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Analyse:Jk/Fragment 022 05

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 5-8, 10-21
Quelle: Qiang Fang 2002
Seite(n): 15 und 16, Zeilen: S.15,2-4.24-31 - S.16,1-6.14-22
Um Salmonella - Erkrankungen zu verhindern bzw. aufgetretene Erkrankungen zu diagnostizieren, müssen diese Bakterien aus dem jeweiligen Untersuchungsmaterial wie z. B. Stuhlproben, Lebensmittel, Abstriche angezüchtet und identifiziert werden (FANG, 2002). [...]

Nicht-selektive Voranreicherung

Nichtselektive Voranreicherung, z.B. in Peptonwasser, bewirkt eine Erhöhung der Keimausbeute durch Aktivierung subletal geschädigter Bakterien.

Durch das Angebot optimaler Nährstoffbedingungen sollen die Salmonellen wieder aktiviert und stabilisiert werden, so dass sie bei nachfolgender selektiver Anzucht im Anreicherungsmedium, durch dessen toxische Zusätze nicht in ihrem Wachstum beeinträchtigt oder eventuell sogar abgetötet werden. Die Voranreicherung ist v.a. notwendig, bei der kulturellen Untersuchung von tiefgefrorenen oder getrockneten Proben und bei Untersuchungsmaterialien mit erfahrungsgemäß subletal geschädigten Salmonellen (z.B. niedriger pH-Wert, nach Hitze oder Strahleneinwirkung, Abwasser), sowie bei Proben mit einer ausgeprägten Begleitflora und relativ wenigen Salmonellen (ROLLE U. MAYR, 1993; SELBITZ et al., 1995).

Selektive Anreicherung

Begleitkeime werden durch bestimmte Zusätze im Anreicherungsmedium (zum Beispiel durch Gallensalz, Farbstoffe, Antibiotika) in ihrem Wachstum gehemmt. Um nicht gleichzeitig das Wachstum der Salmonellen zu beeinträchtigen, werden die Gram positven Keime durch das Anreicherungsmedium (Selektivmedium) leichter in ihrer Vermehrung unterdrückt, als die gram-negative Begleitflora. Durch die Bebrütung bei 43 °C kann eine weitere Hemmung der Begleitflora, insbesondere auch eine Unterdrückung des Proteus-Schwärmens, erreicht werden (ROLLE U. MAYR, 1993).


53. Qiang Fang (2002). Beschleunigter Nachweis von Salmonellen in Lebensmitteln durch Fluoreszenz In Situ Hybridisierung (FISH) mit 23S rRNA Sonden. Inaugural Dissertation, Universität Tübingen, p.15

58. Rolle M., Mayr A. (1993). Medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenlehre für Tierärzte, Biologen, Agrarwissenschaftler und Interessierte aus benachbarten Fachgebieten. 6 Aufl., Verlag Enke, Stuttgart, ISBN 3-432-84686-X, p. 596-628

63. Selbitz, H- J. (1992). Lehrbuch der veterinärmedizinischen Bakteriologie. 91-108. Fischer Verlag, Jena, Stuttgart, ISBN 3-334-60351-2 Zit. aus: Qiang Fang (2002): Beschleunigter Nachweis von Salmonellen in Lebensmitteln durch Fluoreszenz In Situ Hybridisierung (FISH) mit 23S rRNA Sonden. Dissertation med., Universität zu Tübingen, p.15

[Seite 15]

Um Salmonella - Erkrankungen zu verhindern bzw. aufgetretene Erkrankungen zu diagnostizieren, müssen diese Bakterien aus dem jeweiligen Untersuchungsmaterial wie z. B. Stuhlproben, Lebensmittel, Abstriche, angezüchtet und identifiziert werden.

[...]

2.4.1.1 Nicht-selektive Voranreicherung

Der Zweck der nicht-selektiven Voranreicherung besteht darin, durch das Angebot optimaler Nährstoffbedingungen die Salmonellen wieder zu aktivieren und zu stabilisieren, so daß sie bei nachfolgendem selektivem Anreicherungsmedium durch die toxischen Zusätze nicht in ihrem Wachstum beeinträchtigt oder eventuell sogar abgetötet werden. Günstig wirkt sich die Voranreicherung bei der kulturellen Untersuchung von tiefgefrorenen oder getrockneten Proben aus, ferner bei Proben mit erfahrungsgemäß subletal geschädigten Salmonellen (niedriger pH-Wert, nach Hitze oder

[Seite 16]

Strahleneinwirkung, Abwasser), bei denen man neben einer ausgeprägten Begleitflora nur relativ wenig Salmonellen erwartet.[148,160]

Für die Auffrischung geschädigter Salmonellen hat sich das in dieser Arbeit verwendete gepufferte Pepton-Wasser (BPW) nach ISO 6579[11] bewährt. Durch die nährstoffreiche und hemmstofffreie Bouillon erzielt man eine hohe Wiederbelebungsrate subletal geschädigter Salmonellen [...]

2.4.1.2 Selektive Anreicherung

Bei der selektiven Anreicherung werden die Begleitkeime durch bestimmte Zusätze im Anreicherungsmedium (beispielsweise durch Gallensalz, Farbstoffe, Antibiotika) in ihrem Wachstum gehemmt. Dabei sind die gram-positven Keime leichter in ihrer Vermehrung zu unterdrücken, während die gram-negative Begleitflora in ihrer Vermehrung nur schwerer zu hemmen ist, um nicht gleichzeitig das Wachstum der Salmonellen zu beeinträchtigen. Durch die Bebrütung der Anreicherungsmedien bei 43 °C kann eine weitere Hemmung der Begleitflora, insbesondere auch eine Unterdrückung des Proteus-Schwärmens, erreicht werden[133,148,160].


133. Pietzsch, O. (1981): Salmonella. in: Blobel, H., und. Schlisser, T. (Hrsg.) Handbuch der bakteriellen Infektionen bei Tieren (Bd. III) Fischer Verlag, Jena

148. Rolle, M. und Mayr, A. (1993): Medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenlehre für Tierärzte, Biologen, Agrarwässenschaftler und Interessierte aus benachbarten Fachgebieten. 6 Aufl., Verlag Enke, Stuttgart, 596-628

160. Selbitz, H-J. (1992): Lehrbuch der veterinärmedizinischen Bakteriologie. 91-108. Fischer Verlag, Jena, Stuttgart,

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der wortwörtlich übernommenen Passagen.

Sichter
(Graf Isolan)

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