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Analyse:Jad/Fragment 072 09

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 9-16, 19-20, 22-26
Quelle: Tysper 2006
Seite(n): 77, Zeilen: 1ff.
Die Zementiertechnik und das Material, mit dem die zementierte Prothese fixiert wird sind ein möglicher Faktor für eine Achsabweichung. Sie unterscheiden sich in der Applikationsweise und –form und je nach Hersteller auch in der Zementzusammensetzung und –viskosität. Hier werden vakuumangemischter, manuell gemischter und zentrifugierter Zement unterschieden. Ebenso kann der Zement unter Druck appliziert werden, was zu einer verbesserten Penetration in die Knochenspongiosa führt (116). Eine tiefe Penetration führt nach Kraus et al zu einer höheren Abrissfestigkeit (117).

[...]

Nicht nur die Zementierung sondern auch die Präparation der Auflagefläche kann die Fixierung und Achsstellung des tibialen Prothesenteils beeinflussen. So kann die Schnittfläche

[...]

Nach Rayd [sic!] (1986) ist eine ebene Schnittfläche für das optimale Einwachsen der Prothese in den Knochen notwendig (118). Van Ham et al zeigen, dass die Knochendichte bereits anhand des Vorschubes der Knochenfräse beurteilt und der Schnitt ggf. korrigiert werden kann, sodass eine achsgerechte Implantation möglich ist (119).


[Aus Literaturverzeichnis:]

116. Walker, P.S., R. Emerson, et al 1982, The kinematic rotating hinge. Biomechanics and clinical application Orth Clin North Am 13(1): 187-99

117. Krause, W. R., Krug, et al 1982, Strength of the cement-bone interface Clin. Orthop(163): 290-9

118. Ryd, L. (1986), Micromotion in knee arthroplastiy, A roentgen stereophotogrammetric analysis of tibial component fixation. Acta Orthop Scand 57 (Suppl 220): 1-80

119. Van Ham, G., K. Denis, et al (1998), Maching and accuracy studies for a tibial knee implant using a force-controlled robot., Comput Aided Surg 3 (3): 123-33

Die Zementiertechniken und das Material, mit denen die zementierten Prothesen fixiert werden, sind als ein weiterer Faktor für das klinische Outcome nach Prothesenimplantation zu sehen. Sie unterscheiden sich im Hinblick auf Applikationsweise und -form und je nach Hersteller auch in der Zementzusammensetzung und -viskosität. Hier wird zwischen vakuumangemischtem, manuell angemischtem und zentrifugiertem Zement, sowie hoch- und niedrigviskösem Zement unterschieden. Ebenso kann man den Zement beispielsweise unter Druck applizieren, was zu einer verbesserten Penetration in die Knochenspongiosa führt (Walker et al., 1984). Eine tiefe Penetration in die Spongiosa des Knochens führt nach KRAUSE et al. zu einer höheren Abrissfestigkeit (Krause et al., 1982).

Nicht nur der Zement, sondern auch die Präparation der Auflagefläche der Prothese kann die Fixierung des tibialen Prothesenteiles beeinflussen und dadurch auch beeinträchtigen. So kann die tibiale Schnittfläche nach dem Sägevorgang beispielsweise mittels pulsatiler Lavage von Blut gereinigt werden, abgetupft oder abgebürstet werden.

[...]

Vor allem bei der unzementierten Befestigung des tibialen Prothesenanteils ist aber gerade eine ebene Schnittfläche von großer Wichtigkeit, um eine optimale Auflagefläche und somit ein optimales Einwachsen des Knochens in die Prothese zu gewährleisten. Nach RYD ist hierzu ein Abstand zwischen Knochen und Prothese von höchstens 0,3-0,5 mm tolerabel (Ryd, 1986). Bezüglich der Genauigkeit des Sägeschnittes führten beispielsweise VAN HAM et al. eine Kadaverstudie mit einem Roboter durch, der unter Anleitung des Operateurs den Sägeschnitt ausführte. In dieser Studie zeigte sich zum einen, dass die vom Roboter ausgeführte Schnittfläche des Sägeschnittes sehr eben und genau war. Zum anderen zeigte sich, dass die Knochendichte bereits anhand des Vorschubs der Knochenfräse beurteilt werden kann. Hierdurch können dem Operateur schon intraoperativ, neben den makroskopisch sichtbaren Veränderungen, Hinweise auf die lokale Knochendichte gegeben werden (Van Ham et al., 1998).


[Aus Literaturverzeichnis:]

136. Walker, P. S., R. Emerson, et al. (1982). The kinematic rotating hinge: biomechanics and clinical application. Orthop Clin North Am 13(1): 187-99.

138. Walker, P. S., M. Soudry, et al. (1984). Control of cement penetration in total knee arthroplasty. Clin Orthop(185): 155-64.

69. Krause, W. R., W. Krug, et al. (1982). Strength of the cement-bone interface. Clin Orthop(163): 290-9.

112. Ryd, L. (1986). Micromotion in knee arthroplasty. A roentgen stereophotogrammetric analysis of tibial component fixation. Acta Orthop Scand 57(Suppl 220): 1-80.

131. Van Ham, G., K. Denis, et al. (1998). Machining and accuracy studies for a tibial knee implant using a force-controlled robot. Comput Aided Surg 3(3): 123-33

Anmerkungen

Teilweise weicht der Text bei ähnlichen Formulierungen inhaltlich ab.

Schreibfehler: "Rayd" statt "Ryd".

Auffällig ist, dass im obigen Text bei Jad mit der Literaturnummer (116) abweichend zu Tysper nicht die Quelle Walker (1984) referenziert wird (siehe die Literaturnummer 138 bei Tysper), sondern die Quelle Walker (1982), welche bei Tysper dem Literaturverzeichnis unter der Literaturnummer 136 zu entnehmen ist.

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