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Analyse:Jrs/Unfragmentierte Fundstellen

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Fundstelle (S. 22-24) Bearbeiten

Hfw:

S. 15:

Druckmessungen:

Die intraluminalen Druckmessungen wurden in den vorliegenden Untersuchungen einmal mit der 3-Punkt-, zum anderen mit der Durchzugsmanometrie durchgeführt.

Als Drucküberträger dienten jeweils drei an den distalen Enden mit Metallstopfen verschlossene Polyvinylschläuche (Innendurchmesser 2 mm, Außendruchmesser 3 mm). Unmittelbar oberhalb des verschlossenen Endes einer jeden Sonde befinden sich je zwei gegenübeliegende 1 mm im Duchmesser große Öffnungen. Die Meßkathteter sind mit Tetra-Hydro-Furan in ganzer länge parallel so aneinander geklebt, daß alle Öffnungen frei zu liegen kommen. Die Kathteteröffnungen sind jeweils 5 cm voneinander entfernt, wodurch gleichzeitige Messungen an drei verschiedenen Punkten möglich sind. Die Länge der Meßkatheter beträgt 1,50 m, an den proximalen Enden sind sie mit Luer-Ansätzen armiert, die wasserdich an die Druckwandler (BELL & HOWELL) angeschlossen werden können. Über ein T-Rohr steht jeder Katheter außerdem mit einer Infusionsspritze in Verbindung (Unite I, Fa. Braun). Während der Messung werden die drei Kathter getrennt volumenkonstant und kontinuierlich mit Wasser perfundiert (0,375 ml/min). Die gemessenen Drucke werden auf einem Pigmentband-Polygraphen (Fa. Hellige) fortlaufend registriert. Gleichzeitig werden die Atemphasen mit einem auf der Nase angebrachten Thermistor (Fa. Hellige) auf dem gleichen Schreiber aufgezeichnet. Über eine Einzelsonde auf der Zunge kann der Schluckaktbeginn im Mund zusätzlich gemessen werden.

Das Kathetersystem wird dem sitzenden Probanden durch den Mund bis in den Magen eingeführt. Die Manometrie erfolgt in horizontaler Rückenlage des Patienten, wobei die Druckwandler in Höhe der mittleren Axillarlinie (Oesophagusniveau) auf einem in seiner Höhe verstellbaren Zusatztisch fixiert sind. Während der Messung werden die Katheter schrittweise in Abständen von etwa 0,5 cm aus dem Magenfundus zurückgezogen. An den einzelnen Meßpunkten werden die Katheteröffnungen für jeweils ca. 20 Sekunden belassen. Schließlich werden sie so lokalisiert, daß die distale Öffnung im Magendfundus, die mittlere Öffnung im Druckmaximum des UOS und die proximale Öffnung 5 cm  oberhalb der Cardia im tubulären Oesophagus zu liegen kommen. In dieser Stellung erfolgt die Messung der Drucke unter Ruhebeindungen über mehrere Minuten. Danach werden die Probanden mehrmals aufgefordert, Speichel zu schlucken um den Ablauf der Speiseröhrenperistaltik und das schluckreflektorische Verhalten der Cardia zu beobachten.

(S. 17)

Anschließend werden mehrere Bauchkompressionstests durchgeführt, wobei der intraabdominelle Druck, gemessen am Fundusdruck, um 15 -20 mm Hg gesteigert wid und die Druckveränderung im Sphinkterberreich und in der distalen Speiseröhre parallel registriert werden. Zum Abschluß wird das Kathetersystem stufenweise durch die Speiseröhre zurückgezogen und die dort entstehenden Drucke gemessen. Alle Druckwerte werden in mmHg gemessen; definitionsgemäß werden stets die endexspiratorischen Drucke ausgewertet. Als 0-Linie wird stets der Fundusdruck gewählt.


