Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:Kkh/Fragment 042 01

31.384Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 042, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Henrichs 2005
Seite(n): 30 f., Zeilen: 0
Modell von Antonowski (Antonowski, 1987) besteht Gesundheit aus diesem dynamischen Gleichgewicht zwischen gesundheitsbelastenden Faktoren (Anforderungen, Belastungen, Risiken) und Schutzfaktoren (Kompetenzen, soziale Unterstützung, Ressourcen). Kompetenzen als Schutzfaktoren im gesundheitlichen Sinn sind alle allgemeinen Lebenskompetenzen, die dazu dienen, den Wert seiner Person und seiner Gesundheit zu erkennen, diese nachhaltig im sozialen Austausch mit der Gesellschaft zu bewahren (Altgeld & Kolip, 2004: 41f).

Wer, wie sozial Benachteiligte, in einem suchtfördernden Umfeld lebt, aber im Gegenzug über viel Selbstvertrauen, Konfliktfähigkeit, soziale Integration und ein ausgesprochenes Gesundheitsbewusstsein als Ausdruck eines gesunden Selbstwertes verfügt, ist weitaus weniger gefährdet, der Sucht zu erliegen. Für ihn träfen auch die Kompensationsvorteile dieses Suchtverhaltens dann nicht (mehr)zu. Er hätte andere Bewältigungskompetenzen für die Anforderung des Umfeldes. Allerdings ist das bei den von sozialer Benachteiligung betroffenen Personen gerade nicht der Fall. Lebenskompetenzen basieren auf Basiskompetenzen, auf denen die spätere Entwicklung der Fähigkeiten zum Einsatz individueller und kollektiver Problembewältigungsstrategien sich gründet, die schon in der Familie vermittelt werden (Tress, 1986; Hars & Maier, 1992). Kompetenzen oder Ressourcen bilden sich nicht einfach so. Sie bilden sich in Kooperation mit der sozialen Gemeinschaft durch Adaptieren, Verstärken oder Hemmen und kognitives Lernen (Keller & Hafner, 2003). Und da liegt die Problematik sozial Benachteiligter, die neben der größeren Risikolast durch die Lebensumstände auch weniger Basiskompetenzen zur Bewältigung aufweisen. Sozial benachteiligt sein bedeutet demnach, eine erhebliche Negativbilanz zwischen Risiko- und Schutzfaktoren mit durchs Leben zu tragen. Ein Beispiel für eine Potenzierung der Risiken ist der Bildungsstand. Mit dem Bildungsgrad steigen u.a. die Fähigkeiten, wie Urteilsfähigkeit, Flexibilität, Kreativität und Selbständigkeit (Inglehard, 1995). Diese werden an die nachfolgende Generation weitergegeben. Je höher also der Bildungsgrad, desto größer ist auch das Selbstvertrauen in die Bewältigung beruflicher bzw. sozialer Lebensanforderungen, und desto positiver die Einwirkung auf die nachfolgende Generation (Hurrelmann, 2000; Hurrelmann & Unverzagt 2000). Die positive Einstellung zur Anforderung und zur eigenen Kompetenz ist eine Grundvoraussetzung für das zufrieden stellende Bewältigen der Risiken im Lebensalltag (Arbeit, Kindererziehung etc.).

Nach dem Salutogenesemodell von Antonowski (Antonowski, 1987) besteht Gesundheit aus eben diesem dynamischen Gleichgewicht zwischen gesundheitsbelastenden Faktoren (Anforderungen, Belastungen, Risiken) und Schutzfaktoren (Kompetenzen, soziale Unterstützung, Ressourcen). Ein Risikofaktor kann nur dann gesundheitsschädlich werden, wenn ihm keine kompensierenden Ressourcen gegenüberstehen. Wer in einem suchtfördernden Umfeld lebt, aber viel Selbstvertrauen, Konfliktfähigkeit, soziale Integration und ein ausgesprochenes Gesundheitsbewusstsein als Ausdruck eines gesunden Selbstwertes hat, ist weitaus weniger gefährdet, der Sucht zu erliegen. Für ihn treffen auch die Kompensationsvorteile eines Suchtverhaltens dann nicht (mehr) zu. Kompetenzen als Schutzfaktoren im gesundheitlichen Sinn sind alle allgemeinen Lebenskompetenzen, die dazu dienen, den Wert seiner Person und seiner Gesundheit zu erkennen, diese nachhaltig im sozialen Austausch mit der Gesellschaft zu bewahren (Altgeld & Kolip, 2004). Sie basieren auf Basiskompetenzen, auf denen die spätere Entwicklung der Fähigkeiten zum Einsatz individueller und kollektiver Problembewältigungsstrategien sich gründet, die schon in der Familie vermittelt werden (Tress, 1986; Hars & Maier, 1992). Kompetenzen oder Ressourcen bilden sich nicht einfach so. Sie bilden sich in Kooperation mit der sozialen Gemeinschaft durch Adaptieren, Verstärken oder Hemmen und kognitives Lernen (Keller & Hafner, 2003).

Mit dem Bildungsgrad steigen zum Beispiel die Fähigkeiten, wie Urteilsfähigkeit, Flexibilität, Kreativität und Selbständigkeit (Inglehard, 1995). Diese werden an die nachfolgende Generation weitergegeben. Je höher der Bildungsgrad, desto größer ist auch das Selbstvertrauen in die Bewältigung beruflicher bzw. sozialer Lebensanforderungen, und desto positiver die Einwirkung auf die nachfolgende Generation (Hurrelmann, 2000; Hurrelmann & Unverzagt 2000). Die positive Einstellung zur Anforderung und zur eigenen Kompetenz ist eine Grundvoraussetzung für das zufriedenstellende Bewältigen der Risiken im Lebensalltag (Arbeit, Kindererziehung etc.).

Anmerkungen

Fortsetzung von Kkh 041. Wiederum kein Hinweis auf eine Übernahme, aber kleine Änderungen und Ergänzungen.

Sichter

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki