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Analyse:Hre/Fragment 003 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Gruner 2005
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 22ff, 1ff
[Insbesondere Mülldeponien und Klärwerke weisen optimale] Bedingungen für die Biomethylierung auf (Hirner et al., 1994; Feldmann/Hirner, 1995). Die Anwesenheit eines Metallgruppendonators ist Vorraussetzung für die enzymatisch ablaufende Metallmethylierung (Choi/Bartha 1993; Thayer 1995; Pongartz/Heumann 1998; Turpeinen et al., 1999; Craig et al, 1999). Die Mikroorganismen speichern die entstandenen metallorganischen Verbindungen oder geben diese an die Umwelt ab.

1.3.2 Toxizität von metallorganischen Verbindungen

Die Haut und Schleimhaut hoch entwickelter Lebewesen resorbiert organische Metallverbindungen aufgrund ihrer Lipophilie besser als anorganische Verbindungen. Die vom Organismus aufgenommenen metallorganischen Verbindungen werden zu monovalenten Kationen umgewandelt. Da diese Kationen sowohl in polarer als auch in unpolarer Materie löslich sind, wird die Toxikokinetik durch die Umwandlung beeinflusst und biologische Membranen können leicht überwunden werden. Intrazellulär können Schwermetallkationen Stickstoff-, Schwefel- und Sauerstoffliganden an aktive Zentren von Enzymen wie Cytochrom p450 und an Proteinen wie Hämoglobin binden und diese so blockieren (Craig 1986; Cheung/Verity 1985; Denny et al., 1993; Komulainen et al., 1995). Störungen des Immunsystems und der Proteinbiosynthese sowie Schäden an der DNA konnten ebenfalls nachgewiesen werden (Cheung/Verity 1985; Kutznetsov/ Richter 1987).

1.3.3 Neurotoxizität von metallorganischen Verbindungen

Das vielfach beobachtete neurotoxische Potenzial metallorganischer Verbindungen ist der erhöhten Lipophilie und dem damit leichteren Überwinden der Bluthirnschranke zuzuschreiben (Craig 1985). Ein gutes Beispiel dafür ist Methylquecksilberchlorid. Das Methylquecksilberchlorid ist eine metallorganische Verbindung, die 1950 in der japanischen Küstenstadt Minamata bekannt wurde: Durch kontaminierten Fisch kam es zu einer epidemischen Vergiftung der Bevölkerung. Die Erkrankten litten an Hör- und Sehstörungen, Tremor, Ataxien, Psychosen, emotionalen Veränderungen und Parästhesien, wobei einige Ausfälle irreversibler Natur [waren (Takeuchi 1982 und 1986).]

Gute Bedingungen für Biomethylierung finden sich in Klärwerken und Mülldeponien (Hirner et al., 1994; Feldmann und Hirner, 1995). Die Methylierung der Metalle läuft enzymatisch in Anwesenheit eines Methylgruppendonators ab (vergl. Choi und Bartha, 1993; Thayer, 1995; Pongratz und Heumann, 1998; Turpeinen et al., 1999; Craig et al., 1999). Die entstandenen

metallorganischen Verbindungen werden dabei von den Mikroorganismen entweder wieder an die Umwelt abgegeben oder im Organismus gespeichert.

[Seite 5]

1.2.2 Toxizität metallorganischer Verbindungen

Die organischen Metallverbindungen werden aufgrund ihrer Lipophilie besser von Haut und Schleimhaut höher entwickelter Lebewesen resorbiert als die entsprechenden anorganischen Verbindungen. Im Organismus werden die so aufgenommenen metallorganischen Verbindungen zu monovalenten Kationen umgewandelt. Diese Umwandlung beeinflusst die Toxikokinetik, da monovalente Kationen sowohl in polarer als auch in unpolarer Materie löslich sind. Biologische Membranen können auf diese Weise leicht überwunden werden. Intrazellulär können die Schwermetallkationen Schwefel-, Stickstoff- und Sauerstoffliganden an aktiven Zentren von Enzymen wie Cytochrom p450 und Proteinen wie Hämoglobin blockieren (Craig, 1986; Cheung und Verity, 1985; Denny et al., 1993; Komulainen et al., 1995). Weiterhin konnten Störungen der Proteinbiosynthese, Schäden an der DNA und Störungen des Immunsystems nachgewiesen werden (Cheung und Verity, 1985; Kutznetsov und Richter, 1987).

1.2.3 Neurotoxizität von metallorganischen Verbindungen

Das in vielen Fällen hohe neurotoxische Potenzial metallorganischer Verbindungen erklärt sich wahrscheinlich aus dem leichteren Überwinden der Blut- Hirnschranke, wegen der erwähnten Lipophilie dieser Substanzen (Craig, 1986). [...] Eine gut untersuchte metallorganische Verbindung ist das Methylquecksilberchlorid. Ende der 1950er kam es in der japanischen Küstenstadt Minamata Bay zu einer epidemischen Vergiftung mit Methylquecksilberchlorid durch entsprechend kontaminierten Fisch. Die Betroffenen litten an Seh- und Hörstörungen, Ataxien, Tremor, Parästhesien, emotionalen Veränderungen und Psychosen (Takeuchi, 1968 und 1982).

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe. Umgeschrieben, geringfügig gekürzt, inhaltlich und in der Reihenfolge identisch.

Sichter
(Singulus)

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