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Analyse:Jad

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Fragmente (Plagiat, gesichtet)

Kein Fragment



Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

7 Fragmente

[1.] Analyse:Jad/Fragment 008 07 - Diskussion
Bearbeitet: 24. October 2014, 12:17 Plagin Hood
Erstellt: 24. October 2014, 12:00 (Plagin Hood)
Altmann und Papadopoulos 2000, Fragment, Jad, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 7-20
Quelle: Altmann und Papadopoulos 2000
Seite(n): 61-62, Zeilen: 0
Hierzu zählen die Anbohrung des subchondralen Knochens nach Pridie (40) die Spongiosierung nach Ficat (41), die arthroskopische Abrasionsarthroplastik nach Johnson (42), die Eispickelmethode nach Rodrigo (43) oder die Mikrofrakturierung nach Sprague (44). Leider zeigen Studien, dass nach primär guten Ergebnissen bereits nach fünf Jahren nur noch 48-62 % gute Ergebnisse aufweisen (45, 46). Mit der Verwendung von Periost und Perichondrium als chondrogenem Material ist erst kürzlich begonnen worden. Bruns (47) führte 1997 eine Studie mit 25 Patienten durch, bei denen 80 % gute und sehr gute Ergebnisse durch Auffüllung des Knorpeldefektes mit Perichondrium erzielt werden konnten. Lorentzen (48) führte eine Studie mit 25 Patienten durch, bei denen Patelladefekte mit Periost aufgefüllt wurden. Dabei zeigten sich 16 exzellente und 9 gute Ergebnisse, wobei 12 Patienten das gleiche sportliche Niveau wie vor der Erkrankung erreichten. Die amerikanische Literatur empfiehlt die Transplantation von Chondrozyten in der Methode nach M. Brittberg et al (49).

[Aus Literaturverzeichnis:]

40. Pridie KH, A Method of resurfacing osteoarthritic knee joints., J Bone Joint Surgery (1959) 618 – 619

41. Ficat RP, Ficat C., Gedeon P., Poussaint JB, Spongiolisation: A new treatment for deseas patellae clinic Ortop (1979) 74-83

42. Johnson LL, Arthroskopic surgery. Mosby, St. Louis 1986

43. Rodrigo JJ, Steadman JR, Sillimann JF, Fulstone HA, Improuvment of fullthickness chondral defect healing in the human knee after debridement an microfracture using continous passiv motion., Am J Knee Surg 7 1994 109-116

44. Sprague NF III, Arthroscopic debridement for degenerative knee joint deseas. Clin Orthop 160 1991 118-123

45. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Udvahelyi I, Imre Z, Toth J, Diozegi , Kendik Z, Autogenous osteochondral graft technique for replacing knee cardilage defects in dogs. Orthopadics int 5 (1997) 175-181

46. Hangody L, Kish G, Karpati , Szerb I, Udvahelyi I, Arthroskopic autogenous osteochondral mosaicplasty for the treatment of femoral condylar articular defects. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 5 1997 262-267

47. Bruns J, Berens P, Perichondriumtransplantation bei Gelenkschäden. TW Sport und Medizin 9 1997 90-94

48. Lorentz R, Treatment of cardilage defects of the patella with periostum transplantation. Procceedings of the 2nd Freibourg Internationl Symposium of cardilage repair 1997

49. Repair Registry Periodic Report: Registry Report., Cardilage Vol 4. Cambridge, MA, Genenzym Tissue Repair, Febr 1998

Im Vergleich zu der vorgestellten operativen Technik zeigen die gängigen operativen Methoden deutliche Nachteile: Stimulationstechniken der mesenchymalen Stammzellen mit dem Ziel, in den verschiedensten Techniken die Defekte mit fibrocartilärem Faserknorpel aufzufüllen, wie das Anbohren des subchondralen Knochens nach Pridie (9), die Spongiosierung nach Ficat (3), die arthroskopische Abrasionsarthroplastik nach Johnson (6), die Microfracture technic nach Sprague (12) oder die Eispickelmethode nach Rodrigo (11) lastet an, dass sich die primär guten Ergebnisse bereits nach kurzer Zeit verschlechtern, und sich die Entlastungszeiträume sowie die Rehabilitationszeiten sehr lang gestalten und somit im Leistungssport nicht adäquat sind. Untersuchungen von Hangody zeigen, dass die Technik nach fünf Jahren nur noch 48 -62% gute Ergebnisse aufweist (4,5). Mit der Verwendung von Periost und Perichondrium als chondrogene Materialien in klinischen Fällen ist erst kürzlich begonnen worden. Bruns (2) demonstrierte 1997 eine Studie mit 80% guten und sehr guten Ergebnissen bei 25 Patienten, bei der Knorpeldefekte mit Perichondrium gefüllt wurden. Lorentzen (7) publizierte im selben Jahr eine Arbeit, in der 25 Patelladefekte mit Periost aufgefüllt wurden. Er berichtete über 16 exzellente und 9 gute Ergebnisse, wobei 12 dieser Patienten das gleiche sportliche Niveau wie vor der Erkrankung erreichten.

[...]

Im Gegensatz zu Empfehlungen aus der amerikanischen Literatur (10), die gehäuft die Transplantation von Chondrozyten in der Methodik nach M. Brittberg et al (1) favorisieren, halten wir die modifizierte Knochen- Knorpeltransplantation in Mosaik- oder Volltransplantattechnik für das Verfahren der ersten Wahl.