Jrs:

S.22:

Versuchsanordnung (3-Punkt-Manometrie):

Die intraluminalen Druckmeßungen (sic!) wurden in den vorliegenden Untersuchungen mittels dreier jeweils an den distalen Enden mit Metallstopfen verschlossener Polyvinylschläuche (Innendurchmesser 2 mm, Außendurchmesser 3mm) durchgeführt. Unmittelbar ober-

(S.23)

halb des verschlossenen Endes einer jeden Sonde befinden sich je zwei gegenübeliegende 1 mm im Durchmesser messende Öffnungen. Die Meßkatheter sind mit einem PVC-Kleber in ganzer Länge parallel so aneinander geklebt, daß alle Öffnungen frei zu liegen kommen. In der Höhe sind die Katheteröffnungen jeweils 5 cm voneinander entfernt, wodurch gleichzeitige Messungen an drei verschiedenen Punkten möglich sind. Die Länge der Meßkatheter beträgt 1,50 m, an den proximalen Enden sind sie mit Luer-Ansätzen armiert, die wasserdicht an die Druckwandler (BELL + HOWELL) angeschlossen werden können. Über ein T-Rohr steht jeder Katheter außerdem mit einer Infusionsspritze in Verbindung (Unite I, Fa. Braun). Während der Messungen werden die drei Kathter getrennt volumenkonstant und kontinuierlich mit Wasser perfundiert (0,375 ml/min). Die gemessenen Drucke werden auf einem Pigmentband-Polygraphen (Fa. Hellige) fortlaufend registriert, gleichzeitig die Atemphasen mit einem auf der Nase angebrachten Thermistor auf dem gleichen Schreiber aufgezeichnet. Über eine Einzelsonde auf der Zunge kann der Schluckaktbeginn im Mund zusätzlich gemessen werden.

Das Kathetersystem wird dem sitzenden Probanden durch den Mund bis in den Magen eingeführt. Die Manometrie erfolgt in horizontaler Rückenlage des Patienten, wobei die Druckwandler in Höhe der mittleren Axillarlinie (Oesophagusniveau) auf einem verstellbaren Zusatztisch fixiert sind. Während der Messungen werden die Katheter schrittweise in Abständen von etwa 0,5 cm aus dem Magenfundus zurückgezogen. An den einzelnen Meßpunkten werden Katheter die Öffnungen für jeweils ca. 20 Sekunden belassen. Schließlich werden sie so lokalisiert, daß´die distale Öffnung im Magenfundus, die mittlere Öffnung im UOS und die Proximale Öffnung 5 cm oberhalb der Cardia im tubulären Oesophagus zu liegen kommen. In dieser

(S. 24)

Stellung erfolgt die Messung der Ruhedrücke über mehrere Minuten und die Probanden werden mehrmals aufgefordert, Speichel zu schlucken, um den Ablauf der Speiseröhrenperistaltik und das schluckreflektorische Verhalten der Cardia zu beobachten. Anschließend wird ein Bauch-Kompressions-Test durchgeführt, wobei der intraabdominelle Druck, gemessen am Fundusdruck, um 20 mm Hg gesteigert wird und die Druckveränderungen im Sphinkterbereich und in der distalen Speiseröhre parallel registriert werden. Zu Abschluß wird das Kathetersystem stufenweise in verschiedenen Höhen in der Speiseröhre plaziert (sic!), damit die dort entstehenden Drucke gemessen werden können. Alle Druckwerte weden in mm Hg gemessen, definitionsgemäß werden stets die endexspiratorischen Drucke ausgewertet. Als 0-Linie werden stets die Fundusdruckwerte gewählt (Abb.5)


Fundstelle (S. 34-35) Bearbeiten

Hfw

S. 19

Die Messungen wurden jeweils in horizontaler Lage der Versuchspersonen durchgeführt. Den Probanden wurde ein als Drucküberträger dienender, mit Wasser gefüllter Polyvinyl-Schlauch, dessen aborales Ende verschlossen war, durch den Mund bis in den Magen eingeführt (Abb.2). Der Katheter enthielt ca. 10 cm oberhalb des verschlossenen Endes auf gleicher Höhe 4 seitliche Öffnungen von je 1 mm Durchmesser. Das freie Ende des Katheters stand über ein T-Rohr sowohl mit einem Statham-Transducer, als auch mit einer Infusionsspritze (Unita I, Fa. Brauch) in Verbindung. Zur Aufnahme eines Druckprofils im UOS wurde der Katheter nach Exspiration der Versuchsperson durch eine Infusionsspritze volumenkonstant mit Wasser perfundiert (6 ml/min) und gleichzeitig mit Hilfe eines Motors mit konstanter Geschwindigkeit (6 mm/sec) soweit aus dem Magen herausgezogen, bis die seitlichen Öffnungen im thorakalen Oesophagus lagen. Die während des Herausziehens des Katheters auftretenden Drück wurden fortlaufend als Druckprofil aus einem Hellige-Schreiber registriert. Da das freie Ende des Katheters nach der Messung noch

S. 20

im Magen lag, war es leicht und ohne Irritation des UOS möglich, den Katheter für die folgende Messung wieder zurückzuschieben. Der Meßvorgang konnte in Abständen von 0,5 - 2,0 min wiederholt werden (54, 55).



