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Analyse:Jad/Fragment 013 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-26
Quelle: Rosenberg 2003
Seite(n): 11, 12, 20, 27, Zeilen: 0
[Bei einer Bewegung des Kniegelenkes gleitet die femorale] Metallkomponente über das Polyethylen der Tibia. Aus anatomischen Gegebenheiten sind die Femurkondylen nicht kreisrund und es kommt zu unterschiedlichen Belastungen, damit entstehen Spannungsspitzen im Polyethylen und es kommt zu Abrieb- und Delaminationsprozessen. Unter Delamination versteht man hierbei Ermüdungsfrakturen des Polyethylens bei Überschreitung der materialspezifisch tolerierten Grenzspannung. Die mechanische Qualität des Polyethylens hängt unter anderem vom Herstellungsprozess und dem Sterilisationsverfahren ab. Um die Wahrscheinlichkeit oberflächennaher Ermüdungsschäden zu reduzieren, wird für das Tibiaplateauinlay eine Mindestdicke von 4 mm gefordert (64). Als Folge von Alterungsprozessen wird das Polyethylen spröde, die hohen punktuellen Druck- und Zugbelastungen können mit der Zeit zur Ablösung größerer Stücke führen. Eine der Symbiose aus Kongruenz der Kontaktflächen auf der einen Seite und Erhalt einer möglichst physiologischen Kinematik mit optimierter Funktion und verminderter Scherbelastung des Prothesenlagers auf der anderen Seite, wird mit der Verwendung von beweglichen tibialen Einsätzen angestrebt. Zwischen Einsatz und Basisplatte wird eine zusätzliche Bewegungsebene eingeschaltet, was die Vorteile eines kongruenten Oberflächendesigns unter Vermeidung der Nachteile bieten soll. Bei der rotierenden Plattform (Mobile-Bearing) kann sich der tibiale Einsatz zwar drehen aber nicht nach ventral oder dorsal gleiten. Diese Konstruktion soll eine höhere Kongruenz in der Frontalebene ermöglichen, da die Rotationsebene in einer separaten Bewegungsebene zwischen Einsatz und Basisplatte lagert. Hinsichtlich des Roll-Gleit-Mechanismus sind die Konstruktionen wie starre Plattformen anzusehen. Dieses Prinzip bewirkt bei kondylärem Design mit hohem Konformitätsgrad der tibiofemoralen Artikulationspartner über eine größere Kontaktfläche, geringere Kontaktbelastungen mit reduzierter Oberflächenspannung [und führt somit zu einem geringeren Verschleiß.]

[Aus Literaturverzeichnis]

64. Bartel D, 1995 Advances in Orthopädics, Vol 3 11-34

[Seite 27]

Bei einer Bewegung des Kniegelenkes gleitet die femorale Metallkomponente über das Polyäthylen der Tibia. Den anatomischen Gegebenheiten entsprechend, sind die Femurkondylen nicht kreisrund und es kommt zu unterschiedlichen Belastungen und damit Spannungsspitzen im Polyäthylen. Dadurch sind die vorbeschriebenen Abrieb- und Delaminationsprozesse praktisch unvermeidbar.

[Seite 11]

Während bei der Hüftendoprothetik der adhäsive Abrieb im Vordergrund steht, ist in der Knieendoprothetik die Delamination des Polyäthylens nach Ermüdungsfraktur des Polyäthylens unterhalb der Oberfläche ein besonderes Problem. Polyäthylenbrüche treten bei Überschreiten der materialseitig tolerierten Grenzspannung auf. Die mechanische Qualität des Polyäthylens hängt unter anderem von Herstellungsprozess

[Seite 12]

und dem Sterilisationsverfahren ab. Um die Wahrscheinlichkeit oberflächennaher Ermüdungsschäden zu reduzieren, wird für das Tibiaplateau eine Mindestdicke des Polyäthylens von 8 mm gefordert [20].

[...]

Die Delamination, die es im Hüftgelenk aufgrund geringerer Belastungsspitzen durch die höhere Konformität der artikulierenden Oberflächen gar nicht gibt, bildet im künstlichen Kniegelenk das größere Problem. Sie entsteht in Folge des Alterungsprozesses bei herkömmlichem Polyäthylen. Es wird spröde, die hohen punktuellen Druck- und Zugbelastungen können mit der Zeit zur Ablösung größerer Stücke führen.

[Seite 20]

Eine Synthese aus Kongruenz der Kontaktflächen auf der einen Seite und Erhalt einer möglichst physiologischen Kinematik mit optimierter Funktion und verminderter Scherbelastung des Prothesenlagers auf der anderen Seite wird mit der Verwendung von beweglichen tibialen Einsätzen angestrebt. Zwischen Einsatz (Polyäthylen) und Basisplatte (Metall) wird eine zusätzliche Bewegungsebene eingeschaltet, was die Vorteile eines kongruenten Oberflächendesigns unter Vermeidung seiner Nachteile bieten soll.

[...]

Rotierende Plattform (z.B. LCS, DePuy u. a.): der tibiale Einsatz kann sich zwar drehen, kann jedoch nicht nach dorsal und ventral gleiten. Diese Konstruktion ermöglicht eine höhere Kongruenz in der Frontalebene (Curved-on-curved), da die Rotationsmöglichkeit in die separate Bewegungsebene zwischen Einsatz und Basisplatte verlagert. Sie trägt jedoch nicht zur Verbesserung der Kinematik in der Sagittalebene bei. Hinsichtlich des Roll-Gleitmechanismus sind diese Konstruktionen wie starre Plateaus anzusehen.

[Seite 27]

Dabei verfügen kondyläre Designs mit einem hohen Konformitätsgrad der tibiofemoralen Artikulationspartner über eine große Kontaktfläche, geringe Kontaktbelastungen mit reduzierten Oberflächenspannungen und dadurch bedingt zu einer verbesserten Verschleißcharakteristik.


[Aus Literaturverzeichnis]

20 Bartel D (1995) Advances in Orthopedics, Vol 3: 11-34

Anmerkungen

Kein Verweis auf die o.g. Quelle. Forsetzung der Textparallelen von der vorangehenden Seite und weitere Fortsetzung auf der Folgeseite.

Während es in der untersuchten Arbeit heißt, es werde „für das Tibiaplateauinlay eine Mindestdicke von 4 mm gefordert“, heißt es im Unterschied dazu in der Quelle, es werde „für das Tibiaplateau eine Mindestdicke des Polyäthylens von 8 mm gefordert“, obwohl beide Arbeiten die jeweilige Aussage mit derselben Literaturangabe belegen.

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