[Aus Literaturverzeichnis:]

9. Pridie KH: A method of resurfacing ostheoarthritic knee joints. J Bone Joint Surgery [ B ] 41 (1959) 618 – 619

3. Ficat RP, Ficat C, Gedeon P, Toussaint JB: Spongiolisation : A new treatment for desease patellae. Clin Orthop 144 (1979) 74 - 83

6. Johnson LL : Arthroscopic surgery. Mosby, St. Louis, 1986

12 Sprague NF III: Arthroscopic debridement for degenerative knee joint desease. Clin Orthop 160 (1991) 118 – 123

11. Rodrigo JJ , Steadman JR, Silliman JF, Fulstone HA: Improvement of fullthickness chondral defect healing in the human knee after debridement and microfracture using continous passive motion. Am J Knee Surg 7 (1994) 109 – 116

4. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Imre S, Udvahelyi I, Toth J, Dioszegi Z, Kendik Z : Autogenous osteochondral graft technique for replacing knee cartilage defects in dogs. Orthopaedics int 5 ( 1997 ) 175 – 181

5. Hangody L, Kish G, karpati Z, Szerb I, Udvahelyi I: Arthroscopic autogenous osteochondral mosaicploasty for the treatment of femoral condylar articular defects. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 5 (1997) 262-267

2. Bruns J, Behrens P: Perichondriumtransplantation bei Gelenkknorpelschäden. TW Sport und Medizin 9 (1997) 90 - 94

7. Lorentzen R: Treatment of cartilage defects of the patella with periosteum transplantation. Proceedings of the 2nd Freibourg International Symposium of cartilage Repair 1997

10. Repair Registry Periodic Report: Registry Report. Cartilage Vol 4.Cambridge, MA, Genenzyme Tissue Repair, Feb. 1998

1. Brittberg M, Lindahl A, Nilsson A, Ohlsson C, Isaksson O, Peterson L: Treatment of deep cartilage defects in the knee with autologous chondrocyte transplantation. N Engl J Med 331 ( 1997 ) 889 - 895

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die obige Quelle. Der Quelleninhalt erscheint leicht aus dem Kontext gerissen.

Die Fülle der Literaturangaben, die sich ebenso in obiger Quelle finden, erweckt leicht den Eindruck einer umfassenden Eigenrecherche, die so möglicherweise nicht vorliegt.

Sichter

[2.] Analyse:Jad/Fragment 008 21 - Diskussion
Bearbeitet: 24. October 2014, 13:33 Plagin Hood
Erstellt: 24. October 2014, 11:19 (Plagin Hood)
Fragment, Jad, SMWFragment, Schutzlevel, Tysper 2006, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 21-26
Quelle: Tysper 2006
Seite(n): 14, Zeilen: 0
Die reine Lavage hat heute eine geringere Bedeutung, da nur vereinzelt positive Effekte im Sinne einer Besserung einer reaktiven Synovitis bei bestehender aktivierter Gonarthrose erreicht werden können (50). Das Knorpeldebridement ist ein wichtiger Bestandteil der Arthrosetherapie. Es ist in den 80er Jahren eingeführt worden und stellt heute eine Routinemethode dar (51). Hierbei werden mittels Fräsen Auffaserungen abgetragen und der Knorpel geglättet, so dass eine [Entzündungsreaktion gebessert werden kann (52).]

[Aus Literaturverzeichnis:]

50. Jungmichel, D., H. Weber, et al 1988, Gelenkwaschung eine Behandlung der aktivierten Arthrose., Beitr. Orthp. Traumatol. 35 pp511-517

51. Grifka. J., M. Moraldo, et al 1990, Apparative und technische Voraussetzung für die arthroskopische Therapie am Kniegelenk., Der Orthopäde 19: pp 60-68

52. Metcalf R.W. 1984, Arthroscopic knee surgery. Adv. Surg. 17. pp 197-240

Die Lavage hat eine geringere Bedeutung, da nur vereinzelt positive Effekte im Sinne einer Besserung einer reaktiven Synovitis bei bestehender aktivierter Gonarthrose erreicht werden können (Jungmichel et al., 1988). Das Knorpeldebridement hingegen ist ein wichtiger Bestandteil der Arthrosetherapie. Es ist in den 80er Jahren eingeführt worden und stellt heute eine Routinemethode dar (Grifka et al., 1990). Hierbei werden mittels elektrischer Fräsen raue Auffaserungen abgetragen und der Knorpel geglättet, so dass keine Fremdkörperreaktion mehr stattfindet (Metcalf, 1984).

[Aus Literaturverzeichnis:]

51. Jungmichel, D., H. Weber, et al. (1988). Gelenkwaschung - eine Behandlungsmöglichkeit bei aktivierter Arthrose. Beitr. Orthop. Traumatol. 35: pp511-517.

34. Grifka, J., M. Moraldo, et al. (1990). Apparative und technische Voraussetzungen für die arthroskopische Chirurgie am Kniegelenk. Der Orthopäde 19: pp60-68.

88. Metcalf, R. W. (1984). Arthroscopic knee surgery. Adv. Surg. 17: pp197-240.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Auch die Literaturangaben stimmen überein. Fortsetzung der Textparallelen auf der Folgeseite.