Jrs:

S 34

Durchzugsmanometrie am Menschen

Methodik

Die Messungen wurden jeweils in horizontaler Lage der Versuchspersonen durchgeführt. Den Probanden wurde ein als Drucküberträger dienender, mit Wasser gefüllter Polyvinyl-Schlauch, dessen aborales Ende verschlossen war, durch den Mund bis in den Magen eingeführt (Abb.11). Der Katheter enthielt ca. 10 cm oberhalb des verschlossenen Endes auf gleicher Höhe 4 seitliche Öffnungen von je 1 mm Durchmesser. Das freie Ende des Katheters stand über ein T-Rohr sowohl mit einem Statham-Transducer, als auch mit einer Infusionsspritze (Unita I, Fa. Brauch) in Ver-

S. 35

bindung. Zur Aufnahme eines Druckprofils im UOS wurde der Katheter nach Exspiration der Versuchsperson durch eine Infusionsspritze volumenkonstant mit Wasser perfundiert (5ml/min) und gleichzeitig mit Hilfe eines Motors mit konstanter Geschwindigkeit (6 mm/sec) soweit aus dem Magen herausgezogen, bis die seitlichen Öffnungen im thorakalen Oesophagus lagen. Die während des Herausziehens des Katheters auftretenden Drück wurden fortlaufend als Druckprofil aus einem Hellige-Schreiber registriert. Da das freie Ende des Katheters nach der Messung noch im Magen lag, war es leicht und ohne Irritation des UOS möglich, den Katheter für die folgende Messung wieder zurückzuschieben. Der Meßvorgang konnte in Abständen von 0,5-2,0 min wiederholt werden.

Fundstelle (S. 47) Bearbeiten

Hfw

s. 21

Statistik

Für jeden Meßzeitpunkt und jede Dosisstufe wurden die Mittelwerte (x) und die Standardabweichungen (SD) sowie der Standardfehler (SE) berechnet. Da in unseren Untersuchungen gezeigt werden konnte (Varianzanalyse, Zweiwegklassifikation), daß zwischen den 6 Vorwerten keine statistisch signifikanten Unterschiede bestehen, wurde für jeden Patienten der individuelle Mittelwert der Vorwerte ermittelt bzw. von den Meßwerten nach Substanzapplikation subtrahiert.



Jrs

S. 47

Statistik

Für jeden Meßzeitpunkt und jede Dosisstufe wurden die Mittelwerte (x) und die Standardabweichungen (SD) sowie der Standardfehler (SE) berechnet. Da in unseren Untersuchungen gezeigt werden konnte (Varianzanalyse, Zweiwegklassifikation), daß zwischen den 6 Vorwerten keine statistisch signifikanten Unterschiede bestehen, wurde für jedes Versuchstier und für jede Versuchsperson der individuelle Mittelwert der Vorwerte ermittelt bzw. von den Meßwerten nach Substanzapplikation subtrahiert.


Fundstelle (S. 104) Bearbeiten

Hfw

S. 34

In tierexperimentellen Untersuchungen (49) konnte gezeigt werden, daß nach Myotomie die Maximaldrucke im Sphinkter unter Ruhebedingungen mit 17,0 ± 4,3 mmHg nur wenig unter den Normwerten (20,0 ± 4,3 mmHg) lagen. In der Dreipunktmanometrie erwies sich der myotomierte UOS als insuffizient. Deutlicher dokumentierte sich die Alteration des Sphinkers in den Untersuchungen zu Beeinflußbarkeit des UOS durch Pentagastrin. Hier war die Stimulierbarkeit des Sphinkters auf 27,0 ± 6,0 mmHg gegenüber 49,0 ± 7,9 mmHg der Kontollgruppe herabgesetzt.


