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Analyse:Kkh/Fragment 044 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 044, Zeilen: 01 ff.
Quelle: Henrichs 2005
Seite(n): 31 f., Zeilen: 0
[Jugendliche wenden sich daher oft Peer-Groups zu, die konsumieren, da diese ihre] geringen sozialen Kompetenzen als „Leitkultur“ aufweisen und Rückhalt geben, den sie außerhalb nicht erhalten (Leppin & Hurrelmann 2000).

Wegen dieser schon früh erfolgenden sozialen „Kompetenzbehinderung“ sind ihnen bessere Lebensperspektiven in der modernen, hoch technisierten Informationsgesellschaft verwehrt. Überdies scheinen die gesellschaftlichen Vorgaben von Kommunikations-, Konflikt- und sozialer Kompetenz im Laufe der technischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung immer komplexer zu werden. Das Erfahrungsumfeld, das die Prägung der individuellen Kompetenzen als Schutzfaktoren für die Gesundheit bestimmt, wird dadurch im Verhältnis fortschreitend ungünstiger für die Bildung von Schutzfaktoren in den sozial benachteiligten Milieus. Die Abbildung stellt diesen beschriebenen Teufelskreis über die Kausalverknüpfung zwischen Umfeld und Kompetenzentwicklung, die bilateral abläuft, graphisch dar. Aus gesellschaftlicher Sicht erscheint die Kompetenzentwicklung durch Vorenthalten sozialer Bestätigung unter Umständen auch als ein Instrument der Funktionszuweisung. (Schaubild 5: Gegenseitige Beeinflussung Kompetenzbildung und soziale Lebensbedingungen) Ressourcen sind kein Kontinuum. Vielmehr können sie sich bei Verschlechtern der sozialen Lage, z. B. bei Hinzutreten eines weiteren Faktors (z.B. Arbeitslosigkeit), im Lauf des Lebens weiter reduzieren. Die soziale Gemeinschaft erscheint aber nur jenen gegenüber als hilfreich, positiv und fördert mit sozialer Bestätigung die Kompetenzbildung, die über die von ihr [geforderten Schlüsselqualifikationen verfügen, um diesen sozialen Beistand einzufordern und zu nutzen.]

Sie wenden sich daher oft Peer-Groups zu, die konsumieren, da diese ihre geringen sozialen Kompetenzen als „Leitkultur“ aufweisen und einen Rückhalt geben, den sie außerhalb nicht erhalten (Leppin & Hurrelmann 2000). Wegen dieser schon früh erfolgenden sozialen „Kompetenzbehinderung“ sind ihnen bessere Lebensperspektiven in der modernen, hoch technisierten Informationsgesellschaft verwehrt. Die gesellschaftlichen Vorgaben von Kommunikations-, Konflikt- und sozialer Kompetenz werden im Laufe der technischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung immer mehr angehoben. Das Erfahrungsumfeld, das die Prägung der individuellen Kompetenzen als Schutzfaktoren für die Gesundheit bestimmt, wird dadurch fortschreitend ungünstiger für die Bildung von Schutzfaktorenin den unteren Schichten. Ressourcen sind kein Kontinuum. Vielmehr können sie sich bei Verschlechtern der sozialen Lage, z. B. bei Hinzutreten eines weiteren Faktors (z.B. Arbeitslosigkeit), im Lauf des Lebens weiter reduzieren.

Die soziale Gemeinschaft erscheint nur jenen gegenüber als hilfreich, positiv und fördert mit sozialer Bestätigung die Kompetenzbildung, die über die von ihr geforderten Schlüsselqualifikationen verfügen, um diesen sozialen Beistand einzufordern und zu nutzen.

Die in den unteren Schichten entstehenden Kompetenzen sind dagegen eher auf Passivität und Erdulden der Situation geprägt. Keine soziale Bestätigung bzw. Diskriminierung führt zur Resignation oder Trotzreaktionen. Beides sind erheblichegesundheitliche Risiken und „Schutzfaktorkiller“.

Die Abbildung verdeutlicht die Kausalverknüpfung zwischen Umfeld und Kompetenzentwicklung, die bilateral zutrifft (nach Badura, 1993)

Aus gesellschaftlicher Sicht erscheint die Kompetenzentwicklung durch Vorenthalten sozialer Bestätigung als einInstrument der Funktionszuweisungin niedere Tätigkeitsbereiche, die wirtschaftlich notwendig sind.

Anmerkungen

Fortsetzung von Kkh 044. Wiederum kein Hinweis auf Übernahme. Auch die Grafik ist die identisch.

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