstils oder das Beispiel einer "krankhaften Epoche".
Anmerkungen

Die Quelle ist zwar am Ende des Abschnitts (wenn auch - wohl aus Versehen - die falsche Fußnote angegeben ist; die "richtige" findet sich dennoch in den Anmerkungen) angegeben, jedoch ist daraus nicht ersichtlich, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter

[4.] Analyse:Hl/Fragment 088 26 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 11:07 Klgn
Erstellt: 9. February 2014, 10:52 (NiWe)
BauernOpfer, Fragment, Hl, Lutz 1941, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 26
Quelle: Lutz 1941
Seite(n): 454, Zeilen: 1
In ein neues Stadium sei die Nietzschedeutung naturgemäß seit 1933 getreten, die, die meist jedoch im einzelnen bruchstückhaft, ihren Ausgangspunkt in den Ursprüngen der mythischen Philosophie nehme. [160]

[160] Lutz, a.a.O., S. 454

In ein neues Stadium ist die Nietzsche-Deutung naturgemäß seit 1933 getreten, die, meist jedoch im einzelnen noch bruchstückhaft, ihren Ausgangspunkt in den Ursprüngen der mythischen Philosophie und Weltanschauung nimmt.
Anmerkungen

Die Quelle ist zwar am Ende des Abschnitts angegeben, jedoch ist nicht erkennbar, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter

[5.] Analyse:Hl/Fragment 089 14 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 11:15 NiWe
Erstellt: 9. February 2014, 11:15 (NiWe)
BauernOpfer, Fragment, Hl, Lutz 1941, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 14
Quelle: Lutz 1941
Seite(n): 454, Zeilen: 12
Ebenso könne es geschehen, daß sich die Betrachtung allein auf solche Themen konzentriere, wie beispielsweise "Nietzsche und die deutsche Zukunft" (Oehler), "Der Begriff des Herrentums" (Spethmann), "Nietzsches Sehnsucht nach dem kommenden Führer" (Müller-Rathenow), "Nietzsche und das deutsche Schicksal" (Würzbach) und auf die verschiedenen philosophischen Einzelprobleme besonders in Dissertationen, in denen das ursprünglich Prophetische und Zukünftige der Erscheinung Nietzsches in ein korrespondierendes Verhältnis zur Gegenwart gebracht werde. [160]

[160] Lutz, a.a.O., S. 454

[…] oder die Betrachtung konzentriert sich auf die Themen: "Nietzsche und die deutsche Zukunft" (R. Oehler), "Der Begriff des Herrentums" (von Spehtmann [sic!]), "Nietzsches Sehnsucht nach dem Führer" (Müller-Rathenow), "Nietzsche und das deutsche Schicksal" (Friedrich Würzbach) und auf die verschiedenen philosophischen Einzelprobleme besonders in Dissertationen, in denen das ursprünglich Prophetische und Zukünftige der Erscheinung Nietzsches in ein korrespondierendes Verhältnis zur Gegenwart gebracht wird.
Anmerkungen

Die Quelle ist am Ende des Abschnitts zwar angegeben, jedoch ist nicht erkenntlich, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter

[6.] Analyse:Hl/Fragment 089 26 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 11:29 NiWe
Erstellt: 9. February 2014, 11:29 (NiWe)
BauernOpfer, Fragment, Hl, Lutz 1941, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 26
Quelle: Lutz 1941
Seite(n): 455-456, Zeilen: 35
Aus dieser kurzen Titelwahl könne man schon entnehmen, wie groß die Schwierigkeit sei, Nietzsche nicht nur als Grenze, sondern als Eckstein eines neuen Jahrhunderts, seine Lehre als eigengestalte Philosophie größeren Stils und seine Erkenntnisse als den Beginn einer arteigenen philosophischen Besinnung zu erfassen. Vor allem liege diese Schwierigkeit nicht zuletzt darin, daß Nietzsches Werk bisher uneinheitlich und unvollständig überliefert wäre beziehungsweise sei, nicht so sehr im Wortsinn und dem Umfange nach, als vielmehr im Sinne der inneren Gliederung und der logischen, systematischen Struktur seines Werkes. Man habe bekanntlich aus diesen zunächst äußeren Gründen Nietzsche als den "größten deutschen Aphoristiker" (Adolf Bartels), überhaupt jede Systematik abgesprochen, - im mehr negativ-relativistischen Sinne besonders Japsers. [161]