Sichter

[3.] Analyse:Jad/Fragment 009 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. October 2014, 13:34 Plagin Hood
Erstellt: 24. October 2014, 11:31 (Plagin Hood)
Fragment, Jad, SMWFragment, Schutzlevel, Tysper 2006, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-7
Quelle: Tysper 2006
Seite(n): 14, Zeilen: 0
[Hierbei werden mittels Fräsen Auffaserungen abgetragen und der Knorpel geglättet, so dass eine] Entzündungsreaktion gebessert werden kann (52). Die Arthroskopie hat sich als diagnostisches Mittel vor Umstellungsosteotomien bewährt, um einen Überblick über den Knorpelschaden zu erhalten.

Umstellungsosteotomien sind ebenfalls in der Lage, zufriedenstellende Ergebnisse hinsichtlich der Gehstrecke und der Schmerzreduktion zu erreichen (53). Im Früh- und Intermediärstadium kann man mit der Umstellungsosteotomie eine Besserung erzielen (54).


[Aus Literaturverzeichnis:]

52. Metcalf R.W. 1984, Arthroscopic knee surgery. Adv. Surg. 17. pp 197-240

53. Schulz W. 1999, Kniegelenksnahe Osteotomie. Indikation, Durchführung Resultate., Arthroskopie, Springer Verlag 12: pp 22-28

54. Schwägerl W., und C. Pospisil 1995, Die orthopädische Behandlung von Arthrosen großer Gelenke., Wien med. Wochenschau 145: pp 122-128

Hierbei werden mittels elektrischer Fräsen raue Auffaserungen abgetragen und der Knorpel geglättet, so dass keine Fremdkörperreaktion mehr stattfindet (Metcalf, 1984).

[...]

Nicht zuletzt als diagnostisches Mittel vor Umstellungsosteotomien hat sich die Arthroskopie bewährt, um einen Überblick über den Knorpelschaden zu bekommen. Umstellungsosteotomien sind ebenfalls in der Lage, zufriedenstellende Ergebnisse hinsichtlich der Gehstrecke und der Schmerzreduktion zu erreichen (Schulz, 1999). Im Früh- bis Intermediärstadium ist nach SCHWÄGERL die Umstellungsosteotomie immer noch die Therapie der ersten Wahl (Schwägerl et al., 1995).


[Aus Literaturverzeichnis:]

88. Metcalf, R. W. (1984). Arthroscopic knee surgery. Adv. Surg. 17: pp197-240.

116. Schulz, W. (1999). Kniegelenksnahe Osteotomien. Indikation, Durchführung, Resultate. Arthroskopie, Springer Verlag 12: pp22-28.

117. Schwägerl, W. and C. Pospisil (1995). Die orthopädische Behandlung von Arthrosen großer Gelenke. Wien. med. Wochenschrift 145: pp122-28.

Anmerkungen

Die Textparallelen setzen sich von der Vorseite fort. Die obige Quelle bleibt dabei ungenannt.

Sichter

[4.] Analyse:Jad/Fragment 012 13 - Diskussion
Bearbeitet: 23. October 2014, 10:55 Plagin Hood
Erstellt: 23. October 2014, 10:13 (Plagin Hood)
Fragment, Jad, Rosenberg 2003, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 13-18
Quelle: Rosenberg 2003
Seite(n): 26-27, Zeilen: 0
Die meisten Patienten werden mit einer sog. „Fixed-Bearing“ Knieendoprothese versorgt. Hierbei ist das Polyethyleninlay auf der tibialen Basisplatte mit einem modularen Steck-Klammer-Mechanismus fest fixiert. Eine Makrobewegung ist somit in der Übergangszone zwischen Polyethylen und Tibiaplateau nicht möglich. Die Gelenkbeweglichkeit findet ausschließlich zwischen der Polyethylen- und Femurkomponente statt. Bei einer Bewegung des Kniegelenkes gleitet die femorale [Metallkomponente über das Polyethylen der Tibia.] [Seite 26]

Die meisten Patienten werden mit einer so genannten „Fixed Bearing“ Knieprothese chirurgisch versorgt. Dieser Prothesentyp ist dadurch charakterisiert, dass das Polyäthyleninlay auf der tibialen Basisplatte mit einem modularen Steck-Klammer

[Seite 27]

Mechanismus fest fixiert ist. Eine Makrobewegung ist somit in dem Interface zwischen Polyäthylen und Tibiaplateau nicht möglich (fixed bearing). Die Gelenkbeweglichkeit findet ausschließlich zwischen der Polyäthylen- und der Femurkomponentenoberfläche statt. Bei einer Bewegung des Kniegelenkes gleitet die femorale Metallkomponente über das Polyäthylen der Tibia.

Anmerkungen

Kein Verweis auf die Quelle. Fortsetzung der Textparallelen auf der Folgeseite.

