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VroniPlag Wiki

Analyse:Kw/Fragment 009 03

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 009, Zeilen: 03-09
Quelle: Stieper 2009
Seite(n): 067, Zeilen: 0
Um Ausnahmevorschriften würde es sich bei den Schrankenbestimmungen des Urheberrechtsgesetzes hingegen nur handeln, wenn die Schrankensystematik Ausdruck eines gesetzgeberischen Willens zugunsten möglichst umfassender Verwertungsrechte des Urhebers wäre37. Wie gezeigt, trägt das Urheberrecht allerdings nicht nur den Interessen der Urheber, sondern auch der Allgemeinheit Rechnung. Es ist kein einseitiger Schutz des Urhebers gewollt, sondern ein gerechter Interessenausgleich.

37 Vgl. Stieper, Rechtfertigung, Rechtsnatur, Disponibilität der Schranken des Urheberrechts, S. 67.

Um Ausnahmevorschriften handelte es sich bei den Schranken des Urheberrechts nur, wenn die Schrankensystematik Ausdruck eines gesetzgeberischen Willens zugunsten möglichst umfassender Verwertungsrechte des Urhebers wäre390. Wie bereits gezeigt, liegt dem Urheberrecht aber keine entsprechende gesetzgeberische Entscheidung zugunsten eines im Grundsatz unbeschränkten Ausschließlichkeitsrechts des Urhebers zugrunde.391 Das Urheberrecht bezweckt nicht einseitig den Schutz des Urhebers, sondern trägt mit den Schranken gerade auch anderen als Urheberinteressen Rechnung.392

390 So ist Badura, Eigentumsschutz, S. 13 f., der Auffassung, dass die Schrankensystematik des UrhG auf dem urheberrechtlichen Schutzprinzip, also auf einer grundsätzlichen Sachentscheidung und nicht nur auf Gesetzestechnik beruhe. Wenn das UrhG der Ausschließlichkeit der Verwertungsrechte die Schranken des Urheberrechts gegenüberstelle, geschehe dies „nicht nur gesetzestechnisch, sondern mit der Lehre vom geistigen Eigentum vor Augen“. Es handele sich bei den Schranken daher um „Durchbrechungen der Ausschließlichkeit der Verwertungsrechte“, um „Ausnahmen von der grundsätzlichen Freiheit des Urhebers, über sein Werk und dessen Nutzen nach Belieben zu verfügen“.

391 Siehe dazu auch unten S. 130f.

392 Siehe oben S. 23 ff.

Anmerkungen

Aus der Quellenangabe geht die Wortlautnähe nicht hervor.

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