[161] Lutz, a.a.O., S. 455/56

Die kurze Titelwahl zeigte schon die Schwierigkeit, Nietzsche nicht nur als Grenze, sondern als den Eckstein eines neuen Jahrhunderts, seine Lehre als eigengestalte Philosophie größeren Stils und seine Erkenntnisse als den Beginn einer arteigenen deutschen philosophischen Besinnung zu erfassen. Vor allem liegt diese Schwierigkeit nicht zuletzt darin, daß Nietzsches Werk bisher uneinheitlich und unvollständig überliefert war bzw. ist, nicht so sehr im Wortsinn und dem Umfange nach, als vielmehr im Sinne der inneren Gliederung und der logischen systematischen Struktur seines Werkes. Man hat bekanntlich aus diesen zunächst äußeren Gründen Nietzsche, als dem "größten deutschen Aphoristiker" (Adolf Bartels), überhaupt jede Systematik abgesprochen, - (im mehr negativ-relativistischen Sinne besonders Jaspers).
Anmerkungen

Die Quelle ist zwar am Ende des Abschnitts angegeben, jedoch weist nichts darauf hin, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter

[7.] Analyse:Hl/Fragment 090 17 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 14:47 NiWe
Erstellt: 9. February 2014, 14:47 (NiWe)
BauernOpfer, Fragment, Hl, Lutz 1941, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 90, Zeilen: 17
Quelle: Lutz 1941
Seite(n): 456, Zeilen: 24
Dieser Versuch einer Zukunftsdeutung sei freilich für lange Zeit der einzige geblieben, bis endlich Alfred Bäumler den Weg frei gemacht habe für ein neues und dem Wesen seiner Lebensphilosophie gemäßes Nietzsche-Bild. […] [163]

[163] Lutz, a.a.O., S. 456/57

Freilich blieb dieser Versuch einer "Zukunftsdeutung" lange der einzige, bis endlich Alfred Baeumler den Weg frei machte für ein neues und dem Wesen seiner Lebensphilosophie gemäßes Nietzsche-Bild.
Anmerkungen

Am Ende des Abschnittes ist zwar die Quelle angegeben, jedoch wird nicht darauf hingewiesen, daß es sich um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter

[8.] Analyse:Hl/Fragment 090 25 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 14:56 NiWe
Erstellt: 9. February 2014, 14:56 (NiWe)
BauernOpfer, Fragment, Hl, Lutz 1941, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 90, Zeilen: 25
Quelle: Lutz 1941
Seite(n): 456-457, Zeilen: 34
Heinrich Härtle endlich sähe in Nietzsche, wenn er auch ein Sohn seiner Zeit geblieben sei, den geistigen Vorbereiter des Nationalsozialismus, ausgehend von der grundsätzlichen Würdigung Rosenbergs im "Mythus des 20. Jahrhunderts", wie auch Walter Groß Nietzsche neben H. St. Chamberlain und Lagarde als einen Propheten der Gegenwart bezeichnet habe. [163]

[163] Lutz, a.a.O., S. 456/57

Heinrich Härtle (Nietzsche und der Nationalsozialismus, München 1937) endlich sieht in Nietzsche, wenn er auch ein Sohn seiner Zeit geblieben ist, den geistigen Vorbereiter des Nationalsozialismus, ausgehend von der grundsätzlichen Würdigung Alfred Rosenbergs im "Mythus des XX. Jahrhunderts", wie auch Walter Groß Nietzsche neben H. St. Chamberlain und Lagarde als einen Propheten der Gegenwart bezeichnet ([…]).
Anmerkungen

Am Ende der Passage wird zwar auf die Quelle hingewiesen, ohne jedoch kenntlich zu machen, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter

[9.] Analyse:Hl/Fragment 097 22 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 15:31 NiWe
Erstellt: 9. February 2014, 15:31 (NiWe)
BauernOpfer, Fragment, Hl, Härtle 1937, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 22
Quelle: Härtle 1937
Seite(n): 5-6, Zeilen: 31
Er habe es sich als Aufgabe gestellt, Nietzsches politische Gedankenwelt und den Nationalsozialismus scharf abzugrenzen, Verwandtschaft und Gegensatz klarzustellen. Dabei solle über Einzelirrungen und Widersprüche hinweg die noch unausgemessene Fruchtbarkeit und noch lange nicht genügend gewürdigte Schöpferkraft Nietzsches sichtbar werden. [175]

[175] Härtle, a.a.O., S. 5/6

Ich habe es mir deshalb zur Aufgabe gestellt, Nietzsches politische Gedankenwelt und den Nationalsozialismus scharf abzugrenzen, Verwandtschaft und Gegensatz klarzustellen. Dabei soll über Einzelirrungen und Widersprüche hinweg die noch unausgemessene Fruchtbarkeit, die noch lange nicht genügend gewürdigte Schöpferkraft Nietzsches sichtbar werden.
Anmerkungen

Am Ende des Abschnitts ist zwar die Quelle angegeben, jedoch ohne kenntlich zu machen, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

Kein Fragment



Fragmente (Kein Plagiat)

3 Fragmente

[1.] Analyse:Hl/Fragment 072 15 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 09:58 Hindemith
Erstellt: 9. February 2014, 08:58 (NiWe)
Deesz 1933, Fragment, Hl, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 15
Quelle: Deesz 1933
Seite(n): 86, Zeilen: 12
Gisela Deesz meint allerdings dazu, daß der zweite Teil von Bäumlers Werk, der sich mit Nietzsche als Politiker befaßt, insbesondere mit Nietzsches Verhältnis zum Staat, mehr als eine Hypostasierung der Bäumlerschen politischen Ideale, die in Richtung einer Aufnordung Europas laufen, als einer Wiedergabe von Nietzsches diesbezüglicher Position erscheine. [125]

---

[125] Deesz, Gisela, "Die Entwicklung des Nietzsche-Bildes in Deutschland", Diss., Bonn 1933, S. 86

Der zweite Teil, der sich mit N als Politiker befaßt, d.h. mit Ns Verhältnis zum Staate überhaupt wie zum Staate seiner Zeit im besonderen, erscheint uns mehr eine Hypostasierung der Baeumlerschen politischen Ideale, die in der Richtung einer Aufnordung Europas verlaufen, als eine Wiedergabe von Ns diesbezüglicher Position.
Anmerkungen

Zwar wird auf die Quelle am Ende des Abschnitts verwiesen, jedoch ist die wörtliche Übernahme nicht kenntlich gemacht.

Sichter

[2.] Analyse:Hl/Fragment 089 03 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 11:06 Klgn
Erstellt: 9. February 2014, 11:02 (NiWe)
Fragment, Hl, KeinPlagiat, Lutz 1941, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 3
Quelle: Lutz 1941
Seite(n): 454, Zeilen: 4
Lutz bedauert, daß auch in dieser Literatur noch zusehr das aktuelle Zeitinteresse überwiege, daß man zwar die innere Verwandtschaft zur Gegenwart verspüre, – er nennt als Beispiel Scheuffler, - man aber andererseits diese innere Bezogenheit nicht immer sachgerecht zu verarbeiten wüßte. Nietzsche erschiene oft in unklarer Konstruktion, schnell als "Vorbote der Gegenwart", wie bei Horneffer, als die "Erfüllung", wie bei Giese, und als "deutscher Prophet", wie bei Huhle. [160]

[160] Lutz, a.a.O., S. 454

Auch in dieser umfangreichen Nietzsche-Literatur überwiegt zunächst das aktuelle Zeitinteresse, das die innere Verwandtschaft zur Gegenwart verspürt (z.B. "Nietzsche im Dritten Reich", von Scheuffler), diese innere Bezogenheit allerdings nicht immer sachgerecht zu verarbeiten weiß. Nietzsche erscheint, oft in unklarer Konstruktion, schnell als "Vorbote der Gegenwart" (Horneffer), als die "Erfüllung" (Giese) und als "deutscher Prophet" (Huhle), um nur einige chrakteristische Titel herauszugreifen; […].
Anmerkungen

Die Quelle ist am Ende des Abschnitts zwar angegeben, jedoch weist nichts darauf hin, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter

[3.] Analyse:Hl/Fragment 099 12 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 21:30 Hindemith
Erstellt: 9. February 2014, 16:01 (NiWe)
Fragment, Hl, Härtle 1937, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 12
Quelle: Härtle 1937
Seite(n): 26-27, Zeilen: 39
Der Gegensatz zur Egalitäts-Demokratie liege in der Gliederung des Volkes und in der Methode der politischen Willensbildung. Nicht die Gleichheit sei die Grundlage und das Wesen der Demokratie, sondern die Verantwortung gegenüber dem Volke. Das Volk regiere sich nicht unmittelbar selbst, doch die Führung diene dem Volke und sei dem Volke verantwortlich. Der ganze Spuk des Parteiwesens würde so hinweggefegt. Die Willensbildung erfolge nicht mehr durch Parteihaufen, d.h. durch die privaten Besitzer der Beeinflussungsmittel, nicht mehr Parteien wählten sondern das Volk, nicht Vertreter werden gewählt, sondern der Führer werde erkoren. Der Führer sei nicht "von Gottes Gnaden", auch nicht allein verantwortlich seinem "Gewissen", sondern er stehe zugleich in voller Verantwortung vor dem Volke. Nicht "nur [sic!] Gewalt und Zustimmung" (Faschismus), sondern das Volk regiere sich mittelbar durch den selbstgewählten Führer. Gleichfern von absoluter Diktatur und formlosen [sic!] Massenwillen seien hier zwei Prinzipien synthetisch gebunden: Autorität und Verantwortung, Führertum und Volksherrschaft. [180]

[180] Härtle, a.a.O., S. 27

Der Gegensatz zur Egalitäts-Demokratie liegt in der Gliederung des Volkes und in der Methode der politischen Willensbildung. Nicht die Gleichheit ist die Grundlage und das Wesen der Demokratie sondern die Verantwortlichkeit gegenüber dem Volke. Das Volk regiert sich nicht unmittelbar selbst, doch die Führung dient dem Volke und ist dem Volke verantwortlich. Der ganze Spuk des Parteiunwesens und parlamentarischen Viehhandels ist hinweggefegt. Die Willensbildung erfolgt nicht mehr durch Parteihaufen, d.h. durch die privaten Besitzer der Beeinflussungsmittel, nicht mehr Parteien wählen sondern das Volk, nicht Vertreter werden gewählt, sondern der Führer wird erkoren. Dieser bestimmt. ("Autorität nach unten, Verantwortung nach oben"). Der Führer ist nicht "von Gottes Gnaden", auch nicht allein verantwortlich seinem "Gewissen", sondern er steht zugleich in voller Verantwortung vor dem Volke. Nicht nur "Gewalt und Zustimmung" (Faschismus), sondern das Volk regiert sich mittelbar durch den selbstgewählten Führer. Gleichfern von absoluter Diktatur und formlosem Massenwillen sind hier zwei Prinzipien synthetisch gebunden: Autorität und Verantwortung, Führertum und Volksherrschaft.
Anmerkungen

Am Ende der Passage wird zwar auf die Quelle verwiesen, jedoch ohne darauf aufmerksam zu machen, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

Sichter


Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Hl/Baeumler 1931 Alfred Baeumler Nietzsche der Philosoph und Politiker Philipp Reclam jun. 1931
Hl/Deesz 1933 Gisela Deesz Die Entwicklung des Nietzsche-Bildes in Deutschland Konrad Triltsch 1933
Hl/Härtle 1937 Heinrich Härtle Nietzsche und der Nationalsozialismus Franz Eher Nachf. 1937
Hl/Lutz 1941 Günther Lutz Nietzsche W. Kohlhammer 1941


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