Jrs

S. 104

Die Sphinkterruhedrucke in dieser Gruppe lagen mit 17,0 ± 4,3 mm Hg nur wenig unter den Normwerten. In der 3-Punkt-Manometrie erwies sich der myotomierte UOS aber als insuffizient. Die Alteration des Sphinkers dokumentiert sich deutlicher in den Untersuchungen zur Beeinflußbarkeit des UOS durch die gewählten Testsubstanzen. Hier ist die Pentagastrinstimulierbarkeit eindeutig herabgesetzt (27,0 ± 6,0 mm Hg).

Fundstelle (S. 107) Bearbeiten

Hfw

S. 34

Durch circuläre Myektomie wurde der Sphinkterruhedruck fast vollständig ausgeschaltet. Die Druckwerte sanken bis auf 3,6 ± 1,6 mmHg ab. In der Dreipunktmanometrie gelang der Nachweis der Sphinkterinsuffizienz. Eine Beeinflussung der Cardia durch die gewählte Testsubstanz war nach Entfernung der terminalen Oesophagusmuskulatur nicht mehr möglich. Pentagastrin verblieb ohne jeden Effekt.


Jrs

S. 107

Durch zirkuläre Myomektomie wird der Sphinkterruhedruck fast vollständig ausgeschaltet. Die Druckwerte sinken bis auf 3,6 ± 1,6 mm Hg ab. In der 3-Punkt-Manometrie gelingt der Nachweis der Sphinkterinsuffizienz, die sich auch klinisch durch einen ungehemmten gastrooesophagealen Reflux dokumentiert. Eine Beeinflussung der Cardia ist nach Entfernung der terminalen Oesophagusmuskulatur durch die Testsubstanzen nicht mehr möglich. Pentagastrin verbleibt ohne jeden Effekt.

Fundstelle (S. 114) Bearbeiten

Hfw

S. 21

Danach erfolgte die i.v.-Injektion von 0,6 µg Pentagastrin/kg KG innerhalb von 2 Minuten und anschließend die Registrierung der Druckprofile nach 1, 3, 6, 10 und 15 Minuten. Nach einer 15-minütigen Pause und nochmaliger Registrierung von wenigstens 2 Ruhedruckprofilen erfolgte bei 6 Patienten mit insuffizientem UOS eine weitere i.v.-Injektion von 1,5 µg Pentagastrin/kg KG innerhalb von 3 Minuten und anschließend die Registrierung der Druckprofile ebenfalls nach 1, 3, 6, 10 und 15 Minuten. Nach weiteren 15 Minuten und nochmaliger Messung von wenigstens 2 Ruhedruckprofilen erfolgte bei 11 Patienten die i.v.-Injektion von Glucagon in einer Dosieung von 60 µg/kg KG wiederum innerhalb von 3 Minuten. Die Sphinkterdruckprofile wurden anschließend nach 1, 3 und 10 Minuten und weiter in –minütigen Abständen bis 20 Minuten aufgezeichnet.



Jrs

S. 114

Danach erfolgte die i.v.-Injektion von 0,6 µg Pentagastrin / kg KG innerhalb von 3 min und anschließend die Registrierung der Druckprofile nach 1min, 3 min, 6 min, 10 min und 15 min. Nach einer 15-minütigen Pause und nochmaliger Messung eines Ruhedruckprofils erfolgte die i.v.-Injektion von Glucagon in einer Dosierung von 60 µg/kg KG wiederum innerhalb von 3 min. Die Sphinkterdruckprofile wurden anschließend nach 1 min, 3 min, 6 min, 10 min und weiter in 5-minütigen Abständen aufgezeichnet.


Fundstelle (S. 114-115) Bearbeiten

Hfw

S. 12

Die Röntgenuntersuchung der Speiseröhre wurde in Anlehnung an die von WOLF (59) beschriebene Methode durchgeführt. Dabei wurden die Patienten nach den üblichen Übersichtsaufnahmen auch in Bauchlage untersucht. Sie bekamen in

S. 13

dieser Lage einen dünnflüssigen Bariumsulfatkontrastbrei zu trinken. Nach Abschlucken des Kontrastmittels wurden die Patienten aufgefordert zu pressen. Eine externe Bauchkompression wurde nicht vorgenommen.