Sichter

[5.] Analyse:Jad/Fragment 013 01 - Diskussion
Bearbeitet: 23. October 2014, 19:58 Plagin Hood
Erstellt: 23. October 2014, 10:51 (Plagin Hood)
Fragment, Jad, Rosenberg 2003, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-26
Quelle: Rosenberg 2003
Seite(n): 11, 12, 20, 27, Zeilen: 0
[Bei einer Bewegung des Kniegelenkes gleitet die femorale] Metallkomponente über das Polyethylen der Tibia. Aus anatomischen Gegebenheiten sind die Femurkondylen nicht kreisrund und es kommt zu unterschiedlichen Belastungen, damit entstehen Spannungsspitzen im Polyethylen und es kommt zu Abrieb- und Delaminationsprozessen. Unter Delamination versteht man hierbei Ermüdungsfrakturen des Polyethylens bei Überschreitung der materialspezifisch tolerierten Grenzspannung. Die mechanische Qualität des Polyethylens hängt unter anderem vom Herstellungsprozess und dem Sterilisationsverfahren ab. Um die Wahrscheinlichkeit oberflächennaher Ermüdungsschäden zu reduzieren, wird für das Tibiaplateauinlay eine Mindestdicke von 4 mm gefordert (64). Als Folge von Alterungsprozessen wird das Polyethylen spröde, die hohen punktuellen Druck- und Zugbelastungen können mit der Zeit zur Ablösung größerer Stücke führen. Eine der Symbiose aus Kongruenz der Kontaktflächen auf der einen Seite und Erhalt einer möglichst physiologischen Kinematik mit optimierter Funktion und verminderter Scherbelastung des Prothesenlagers auf der anderen Seite, wird mit der Verwendung von beweglichen tibialen Einsätzen angestrebt. Zwischen Einsatz und Basisplatte wird eine zusätzliche Bewegungsebene eingeschaltet, was die Vorteile eines kongruenten Oberflächendesigns unter Vermeidung der Nachteile bieten soll. Bei der rotierenden Plattform (Mobile-Bearing) kann sich der tibiale Einsatz zwar drehen aber nicht nach ventral oder dorsal gleiten. Diese Konstruktion soll eine höhere Kongruenz in der Frontalebene ermöglichen, da die Rotationsebene in einer separaten Bewegungsebene zwischen Einsatz und Basisplatte lagert. Hinsichtlich des Roll-Gleit-Mechanismus sind die Konstruktionen wie starre Plattformen anzusehen. Dieses Prinzip bewirkt bei kondylärem Design mit hohem Konformitätsgrad der tibiofemoralen Artikulationspartner über eine größere Kontaktfläche, geringere Kontaktbelastungen mit reduzierter Oberflächenspannung [und führt somit zu einem geringeren Verschleiß.]

[Aus Literaturverzeichnis]

64. Bartel D, 1995 Advances in Orthopädics, Vol 3 11-34

[Seite 27]

Bei einer Bewegung des Kniegelenkes gleitet die femorale Metallkomponente über das Polyäthylen der Tibia. Den anatomischen Gegebenheiten entsprechend, sind die Femurkondylen nicht kreisrund und es kommt zu unterschiedlichen Belastungen und damit Spannungsspitzen im Polyäthylen. Dadurch sind die vorbeschriebenen Abrieb- und Delaminationsprozesse praktisch unvermeidbar.

[Seite 11]

Während bei der Hüftendoprothetik der adhäsive Abrieb im Vordergrund steht, ist in der Knieendoprothetik die Delamination des Polyäthylens nach Ermüdungsfraktur des Polyäthylens unterhalb der Oberfläche ein besonderes Problem. Polyäthylenbrüche treten bei Überschreiten der materialseitig tolerierten Grenzspannung auf. Die mechanische Qualität des Polyäthylens hängt unter anderem von Herstellungsprozess

[Seite 12]

und dem Sterilisationsverfahren ab. Um die Wahrscheinlichkeit oberflächennaher Ermüdungsschäden zu reduzieren, wird für das Tibiaplateau eine Mindestdicke des Polyäthylens von 8 mm gefordert [20].

[...]

Die Delamination, die es im Hüftgelenk aufgrund geringerer Belastungsspitzen durch die höhere Konformität der artikulierenden Oberflächen gar nicht gibt, bildet im künstlichen Kniegelenk das größere Problem. Sie entsteht in Folge des Alterungsprozesses bei herkömmlichem Polyäthylen. Es wird spröde, die hohen punktuellen Druck- und Zugbelastungen können mit der Zeit zur Ablösung größerer Stücke führen.

[Seite 20]

Eine Synthese aus Kongruenz der Kontaktflächen auf der einen Seite und Erhalt einer möglichst physiologischen Kinematik mit optimierter Funktion und verminderter Scherbelastung des Prothesenlagers auf der anderen Seite wird mit der Verwendung von beweglichen tibialen Einsätzen angestrebt. Zwischen Einsatz (Polyäthylen) und Basisplatte (Metall) wird eine zusätzliche Bewegungsebene eingeschaltet, was die Vorteile eines kongruenten Oberflächendesigns unter Vermeidung seiner Nachteile bieten soll.

[...]

Rotierende Plattform (z.B. LCS, DePuy u. a.): der tibiale Einsatz kann sich zwar drehen, kann jedoch nicht nach dorsal und ventral gleiten. Diese Konstruktion ermöglicht eine höhere Kongruenz in der Frontalebene (Curved-on-curved), da die Rotationsmöglichkeit in die separate Bewegungsebene zwischen Einsatz und Basisplatte verlagert. Sie trägt jedoch nicht zur Verbesserung der Kinematik in der Sagittalebene bei. Hinsichtlich des Roll-Gleitmechanismus sind diese Konstruktionen wie starre Plateaus anzusehen.

