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Analyse:Hre/Fragment 006 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pschmidt, Singulus
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 2-30
Quelle: Gruner 2005
Seite(n): 8,9, Zeilen: 4ff;1ff
Die so genannte Biomethylierung spielt bei der Entstehung von organischen aus anorganischen Arsenverbindungen eine entscheidende Rolle.

1971 wurde zum ersten Mal durch McBride und Wolfe die bakterielle Methylierung von Arsen dokumentiert, die aus dem Methanobakterium MoH Dimethylarsenhydrid extrahierten (McBride/Wolfe 1971). Seitdem sind viele Mikroorganismen, die anorganisches Arsen methylieren, entdeckt worden. Bekannte Pilzkulturen, die Arsen unter anaeroben Bedingungen methylieren sind u.a. Scopulariopsis brevicaulis (Gosio 1892; Challenger 1945) und Candida humicula. Besonders umfassend sind die Methylierungsprozesse sowohl in Algen (Klumpp/Peterson 1981; Francesconi/Edmonds 1997) als auch in Fischen und Säugetieren (Kurowa et al., 1994, Vahter 1981) erforscht. Endprodukte der Methylierung von anorganischem Arsen sind überwiegend Monomethylarson-, Dimethylarsin- und/oder Trimethylarsensäuren (Vahter 1983; Mozier 1990). Thiole wie Glutathion sind bei Menschen am Methylierungsprozess beteiligt. Das anorganische Arsen wird aus der Atemluft über die Alveolen oder durch den Gastro-Intestinal resorbiert und daraufhin in der Leber methyliert. Aus diesem Methylierungsprozess entsteht beim Menschen zumeist Dimethylarsinsäure als Endprodukt, welches mit dem Urin ausgeschieden wird (Hopenhayn-Rich et al., 1993 und 1996). Die Kontamination von Trink- und Grundwasser stellt neben der teilweise hohen Belastung der Nahrungsmittel z. B. DMA in Fisch und Algen (Shiomi et al., 1992) ein großes Problem dar. In Bangladesch wurde 1993 in Trinkwasserbrunnen stark erhöhte Arsenkonzentration festgestellt, wobei es bis heute nicht gelungen ist, die verstärkte Exposition von 20 Mio. Menschen in diesem Gebiet zu beseitigen (Smith et al., 2000).

1.4.5 Toxizität von organischen Arsenverbindungen In den meisten lebenden Organismen wird die Methylierung von anorganischem Arsen beobachtet und ist daher als Endgiftungsprozess allgemein akzeptiert (Goyer 1996; Fischer et al., 1985; Vahter/Marafante 1983). Neuere Studien ergaben, dass auch organische Arsenverbindungen vermutlich biologische Sys-[teme schädigend beeinflussen (Styblo et al., 2000; Petrick et al., 2000; Vega 2001).]

Bei der biogenen Entstehung von organischen Arsenverbindungen aus anorganischem Arsen spielt die Biomethylierung eine wichtige Rolle. McBride und Wolfe dokumentierten 1971 zum ersten Mal die bakterielle Methylierung von Arsen. Aus dem Methanobacterium Stamm MoH extrahierten sie Dimethylarsenhydrid. Seither sind viele Mikroorganismen entdeckt worden, die anorganisches Arsen methylieren. Bekannte Pilzkulturen, die Arsen unter aeroben Bedingungen methylieren sind u.a. Scopulariopsis brevicaulis (Challenger, 1945) und Candida humicula. Gut erforscht sind die Methylierungsprozesse in Algen (Klumpp u. Peterson, 1981; Francesconi u. Edmonds, 1997). Auch Fische und Säugetiere methylieren anorganische Arsenverbindungen (vergl. Kuroiwa et al., 1994; Vahter, 1981). Endprodukte der Methylierung von anorganischem Arsen sind in den meisten Fällen Monomethylarsonsäure, Dimethylarsinsäure und/oder Trimethylarsen (Mozier, 1990; Vahter, 1993). Beim Menschen sind Thiole wie Glutathion am Methylierungsprozeß beteiligt (z.B. Thayer, 1995). Dabei wird das anorganische Arsen aus dem Gastro-Intestinaltrakt oder aus der Atemluft über die Alveolen resorbiert und in der Leber methyliert. Das häufigste Endprodukt nach Aufnahme von anorganischem Arsen ist im Menschen Dimethylarsinsäure, welche im Urin ausgeschieden wird (Hopenhayn-Rich et al., 1993 und 1996). Neben der teilweise hohen Belastung der Nahrungsmittel, z.B. Dimethylarsinsäure in Fisch und Algen (Shiomi et al., 1992), stellt die Kontamination von Grund- und Trinkwasser ein großes Problem dar. 1993 wurden in Bangladesh zum ersten Mal hohe Arsenkonzentrationen in Trinkwasserbrunnen festgestellt. Bis heute ist es nicht gelungen, die erhebliche Exposition von etwa 20 Millionen Menschen in Bangladesh zu beseitigt [sic] (Smith et al., 2000).

[Seite 9]

1.3.5 Toxizität organischer Arsenverbindungen

Die Methylierung von anorganischem Arsen wird in fast allen lebenden Organismen beobachtet und ist bisher als Entgiftungsprozess allgemein akzeptiert (Goyer, 1996; Fischer et al., 1985; Vahter und Marafante, 1983). Neuere Experimente werfen jedoch die Frage auf, ob nicht auch die organischen Arsenverbindungen schädigenden Einfluß auf biologische Systeme nehmen (vergl. Styblo et al., 2000; Petrick et al., 2000; Vega et al., 2001).

Anmerkungen

Geringfügig umformuliert. Inhaltlich identisch. Ohne Quellenangabe.

Sichter
(pschmidt, Singulus)

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