(…)

Oesophago-Gastroskopie

Die Untersuchungen fanden mit einem Olympus-Oesophagogastoskop mit prograder Optik ohne vorherige Prämedikation in liegender Stellung der Patienten statt. . Inspiziert wurde die gesamte Speiseröhre und die Cardia. Ein etwaiger gastro-oesophagealer Reflux wurde registriert und anschließend eine orientierende Gastroskopie durchgeführt. 2 – 4 cmobehalb der Cardia erfolgten regelmäßig mehrere Biopsien an verschiedenen Stellen, die histologisch unter-

S. 14

sucht wurden (Prof. SCHÖN, Pathologisches Institut, Universität Göttingen).

(…)

S. 23

Kontrollgruppe

Als Kontrollkollektiv dienten 20 gesunde, beschwerdefreie Probanden (9 männlich und 11 weiblich) im Durchschnittsalter von 24,6 ± 3,2 Jahren, bei denen eine axiale Hiatushernie röntgenologisch ausgeschlossen worden war. Die Sphinkterdrucke, ermittelt mit der Durchzugsmanometrie, betrugen in dieser Gruppe 19,0 ± 7,3 mmHg vor und 49,3 ± 6,6 mmHg nach Pentagastrinstimulation (0,6 µg/kg KG), daraus folgt ein mittlerer Druckanstieg von 29,9 ± 6,5 mmHg. Bei der Dreipunktmanometrie erwiesen sich die Sphinkteren sämtlich als suffizient. Auf Bauchkompression konnte jeweils ein überschüssiger Druckzuwachs im UOS bei gleichbleibendem Druck im distalen Oesophagus nachgewiesen werden. Die schluckreflektorische Erschlaffung erfolgte in Koordination zur propulsiven Speiseröhrenperistaltik.


Jrs

S. 114

Röntgenuntersuchungen

Die Röntgenuntersuchung der Speiseröhre wurde in Anlehnung an die von WOLF (1968) beschriebenen (sic!) Methode durchgeführt. Dabei wurden die Patienten nach den üblichen Übersichtsaufnahmen in rechter Bauchlage untersucht. Sie bekamen in dieser Lage einen dünnflüssigen Bariumsulfatkontrastbrei zu trinken. Nach Abschlucken des Kontrastmittels wurden die Patienten aufgefordert zu pressen. Eine externe Bauchkompression wurde nicht vorgenommen.

Oesophagoskopie

Die Untersuchungen fanden mit einem Olympus-Oesophagogastoskop mit progader (sic!) Optik ohne vorherige Prämedikationen in liegender Stellung der Patienten statt. Inspiziert wurde die gesamte Speiseröhre und die Cardia. Ein etwaiger gastro-oesophagealer Reflux wurde registriert und anschließend eine orientierende Gastroskopie angeschlossen. Zeigten sich Zeichen einer Oesophagitis, erfolgten meh-

S. 115

rere Biopsien an verschiedenen Stellen, die histologisch untersucht wurden (Prof. SCHÖN, Pathologisches Institut, Universität Göttingen).

(…)

Ergebnisse

Als Kontrollkollektiv wurden 20 gesunde, beschwerdefreie Probanden beiderlei Geschlechts herangezogen. Die Ergebnisse der Durchzugsmanometrie sind bereits oben mitgeteilt. Der Sphinkterruhedruck betrug in dieser Gruppe 19 ± 7,3 mm Hg. Bei der 3-Punkt-Manomentrie erwiesen sich die Sphinkteren sämtlich als suffizient. Die schluckreflektorische Erschlaffung erfolgte in Koordination zur propulsiven Speiseröhrenpeistaltik. Der ermittelte durchschnittliche Sphinkterruhedruck betrug in der Punktmessung 17,8 ± 7,5 mm Hg. Auf Bauchkompression konnte jeweils ein überschüssiger Druckzuwachs im UOS (131%) nachgewiesen werden.

Fundstelle (S. 116) Bearbeiten

Hfw

S. 27

Tabellenbeschriftung: Druckprofile von Patienten mit axialer Hiatushernie vor und nach Pentagastrineinzelinjektion (0,6 µg/kg KG). Der 1. Druckanstieg (A) entspricht dabei den externen Zwerchfellkompessionen, der 2. Druckanstieg (B) dem UOS. In beiden Fällen ausreichende Pentagastrinstimulierbarkeit.

Jrs

S. 116

Tabellenbeschriftung: Druckprofile von Patienten mit axialer Hiatushernie vor und nach Pentagastrin-Einzelinjektion (0,6 µg/kg KG). Der 1. Druckanstieg (A) entspricht dabei den externen Zwerchfellkompessionen, der 2. Druckanstieg (B) dem UOS. Ausreichende Pentagastrinstimulierbarkeit.

Fundstelle (S. 121-122) Bearbeiten

Hfw

S. 29

Bei einer axialen Hiatushernie kommt es zu einer Verlagerung dieses Sphinkters nach intrathorakal. Die axiale Hiatushernie bietet daher beim Menschen Gelegenheit, einen von allen paraoesophagealen Hilfselementen isolierten unteren Oesophagussphinkter untersuchen zu können. Derartige Hilfsmechanismen, die für die Wirksamkeit des gastrooesophagealen Verschlusses immer wieder verantwortlich gemacht wurden, kommen beim Gleitbruch nicht mehr zum Tragen.

Daß auch unter diesen besonderen anatomischen Bedingungen eine Hochdruckzone nachweisbar ist und daß dieser in den Thorax verlagerte Sphinkter eine einwandfreie Funktion behalten kann, ist ein weiterer Beweis für die Bedeutung, die dem UOS im Rahmen des gastrooesophagealen Verschlusses zukommt. Röntgenologische und manometrische Untersuchungen haben gezeigt, daß ein großer Teil der axialen Hiatushernien mit regelrechter Sphinkterfunktion einhergeht (10, 23, 26, 27, 52, 57, 58). In den Schrifttumsangaben schwankt die Häufigkeit solcher asymptomatischen Hernien zwischen 3,7 und 75% (3, 38) (Tabelle 5). Tatsächlich dürften diese Zahlen noch höher liegen, da die mitgeteilten Prozentzahlen an selektierten klinischen Patientenkollektiven ermittelt wurden. Ebensowenig sind die Zahlen unseres Krankengutes geeignet, Rückschlüsse auf die Häufigkeit axialer Hiatushernien ohne gastrooesophagealen Reflux zuzulassen, weil diese Zahlen an dem hochselektierten Krankengut einer chirugischen Universitätsklinik gewonnen wurden.

Jrs

S. 121

Diskussion

Die axiale Hiatushernie bietet die günstige Gelegenheit, auch beim Menschen einen isolierten, in den Thorax verlagerten UOS zu untersuchen. Andere Hilfsmechanismen, die für die Wirksamkeit des gastro-oesophagealen Verschlußes immer wieder diskutiert werden, kommen bei Gleitbruch nicht mehr zum Tragen. Daß auch unter diesen besonderen anatomischen Bedingungen eine Sphinkterdruckzone nachweisbar ist, und daß dieser in den Thorax verlagerte Sphinkter eine einwandfreie Funktion behalten kann, ist ein weiterer Beweis für die Bedeutung, die dem UOS im Rahmen des gasto-oesophagealen Verschlußes zukommt.

Röntgenologische und manometrische Untersuchungen haben gezeigt, daß ein großer Teil der axialen Hiatushernien mit einer Sphinktersuffizienz einhergehen. In den Schrifttumsangaben schwankt die Häufigkeit solcher asymptomatischer Hernien zwischen 3,7 und 75% (MAURER 1972). Tatsächlich dürften diese Zahlen noch höher liegen, da die mitgeteilten Prozentzahlen an ausgewählten klinischen Patientenkollektiven ermittelt wurden. Ebensowenig sind die Zahlen unseres

S.122

Krankengutes geeignet, Rückschlüsse auf die Häufigkeit axiale Hiatushernien ohne gastro-oesophagealen Reflux zuzulassen, weil diese Zahlen an dem hochselektionierten Krankengut einer Chirurg.Univ.Klinik gewonnen wurden.

Fundstelle (S. 123) Bearbeiten

Hfw

S. 30

IGELFINGER (32) wies bereits 1961 darauf hin, daß die unbefriedigenden Untersuchungsergebnisse nur durch unzureichende Meßmethoden und individuelle Schwankungen der Druckwerte zu erklären seien.

Jrs

S.123

IGELFINGER (32) wies bereits 1961 darauf hin, daß diese unbefriedigenden Untersuchungsergebnisse durch unzureichende Meßmethoden und individuelle Schwankungen der Druckwerte verursacht seien.

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