[Seite 27]

Dabei verfügen kondyläre Designs mit einem hohen Konformitätsgrad der tibiofemoralen Artikulationspartner über eine große Kontaktfläche, geringe Kontaktbelastungen mit reduzierten Oberflächenspannungen und dadurch bedingt zu einer verbesserten Verschleißcharakteristik.


[Aus Literaturverzeichnis]

20 Bartel D (1995) Advances in Orthopedics, Vol 3: 11-34

Anmerkungen

Kein Verweis auf die o.g. Quelle. Forsetzung der Textparallelen von der vorangehenden Seite und weitere Fortsetzung auf der Folgeseite.

Während es in der untersuchten Arbeit heißt, es werde „für das Tibiaplateauinlay eine Mindestdicke von 4 mm gefordert“, heißt es im Unterschied dazu in der Quelle, es werde „für das Tibiaplateau eine Mindestdicke des Polyäthylens von 8 mm gefordert“, obwohl beide Arbeiten die jeweilige Aussage mit derselben Literaturangabe belegen.

Sichter

[6.] Analyse:Jad/Fragment 014 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. October 2014, 10:11 Plagin Hood
Erstellt: 23. October 2014, 11:31 (Plagin Hood)
Fragment, Jad, Rosenberg 2003, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-26
Quelle: Rosenberg 2003
Seite(n): 27, 28, 29, 30, Zeilen: 0
[Dieses Prinzip bewirkt bei kondylärem Design mit hohem Konformitätsgrad der tibiofemoralen Artikulationspartner über eine größere Kontaktfläche, geringere Kontaktbelastungen mit reduzierter Oberflächenspannung] und führt somit zu einem geringeren Verschleiß. Knieendoprothesen mit rotierender Plattform ermöglichen eine Trennung der Kopplung von Translations- und Rotationsbewegung (65). Eine zusätzliche Trennung der Artikulationsfläche in zwei Gleitteile soll den Polyethylenverschleiß reduzieren (66). Mobile-Bearing [sic!] wurden Mitte der 70er Jahre bzw. Anfang der 80er Jahre entwickelt, als man sich mit der Ursache vorzeitiger Prothesenlockerungen beschäftigte. 1974 ließen sich John Goodfellow und John O´Connor das Konzept patentieren und es wurde 1978 der Öffentlichkeit vorgestellt. Später folgte das LCS-System (Low- Contact-Stress), welches von DePuy entwickelt wurde (67 - 69). Zusammenfassend kann man sagen, es existieren viele Ursachen im Design für den Verschleiß der Polyethylenkomponente. Zum einen tritt der Verschleiß an den artikulierenden Oberflächen auf, zum anderen spielt sich die Abnutzung an der Unterfläche des Polyethylens ab (70). Es artikulieren die Femurkondylen mit der Oberseite des Inlays, distal artikulieren die tibiale Basisplatte und die Unterseite des Inlays. Der Vorteil der mobilen Plattform liegt in der verringerten Belastung durch die relative Verlagerung zwischen tibialer und femoraler Komponente. Dreh- und Scherbelastungen können zum Teil an das Weichgewebe übertragen werden ähnlich dem gesunden Knie. Dadurch werden Belastungen und Spannungen verringert an das Implantat-Knochen-Interface weitergegeben (71). Bis heute gibt es keinen Beweis, dass eine rotierende Plattform einer festen Plattform überlegen ist. Mobile Komponenten benötigen immer eine mechanische Befestigung, die versagen und zu Instabilität führen kann (72,73). Für die Implantation kann eine verbesserte klinische Funktionalität sprechen. Ausreichende Belege hierfür gibt es nicht. Ebenso gibt es keine Studie welche eine geringere Versagerquote gezeigt hat. Auch das Argument jüngeren und aktiveren Patienten eine bessere Beweglichkeit zu gewährleisten ist nicht belegt (74). Das bisher [deutlichste Argument eines geringeren Verschleißes aufgrund einer erhöhten Konformität zeigt im Vergleich zu Studien mit fixierter Plattform keinen Unterschied (74).]

[Aus Literaturverzeichnis:]

65. Aglieti P, 1997 Effort: 15-24

66. Buechel FF, Pappas MJ (1989), New Jersey low contact stress knee replacement system. Ten Year evaluation of miniscal bearings, Orthop Clin North Am. 20.04.1989 147-77

67. Goodfellow JW, O´Connor JJ, Shrive N.G (1974), Britisch Patent Aplication No. 49794/74

68. Goodfellow JW, O´Connor JJ (1978), The mechanics of the knee and prostesis design., J. Bone an [sic!] Joint Surg. 60-b (3) 358-369

69. Rose RM, Goldfarb HV, Ellis E, Crungnola AM (1983), On the pressuredependence of the wear of ultra high molecular-weight polyethylene. Wear 92: 99-111

70. Parks NL, Engh GA, TopoleskinLD, Emperado J (1989), The Coventry Award. Modular tibial insert micromotion. A concern with contemporary knee implants, Clin Orthop (united States), Nov., 356: 10-15

71. Food an Drug Administration (1984), Premarket Application LCS meniscal Bearing Knee Sinulator Studies, July 1984

72. Weaver JK, Derkash RS, Greenwald AS (1993), Difficultis with bering dislocation and breakage using movable bearing total knee replacement system. Clini. Orthop 290: 244-252

73. Bert JM (1990), Dislocation/subluxation of meniscal bearing elements after New Jersey, Low-Contact Stress total knee Arthroplastyc. Clin Orthop 254: 211-215

74. Callaghan J, Insall JN, Greenwald AS, Dennis DA, Komistek RD, Murray DW, Bourn RB, Rorabeck CH, Dorr LD (2000), Mobile-Bearing Knee Replacement. 82-A 7. July: 1020-1041

[Seite 27]

Dabei verfügen kondyläre Designs mit einem hohen Konformitätsgrad der tibiofemoralen Artikulationspartner über eine große Kontaktfläche, geringe Kontaktbelastungen mit reduzierten Oberflächenspannungen und dadurch bedingt zu einer verbesserten Verschleißcharakteristik.

[...]

Knieendoprothesen mit gleitenden Menisci oder rotierender Plattform ermöglichen eine Trennung der Kopplung von Translations- und Rotationsbewegung [48]. Dies ermöglicht eine deutlich höhere femoro-tibiale Kongruenz. Eine zusätzliche Trennung der Artikulationsfläche in zwei Gleitteile soll den Polyäthylenverschleiß reduzieren [49].

[Seite 28]

Mobile-Bearing-Knieprothesen wurden Mitte der 70iger bzw. Anfang der 80iger Jahre entwickelt, als man sich mit den Ursachen vorzeitiger Knieprothesenlockerungen auseinandersetzte. 1974 patentierten John GOODFELLOW und John O'CONNOR das Prinzip einer Mobile-bearing-Knieprothese [51], ehe 1978 das Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt wurde [52]. Später folgte das LCS-System (Low-Contact-Stress), welches von DEPUY entwickelt wurde [53]. Es existieren zwei Angriffsstellen für den Verschleiß von Polyäthylenkomponenten in der Endoprothetik des Knies: zum einen tritt Verschleiß an den artikulierenden Oberflächen auf, zum anderen spielt sich der Verschleiß an der Unterfläche des Polyäthylens ab [54].

[...]

Im Mobile-Bearing-Kniekonzept erweitern sich die Mikrobewegungen hin zu artikulierenden Bewegungen, da das Polyäthyleninlay auf der tibialen Basisplatte gleitet. Es kommt zu einer zweiseitigen Artikulation: einerseits artikulieren proximal Femurkondylen und die Oberseite des Inlays, distal artikulieren die tibiale Basisplatte und die Unterseite des Inlays.

[Seite 29]

Ein Vorteil dieses Kniekonzeptes liegt in der Verringerung der Belastung durch die relative Verlagerung zwischen tibialer und femoraler Komponente. Einfach ausgedrückt, erlauben diese Designs , dass die Dreh- und Scherbelastungen während des normalen Ganges in einer Art und Weise an das Weichgewebe übertragen werden, ähnlich dem gesunden Knie. Dadurch werden Belastungen und Spannungen verringert an das Implantat-Knochen-Interface weitergegeben.

Eine Untersuchung zum Low-Contact-Stress (LCS) Prothesensystem zeigte 1984 einen geringeren in vivo UHMWPE-Verschleiß als bei fixierten Tibiaplateaus [55].

[Seite 30]

Bis heute haben diejenigen, die das mit der Implantation einer zusätzlichen mobilen Komponente assoziierte Risiko einer höheren Instabilität bei einer Mobile-bearing-Prothese in Kauf nehmen, keine Beweise dafür, dass dieses Konzept dem der fixedbearing-Komponente überlegen ist. Mobile Komponenten benötigen immer eine mechanische Befestigung, die aber fehlschlagen könnte und letztlich zu Instabilität führen könnte. Dieses Phänomen wurde von WEAVER et al. [57] sowie BERT [58] beobachtet. Für die Implantation einer Mobile-bearing-Prothese könnte eine verbesserte klinische Funktionalität sprechen. Jedoch gibt es bis heute keine ausreichenden Belege dafür, dass dies auch wirklich erreicht wird. Ebenso gibt es bisher keine Studien, die eine geringere Versagensquote dieses Prothesenkonzeptes belegen. Auch die Annahme, das Konzept erlaube jüngeren und damit aktiveren Patienten mehr Bewegungsfreiheit bleibt bisher eine theoretische Argumentation. Bisher gibt es auch hier keine Studien, die dies belegen [50].

Das bisher deutlichste Argument für das Konzept mobiler Polyäthylen-Menisci ist die Annahme eines geringeren Polyäthylenverschleißes aufgrund einer höheren Konformität der artikulierenden Oberflächen. Callaghan et al. sehen aber auch hier keine Vorteile dieses Konzeptes, vielmehr hätten Langzeitstudien zu Verschleißraten von fixedbearing- gegenüber Mobile-Bearing-Knieprothesen keinerlei Unterschiede in der Häufigkeit von Osteolysen gezeigt [50]. Somit bliebe auch das Argument eines reduzierten Verschleißes ein theoretisches.


[Aus Literaturverzeichnis:]

48 Aglieti P (1997) EFFORT: 15-24

49 Buechel FF, Pappas MJ (1989) New Jersey low contact stress knee replacement system. Ten-year evaluation of meniscal bearings. Orthop Clin North Am. 1989 Apr,20(2):147-77.

