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Analyse:Kkh/Fragment 040 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 01-33
Quelle: Henrichs 2005
Seite(n): 28 f., Zeilen: 28: 29-31; 29: 1 ff.
[Durch das mehrheitlich rauchende Umfeld macht sich ein Identifikationsphänomen diffus] bemerkbar: Wer raucht, gehört dazu! Der prägende Einfluss der „Peer - Groups“ bei Jugendlichen zeigt das deutlich (Jessor et al. 1998; Silbereisen & Reese, 2001). In rauchenden Jugendgruppen hängen Akzeptanz und „Coolness“ vom Rauchen ab. Wer als Jugendlicher möchte schon als „uncool“ gelten? Verstärkend suchen Jugendliche sich gezielt Peer-Groups, die ihre etablierten Gewohnheiten teilen (Kandel, 1996). Dies sorgt für Integration und soziale Anerkennung zumindest im engeren eigenen Umfeld.

Die vorhandene größere Umfeldakzeptanz im sozialen Umfeld dem Tabakkonsum gegenüber wertet das Rauchen als allgemeinen „erwachsenen“ Lebensstil auf. Dieses Lernen am Modell ist ein erheblicher Risikofaktor für die Entstehung eines Konsummusters. Dies gilt vor allem für Jugendliche und Heranwachsende, denen mit der Entwicklung enorme Anpassungsleistungen abverlangt werden bis sie ihre eigene erwachsene Identität entwickelt haben (Pinquart & Silbereisen, 2002; Tarter et a., 1999). Nach Hurrelmann führen zudem schlechtere kommunikative Kompetenzen und die sozial angespannte Lage zu größeren Spannungen im Verhältnis zwischen Eltern und Jugendlichen, was die Anpassungsanforderungen zusätzlich für die betroffenen Jugendlichen erhöht (Hurrelmann & Unverzagt 2000). Rauchen gehört für die Heranwachsenden zu einer erwachsenen Identität, die sie anstreben oder zu einer Protesthaltung gegen die sie belastende Gesellschaft (Tater et. al, 1999;). Dieser Effekt mag wohl ebenso bei Personen anderer sozialer Milieus vorliegen. Allerdings verfügen diese aber über Kompetenzen, den Druck anderweit abzubauen und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen (Raucherentwöhnung). Sie sind nicht systematisch auf den lebensbegleitenden instrumentalen Nutzen gesundheitsschädigender Anpassungsverhalten angewiesen. Außerdem verspüren Jugendliche aus sozial besser gestellten Milieus wegen der besseren Kompetenzausstattung der Eltern und der besseren Ausstattung des Lebensumfeldes weniger schädlichen Anpassungsdruck. Von sozialer Benachteiligung betroffenen Personen bringt das Rauchen in Bezug auf die Lebenssituation indes zwei ableitbare Vorteile.

1. Es hilft erstens über die Enttäuschung der mangelnden Anerkennung hinweg (psychogene Wirkung),

und [...]

Wer raucht, gehört dazu! Der prägende Einfluss der „Peer - Groups“ bei Jugendlichen zeigt dies (Jessor et al. 1998). In rauchenden Jugendgruppen hängen Akzeptanz und „Coolness“ vom Rauchen ab. Wer als Jugendlicher möchte schon als „uncool“ gelten? Jugendliche suchen sich gezielt Peer-Groups, die ihre etablierten Gewohnheiten teilen (Kandel, 1996). Dies sorgt für Integration und soziale Anerkennung zumindest im engeren eigenen Umfeld. Die vorhandene größere Umfeldakzeptanz in unteren Schichten dem Tabakkonsum gegenüber wertet das Rauchen als allgemeinen „erwachsenen“ Lebensstil auf. Ein Lernen am Modell erfolgt und ist ein weiterer erheblicher Risikofaktor für die Entstehung eines Konsummusters. Dies gilt vor allem für Jugendliche und Heranwachsende, denen mit der Entwicklung enorme Anpassungsleistungen abverlangt werden bis sie ihre eigene erwachsene Identität entwickelt haben (Pinquart & Silbereisen, 2002). Mindere kommunikative Kompetenzen und sozial angespannte Lage führen zu größeren Spannungen im Verhältnis zwischen Eltern und Jugendlichen. Dieses erhöht die Anpassungsanforderungen zusätzlich für die betroffenen Jugendlichen (Hurrelmann & Unverzagt 2000). Rauchen gehört für die Heranwachsenden zu einer erwachsenen Identität, die sie anstreben oder zu einer Protesthaltung gegen die sie belastende Gesellschaft. Dieser Effekt mag wohl ebenso bei Personen anderer sozialer Gruppen vorliegen. Allerdings verfügen sie über Kompetenzen, den Druck anderweit abzubauen und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen (Raucherentwöhnung). Sie sind nicht systematisch auf den lebensbegleitenden instrumentalen Nutzen gesundheitsschädigender Ausweichverhalten angewiesen. Jugendliche aus sozial besser gestellten Gruppen verspüren wegen der besseren Kompetenzausstattung der Eltern und ihrer eigenen weniger schädlichen Anpassungsdruck. Diese höhere Belastung durch gleichbleibend schlechtere Umfeldbedingung korreliert mit geringer Bestätigung. Sie schafft einen größeren Druck für ein Ausweichverhalten wie Rauchen, um die unbefriedigende, nicht abänderbar erscheinende Situation erträglicher zu machen (Siegrist & v. d. Knesebeck, 2004). Und dies schon in jungen Jahren, wenn man sich seiner „stigmatisierten“ Situation in der Gesellschaft bewusst wird.

Der unteren Schicht bringt das Rauchen in Bezug auf die Lebenssituation zwei ableitbare Vorteile. Es hilft erstens über die Enttäuschung der mangelnden Anerkennung hinweg (psychogene Wirkung), und [zweitens hilft es die gesellschaftlich vorgegebenen Anforderungen zu erfüllen, die funktional in einer hocharbeitsteiligen Gesellschaft den unteren Schichten auferlegt werden.]

Anmerkungen

Fortsetzung von der vorherigen Seite. Wiederum ganzseitige Übernahme ohne Kennzeichnung. Nur kleine Änderungen.

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