Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:Hre/Fragment 001 01

31.373Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pschmidt, Singulus
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Gruner 2005
Seite(n): 2,3, Zeilen: 1-19; 1ff
1 Einleitung

1.1 Definition der Neurotoxizität

Neurotoxizität bezeichnet die Schädigung von Nervenzellgewebe durch chemische Stoffe, in deren Folge es zur Störung komplex vernetzter Nervenzell- und Gliazellverbände und damit zu Störungen in peripheren oder zentralen Teilbereichen des Nervensystems kommt. Schäden der Gliazellen des Nervengewebes können indirekt zu Neurotoxizität führen, beispielsweise durch Veränderungen der Extrazellulärflüssigkeit. Eine direkte Neurotoxizität entsteht dagegen durch Schädigung der Nervenzellen selbst. Substanzen, die das Nervengewebe bezeichnet man als Neurotoxine. Eine funktionelle Störung kann beispielsweise durch die Beeinflussung von Ionenkanälen hervorgerufen werden (Mußhoff et al., 1995). Änderungen der Zellmorphologie können dagegen strukturelle Defekte bzw. die Zelle funktionell oder strukturell stören können, bedingen. Beide Arten von Störungen können die Zelle in ihrer Aktivität bzw. Vitalität derart beeinflussen, dass letztendlich der Zelltod erfolgt. Beispiele für exogene Neurotoxinstoffklassen sind Halogenkohlenwasserstoffe, Schwermetalle, Dioxine und Chlorphenole. Darüber hinaus existiert eine Vielzahl endogener, d.h. vom Körper produzierter, potenziell neurotoxischer Substanzen, welche nur bei geregeltem Um- und Abbau bzw. ihrer Elimination zu keiner Schädigung des Organismus führen.

1.2 Neurotoxizität von Schwermetallen

Neurotoxische Störungen entstehen häufig aus Vergiftungen durch anorganische Metalle. Blei kann beispielsweise zu einer verzögerten Leitgeschwindigkeit peripherer Nerven oder gar zu einer vollständigen Unterbrechung der Nervenleitung sowie zu Ausfallerscheinungen im Versorgungsgebiet des entsprechenden Nervs führen (Binding et al., 1991 und 1992). Des Weiteren wurden bei bleiexponierten Erwachsenen Demenz und Enzephalopathie beobachtet, sowie bei Kindern mit chronischer Bleivergiftung Entwicklungsstörungen (Needleman et al., 1979, Needleman/Bellinger 1991; Pocock et al., 1994). Ein ebenfalls neurotoxisch wirkendes Metall ist u. a. Quecksilber, das Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit und diffuse motorische Störungen verursachen kann. Anorgani-[sches Arsen verursacht schmerzhafte Parästhesien und Taubheitsgefühl in den Extremitäten, also Ausfälle im sensorischen Bereich (Mazumder et al., 1992; Luong/Nguyen, 1999).]

1 Einleitung

1.1 Definition der Neurotoxizität

Unter Neurotoxizität versteht man die Schädigung von Nervengewebe durch chemische Stoffe. Es kommt zur Störung komplex vernetzter Nervenzell- und Gliazellverbände und damit zu Störungen in peripheren oder zentralen Teilbereichen des Nervensystems. Schäden der Gliazellen des Nervengewebes führen indirekt zu Neurotoxizität, zum Beispiel durch Veränderungen der Extrazellulärflüssigkeit, eine direkte Neurotoxizität entsteht durch Schädigung der Nervenzellen. Substanzen, die Nervengewebe schädigen, werden als Neurotoxine bezeichnet. Neurotoxine können die Zelle funktionell stören, z.B. durch Beeinflussung von Ionenkanälen und/oder strukturell verändern, z.B. durch Änderung der Zellmorphologie. Beide Arten von Schädigung können die Zellaktivität und Zellvitalität derart beeinflussen, dass schließlich der Zelltod erfolgt. Neben den zahlreichen in der Umwelt vorkommenden, exogenen Neurotoxinen wie z.B. Halogenkohlenwasserstoffe, Dioxine, Chlorphenole, Schwermetalle gibt es auch viele vom Körper produzierte, potenziell neurotoxische Substanzen, die nur dann zu keiner Schädigung des Nervensystems führen, wenn Abbau-, Umbau- und Eliminationsprozesse im Organismus geregelt ablaufen.

[Seite 3]

1.1.2 Neurotoxizität von Schwermetallen

Vergiftungen mit anorganischen Metallen sind häufig Ursache neurologischer Störungen. So führt Blei zu einer Verzögerung der Nervenleitgeschwindigkeit peripherer Nerven bis zur Unterbrechung der Nervenleitung mit Ausfallserscheinungen im entsprechenden Versorgungsgebiet des Nervens (vergl. Adams et al., 2000; Binding et al., 1992). Weiterhin treten Enzephalopathie und Demenz bei Blei-exponierten Erwachsenen auf, sowie Entwicklungsverzögerungen bei Kindern mit chronischer Bleivergiftung (Needleman et al., 1979; Needleman und Bellinger 1991; Pocock et al., 1994). Andere Neurotoxine unter den Metallen sind z.B. Quecksilber, das Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit und diffuse motorische Störungen verursacht. Für anorganisches Arsen sind Ausfälle im sensorischen Bereich, z.B. schmerzhafte Parästhesien und Taubheitsgefühl in den Extremitäten beschrieben worden (z.B. Mazumder et al., 1992; Luong und Nguyen, 1999).

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe. Teilweise umformuliert, aber inhaltlich der Quelle im Detail folgend.

Sichter
(pschmidt, Singulus)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki