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VroniPlag Wiki

Analyse:Hl/Fragment 099 12

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Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
NiWe
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 12
Quelle: Härtle 1937
Seite(n): 26-27, Zeilen: 39
Der Gegensatz zur Egalitäts-Demokratie liege in der Gliederung des Volkes und in der Methode der politischen Willensbildung. Nicht die Gleichheit sei die Grundlage und das Wesen der Demokratie, sondern die Verantwortung gegenüber dem Volke. Das Volk regiere sich nicht unmittelbar selbst, doch die Führung diene dem Volke und sei dem Volke verantwortlich. Der ganze Spuk des Parteiwesens würde so hinweggefegt. Die Willensbildung erfolge nicht mehr durch Parteihaufen, d.h. durch die privaten Besitzer der Beeinflussungsmittel, nicht mehr Parteien wählten sondern das Volk, nicht Vertreter werden gewählt, sondern der Führer werde erkoren. Der Führer sei nicht "von Gottes Gnaden", auch nicht allein verantwortlich seinem "Gewissen", sondern er stehe zugleich in voller Verantwortung vor dem Volke. Nicht "nur [sic!] Gewalt und Zustimmung" (Faschismus), sondern das Volk regiere sich mittelbar durch den selbstgewählten Führer. Gleichfern von absoluter Diktatur und formlosen [sic!] Massenwillen seien hier zwei Prinzipien synthetisch gebunden: Autorität und Verantwortung, Führertum und Volksherrschaft. [180]

[180] Härtle, a.a.O., S. 27

Der Gegensatz zur Egalitäts-Demokratie liegt in der Gliederung des Volkes und in der Methode der politischen Willensbildung. Nicht die Gleichheit ist die Grundlage und das Wesen der Demokratie sondern die Verantwortlichkeit gegenüber dem Volke. Das Volk regiert sich nicht unmittelbar selbst, doch die Führung dient dem Volke und ist dem Volke verantwortlich. Der ganze Spuk des Parteiunwesens und parlamentarischen Viehhandels ist hinweggefegt. Die Willensbildung erfolgt nicht mehr durch Parteihaufen, d.h. durch die privaten Besitzer der Beeinflussungsmittel, nicht mehr Parteien wählen sondern das Volk, nicht Vertreter werden gewählt, sondern der Führer wird erkoren. Dieser bestimmt. ("Autorität nach unten, Verantwortung nach oben"). Der Führer ist nicht "von Gottes Gnaden", auch nicht allein verantwortlich seinem "Gewissen", sondern er steht zugleich in voller Verantwortung vor dem Volke. Nicht nur "Gewalt und Zustimmung" (Faschismus), sondern das Volk regiert sich mittelbar durch den selbstgewählten Führer. Gleichfern von absoluter Diktatur und formlosem Massenwillen sind hier zwei Prinzipien synthetisch gebunden: Autorität und Verantwortung, Führertum und Volksherrschaft.
Anmerkungen

Am Ende der Passage wird zwar auf die Quelle verwiesen, jedoch ohne darauf aufmerksam zu machen, daß es sich hier um eine (fast) wörtliche Übernahme handelt.

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