Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:Hre/Fragment 005 01

31.285Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pschmidt, Singulus
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1-26
Quelle: Gruner 2005
Seite(n): 7, 8, Zeilen: 5ff; 1ff
[Nach etwa einem] Monat können u.a. Verlangsamungen im motorischen und sensorischen Bereich, palmoplantare Hyperkeratosen und brennende Parästhesien auftreten (Murphy et al., 1981; Wesbey/Kunis 1981; Fennell/Stacy 1981). Eine chronische Arsenexposition äußert sich in Hautläsionen oder diversen Krebserkrankungen (Haut-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Blasenkrebs) (Tseng 1977). Des Weiteren wurden periphere Neuropathien und periphere vaskuläre Erkrankungen beschrieben (Chen et al., 1992 und 1998; U.S. Enviromental Protection

Agency 1988).

1.4.3 Neurotoxizität von anorganischen Arsenverbindungen

Neurotoxische Zeichen nach einer Intoxikation durch anorganisches Arsen traten z. B. in Kalkutta auf, wo nach chronischer Exposition durch kontaminiertes Trinkwasser periphere Neuropathien auftraten (Mazumder et al., 1992). Nach häufigem Verzehr von arsenverschmutzten Vogelnestern klagten die Patienten über Taubheitsgefühl, Parästhesien in den Fingerspitzen und Füßen, sowie verminderte Muskelkraft (Luong/Nguyen 1999). In einer chinesischen Studie wiederum werden das Auftreten von Gehörlosigkeit, der Verlust des Geschmackssinns, eine Taubheit der Extremitäten und Halluzinationen nach Arsenvergiftung beschrieben. Bei anschließenden in vitro-Experimenten wurde Apoptose nach Applikation von anorganischem Arsen beobachtet (Namgung/ Xia 2000; Chattopadhyay et al., 2002). Allerdings ist der exakte Pathomechanismus nach Arsenexposition noch nicht geklärt.

1.4.4 Entstehung und Vorkommen von organischen Arsenverbindungen

Ebenso wie die anorganischen, sind die organischen Arsenverbindungen größtenteils anthropogenen Ursprungs. Sie werden als Zusätze in Holzschutzmitteln und Bioziden, als Kraftstoffadditive und Stabilisatoren in Kunststoffen verwendet (Thayer 1995; Broome et al., 1988; Appel et al., 2000).

Nach etwa einem Monat können brennende Parästhesien, palmoplantare Hyperkeratosen und Verlangsamungen im motorischen und sensorischen Bereich auftreten (Murphy et al., 1981; Wesbey und Kunis, 1981; Fennell und Stacy, 1981). Zeichen einer chronischen Arsenexposition sind neben Hautläsionen und Krebs (vor allem Haut-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Blasenkrebs; Tseng, 1977; Bates et al., 1992; Chen, 1992) periphere Neuropathien und periphere vaskuläre Erkrankungen („blackfoot disease“; Chen et al., 1992; Smith et al., 1998; U.S. Environmental Protection Agency, 1988).


1.3.3 Neurotoxizität anorganischer Arsenverbindungen

Neurotoxische Zeichen nach Vergiftung mit anorganischem Arsen fand man z.B. in Kalkutta, wo nach chronischer Exposition (durch kontaminiertes Trinkwasser) periphere Neuropathien auftraten (Mazumder et al., 1992). Taubheitsgefühl, Parästhesien in den Fingerspitzen und Füßen und verminderte Muskelkraft schilderten Patienten nach häufigem Verzehr von Suppe aus arsenverschmutzten Vogelnestern (Luong und Nguyen, 1999). In einer Studie aus China wird das Auftreten von Gehörlosigkeit, Verlust des Geschmackssinnes, Halluzinationen und Taubheit der Extremitäten nach Arsenintoxikation beschrieben. Bei nachfolgenden in vitro Experimenten wurde Apoptose in Nervenzellen nach Applikation von anorganischem Arsen beobachtet (Namgung und Xia, 2000; Chattopadhyay et al., 2002). Der genaue Pathomechanismus, der diesen Veränderungen nach Arsenexposition zu Grunde liegt, ist allerdings nicht geklärt.

[Seite 7]

1.3.4 Organische Arsenverbindungen: Entstehung und Vorkommen

Organische Arsenverbindungen sind in großem Maße anthropogenen Ursprungs. Sie finden Verwendung als Zusatz in Holzschutzmitteln und Bioziden, als Kraftstoffadditive und als Stabilisatoren in Kunststoffen (z.B. Thayer, 1995; Broome et al., 1988; Appel et al., 2000).

Anmerkungen

Einzelne Sätze werden umformuliert, der Quelle wird jedoch weiterhin eng gefolgt.

Sichter
(pschmidt, Singulus)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki