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Analyse:Jw/Fragment 132 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Weidner 2005
Seite(n): 109, 110, Zeilen: 109: 7ff - 110: 1ff
5.2.2 Fehlerquellen und Probleme bei der kephalometrischen Auswertung

Sowohl für die Planung als auch für die Nachkontrolle von skelettverlagernden Operationen ist die Kephalometrie, neben der Anamnese, der klinischen Untersuchung, der Modellanalyse sowie der Auswertung von Profil- und enface- Fotografien ein wesentliches diagnostisches Hilfsmittel. Zunächst wird das Ausmaß der Dysgnathie sowie die Lokalisation der Abweichung von Oberkiefer und Unterkiefer ermittelt [38] und eine Profilplanung vorgenommen, in der die chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten zur Einstellung einer regelrechten Okklusion und ästhetischer Weichteilverhältnisse dargelegt werden [34]. Postoperativ kann die operativ entstandene Lageveränderung überprüft und kephalometrisch ausgewertet werden. Durch weitere Nachuntersuchungen kann eine Stabilitätskontrolle erfolgen. Wegen der verhältnismäßig leichten Durchführung sowie der guten Quantifizierbarkeit und der damit verbundenen anschaulichen Vermittelbarkeit hat sich hierfür die Analyse des FRS im Allgemeinen als Standardmaßnahme durchgesetzt [8; 15]. Das FRS ergänzt dabei die übrigen Ergebnisse der Befunderhebung, insbesondere der klinischen Untersuchung und der Modellanalyse. Da die kephalometrische Analyse des Fernröntgenseitenbildes nur den sagittalen und vertikalen Gesichtsaufbau durch metrische Messungen zweidimensional erfasst und die transversalen Beziehungen des komplexen dreidimensionalen Schädels nicht erkennen lässt, müssen zur Erfassung der skelettalen Verhältnisse und der dentalen Relation sowie des extraoralen Befundes weitere diagnostische Unterlagen herangezogen werden.

Es ist bekannt, dass die Messergebnisse bei der Auswertung kephalometrischer Daten stets mit Fehlern behaftet sind. Die Fehlermöglichkeiten betreffen zum einen radiographische Fehler, das heißt röntgenologische und projektionsbedingte Fehler. Häufig treten auch durch fehlerhafte Interpretation der anatomischen Strukturen sogenannte Identifikationsfehler auf.


8. Bell WH and Jacobs JD (1981) Tridimensional planning for surgical/orthodontic treatment of mandibular excess 1. Am J Orthod 80 (3): 263-288.

15. Carlotti AE and George R (1981) Differential diagnosis and treatment planning of the surgical orthodontic class III malocclusion 1. Am J Orthod 79 (4): 424-436.

34. Hofmann T, Farmand M, and Blaseio G (1991) [Role of cephalometry in orthodontic treatment planning. A study with case report with various considerations of the Quick Ceph Image programs] 1. Inf.Orthod Kieferorthop. 23 (3): 375-396.

38. Jager A, Zittlau O, and Luhr HG (1994) [The differential diagnostic value of skeletal, dental and soft-tissue analyses in the planning of orthodonticoral surgical therapy. A retrospective study of treated patients with skeletal Angle class III]. Fortschr.Kieferorthop. 55 (6): 269-278.

5.1.3 Fehlerquellen und Probleme bei der kephalometrischen Auswertung

Sowohl für die Planung als auch für die Nachkontrolle von skelettverlagernden Operationen ist die Kephalometrie ein wesentliches diagnostisches Hilfsmittel. Zunächst wird das Ausmaß der Dysgnathie sowie die Lokalisation der Abweichung von Oberkiefer und Unterkiefer ermittelt (JÄGER et al. 1994) und eine Profilplanung vorgenommen, in der die chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten zur Einstellung einer regelrechten Okklusion und ästhetischer Weichteilverhältnisse dargelegt werden (HOFMANN et al. 1991). [...] Postoperativ kann die chirurgische Lageveränderung überprüft und kephalometrisch ausgewertet werden und durch weitere Nachuntersuchungen kann eine Stabilitätskontrolle erfolgen. Wegen der verhältnismäßig leichten Durchführung sowie der guten Quantifizierbarkeit und der damit verbundenen anschaulichen Vermittelbarkeit hat sich hierfür die Analyse des FRS im Allgemeinen als Standardmaßnahme durchgesetzt (BELL und JACOBS 1981, CARLOTTI und GEORGE 1981, FISH und EPKER 1980, GÖZ et al. 1984, MOSHIRI et al. 1982, WALLEN und BLOOMQUIST 1986, WORMS et al. 1976, WYLIE et al. 1987). Das FRS ergänzt dabei die übrigen Ergebnisse der Befunderhebung, insbesondere der klinischen Untersuchung und die Modellanalyse. Da die kephalometrische Analyse des Fernröntgenseitbildes nur den sagittalen und vertikalen Gesichtsaufbau durch metrische Messungen zweidimensional erfasst und die transversalen

[Seite 110]

Beziehungen des komplexen dreidimensionalen Schädels nicht erkennen lässt, müssen zur Erfassung der skelettalen Verhältnisse und der dentalen Relation sowie des äußeren Gesichtes weitere diagnostische Unterlagen herangezogen werden.

Bei der Auswertung kephalometrischer Daten sind die Messergebnisse stets mit Fehlern behaftet. Die Fehlermöglichkeiten betreffen nach BAUMRIND (1971):

1. Radiographische Fehler: röntgenologische und projektionsbedingte Fehler.

2. Identifikationsfehler: durch fehlerhafte Interpretation der anatomischen Strukturen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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