50 Callaghan JJ, Insall JN, Greenwald AS, Dennis DA, Komistek RD, Murray DW, Bourne RB, Rorabeck CH, Dorr LD (2000) Mobile-Bearing Knee Replacement. 82-A. 7. JULY: 1020-1041

51 Goodfellow JW, O'Connor JJ Shrive N.G (1974) British Patent Application No. 49794/74.

52 Goodfellow J, O’Connor J (1978) The mechanics of the knee and prosthesis design. J. Bone and Joint Surg. 60-B (3): 358-369

53 Rose RM, Goldfarb HV, Ellis E, Crugnola AM (1983) On the pressure-dependence of the wear of ultrahigh molecular-weight polyethylene. Wear 92: 99-111

54 Parks NL, Engh GA, Topoleski LD, Emperado J (1998) The Coventry Award. Modular tibial insert micromotion. A concern with contemporary knee implants. Clin Orthop (United States), Nov, 356: 10-15

55 Food and Drug Administration (1984) Premarket Application LCS Meniscal Bearing Knee Simulator Studies, July 1984.

56 Buechel FF, Pappas MJ (1986) The New Jersey Low-Contact Stress knee replacement system: biomechanical rationale and review of the first 123 cemented cases. Arch. Orthop. and Traumatic Surg. 105: 197-204

57 Weaver JK, Derkash RS, Greenwald AS (1993) Difficulties with bearing dislocation and breakage using a movable bearing total knee replacement system. Clin. Orthop. 290: 244-252

58 Bert JM (1990) Dislocation/subluxation of meniscal bearing elements after New Jersey Low-Contact Stress total knee arthroplasty. Clin. Orthop. 254: 211-215

Anmerkungen

Kein Verweis auf die o.g. Quelle. Die Textparallelen setzen sich von den vorangehenden Seiten fort und schließen in den ersten Zeilen der Folgeseite mit sinngemäßer Nähe zur Quelle ab.

Die Literaturangaben in der Quelle finden sich bei Jad ebenso durchgängig wieder. Der Inhalt erscheint stellenweise gekürzt bzw. zusammengefasst und dabei ein wenig umformuliert.

Sichter

[7.] Analyse:Jad/Fragment 072 09 - Diskussion
Bearbeitet: 24. October 2014, 13:37 Plagin Hood
Erstellt: 24. October 2014, 13:07 (Plagin Hood)
Fragment, Jad, SMWFragment, Schutzlevel, Tysper 2006, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 9-16, 19-20, 22-26
Quelle: Tysper 2006
Seite(n): 77, Zeilen: 1ff.
Die Zementiertechnik und das Material, mit dem die zementierte Prothese fixiert wird sind ein möglicher Faktor für eine Achsabweichung. Sie unterscheiden sich in der Applikationsweise und –form und je nach Hersteller auch in der Zementzusammensetzung und –viskosität. Hier werden vakuumangemischter, manuell gemischter und zentrifugierter Zement unterschieden. Ebenso kann der Zement unter Druck appliziert werden, was zu einer verbesserten Penetration in die Knochenspongiosa führt (116). Eine tiefe Penetration führt nach Kraus et al zu einer höheren Abrissfestigkeit (117).

[...]

Nicht nur die Zementierung sondern auch die Präparation der Auflagefläche kann die Fixierung und Achsstellung des tibialen Prothesenteils beeinflussen. So kann die Schnittfläche

[...]

Nach Rayd [sic!] (1986) ist eine ebene Schnittfläche für das optimale Einwachsen der Prothese in den Knochen notwendig (118). Van Ham et al zeigen, dass die Knochendichte bereits anhand des Vorschubes der Knochenfräse beurteilt und der Schnitt ggf. korrigiert werden kann, sodass eine achsgerechte Implantation möglich ist (119).


[Aus Literaturverzeichnis:]

116. Walker, P.S., R. Emerson, et al 1982, The kinematic rotating hinge. Biomechanics and clinical application Orth Clin North Am 13(1): 187-99

117. Krause, W. R., Krug, et al 1982, Strength of the cement-bone interface Clin. Orthop(163): 290-9

118. Ryd, L. (1986), Micromotion in knee arthroplastiy, A roentgen stereophotogrammetric analysis of tibial component fixation. Acta Orthop Scand 57 (Suppl 220): 1-80

119. Van Ham, G., K. Denis, et al (1998), Maching and accuracy studies for a tibial knee implant using a force-controlled robot., Comput Aided Surg 3 (3): 123-33

Die Zementiertechniken und das Material, mit denen die zementierten Prothesen fixiert werden, sind als ein weiterer Faktor für das klinische Outcome nach Prothesenimplantation zu sehen. Sie unterscheiden sich im Hinblick auf Applikationsweise und -form und je nach Hersteller auch in der Zementzusammensetzung und -viskosität. Hier wird zwischen vakuumangemischtem, manuell angemischtem und zentrifugiertem Zement, sowie hoch- und niedrigviskösem Zement unterschieden. Ebenso kann man den Zement beispielsweise unter Druck applizieren, was zu einer verbesserten Penetration in die Knochenspongiosa führt (Walker et al., 1984). Eine tiefe Penetration in die Spongiosa des Knochens führt nach KRAUSE et al. zu einer höheren Abrissfestigkeit (Krause et al., 1982).

Nicht nur der Zement, sondern auch die Präparation der Auflagefläche der Prothese kann die Fixierung des tibialen Prothesenteiles beeinflussen und dadurch auch beeinträchtigen. So kann die tibiale Schnittfläche nach dem Sägevorgang beispielsweise mittels pulsatiler Lavage von Blut gereinigt werden, abgetupft oder abgebürstet werden.

[...]

Vor allem bei der unzementierten Befestigung des tibialen Prothesenanteils ist aber gerade eine ebene Schnittfläche von großer Wichtigkeit, um eine optimale Auflagefläche und somit ein optimales Einwachsen des Knochens in die Prothese zu gewährleisten. Nach RYD ist hierzu ein Abstand zwischen Knochen und Prothese von höchstens 0,3-0,5 mm tolerabel (Ryd, 1986). Bezüglich der Genauigkeit des Sägeschnittes führten beispielsweise VAN HAM et al. eine Kadaverstudie mit einem Roboter durch, der unter Anleitung des Operateurs den Sägeschnitt ausführte. In dieser Studie zeigte sich zum einen, dass die vom Roboter ausgeführte Schnittfläche des Sägeschnittes sehr eben und genau war. Zum anderen zeigte sich, dass die Knochendichte bereits anhand des Vorschubs der Knochenfräse beurteilt werden kann. Hierdurch können dem Operateur schon intraoperativ, neben den makroskopisch sichtbaren Veränderungen, Hinweise auf die lokale Knochendichte gegeben werden (Van Ham et al., 1998).


[Aus Literaturverzeichnis:]

136. Walker, P. S., R. Emerson, et al. (1982). The kinematic rotating hinge: biomechanics and clinical application. Orthop Clin North Am 13(1): 187-99.

138. Walker, P. S., M. Soudry, et al. (1984). Control of cement penetration in total knee arthroplasty. Clin Orthop(185): 155-64.

69. Krause, W. R., W. Krug, et al. (1982). Strength of the cement-bone interface. Clin Orthop(163): 290-9.

112. Ryd, L. (1986). Micromotion in knee arthroplasty. A roentgen stereophotogrammetric analysis of tibial component fixation. Acta Orthop Scand 57(Suppl 220): 1-80.

131. Van Ham, G., K. Denis, et al. (1998). Machining and accuracy studies for a tibial knee implant using a force-controlled robot. Comput Aided Surg 3(3): 123-33

Anmerkungen

Teilweise weicht der Text bei ähnlichen Formulierungen inhaltlich ab.

Schreibfehler: "Rayd" statt "Ryd".

Auffällig ist, dass im obigen Text bei Jad mit der Literaturnummer (116) abweichend zu Tysper nicht die Quelle Walker (1984) referenziert wird (siehe die Literaturnummer 138 bei Tysper), sondern die Quelle Walker (1982), welche bei Tysper dem Literaturverzeichnis unter der Literaturnummer 136 zu entnehmen ist.

Sichter


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

1 Fragment

[1.] Analyse:Jad/Fragment 008 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. October 2014, 13:32 Plagin Hood
Erstellt: 24. October 2014, 11:05 (Plagin Hood)
Fragment, Jad, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Tysper 2006, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-7
Quelle: Tysper 2006
Seite(n): 14, Zeilen: 0
Die operative Therapie der Kniegelenksarthrose wird heute grundsätzlich mit zwei verschieden Herangehensweisen durchgeführt, zum einen die gelenkerhaltende Therapie und zum anderen der endoprothetische Gelenkersatz. Die Entscheidung für eine der beiden Formen wird individuell getroffen. Eine Rolle spielen dabei das operative Risiko, das Alter des Patienten und eventuelle Begleiterkrankungen. Die gelenkerhaltenden Therapien besteht in einer Kniegelenksarthroskopie und der Umstellungsosteotomie. Bei der operativen Therapie unterscheidet man heute zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze, die gelenkerhaltende Therapie und den endoprothetischen Gelenkersatz. Die Entscheidung für eine der beiden Therapieformen muss immer individuell getroffen werden, wobei verschiedene Gesichtspunkte eine Rolle spielen: das operative und anästhesiologische Risiko, das Alter des Patienten und eventuelle Begleiterkrankungen sind zu bedenken.

Zu den gelenkerhaltenden operativen Therapien zählen Kniearthroskopie, die Umstellungsosteotomie, die Knorpelregeneration und -transplantation sowie die Transplantation chondrogener Materialien.

Anmerkungen

Der Text folgt sinngemäß und teilweise auch wörtlich den Inhalten der Quelle, ohne diese zu benennen. Die Inhalte sind jedoch recht allgemeiner Natur.

Sichter


Fragmente (Kein Plagiat)

Kein Fragment



Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Jad/Altmann und Papadopoulos 2000 Dieter Altmann, Christos Papadopoulos Behandlung eines tiefen Kniegelenk-Knorpelschadens am Beispiel eines Basketball-Profispielers 2000 nein nein
Jad/Rosenberg 2003 Christiane Hanna Theresia Rosenberg Verschleißverhalten von Polyäthylen beim künstlichen Kniegelenkersatz 2003 nein nein
Jad/Tysper 2006 Stephanie Tysper Einfluss der Knochendichte des Tibiakopfes auf die Frühlockerung/Migration von Tibiakomponenten nach Knie-TEP-Implantation 2006 nein nein


Übersicht

Typus Gesichtet ZuSichten Unfertig Σ
KP0000
VS0707
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