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VroniPlag Wiki

Analyse:Kw/Fragment 041 12

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 041, Zeilen: 12-20
Quelle: Kolle 1975
Seite(n): 212, Zeilen: 0
Noch bevor erste konkrete Gesetzesvorlagen vorgebracht waren, war man sich bereits einig, dass eine Reform der Bestimmungen über die Vervielfältigung zum persönlichen und eigenen Gebrauch dringend erforderlich war235. Übereinstimmend war man der Ansicht, dass die Kopierfreiheit in Hinblick auf die reprographische Vervielfältigung erheblich zu erweitern war und dass zum Ausgleich des Abbaus der Ausschließlichkeitsrechte eine umfangreichere Vergütungspflicht zum Tragen kommen musste236. Mit diesen Ideen sollte der Verlagerung der Werknutzung durch reprographische Vervielfältigungen aus der gewerblichen in die private Sphäre Rechnung getragen werden.

235 Vgl. hierzu auch Davis/v. Rauscher auf Weeg, Das Recht der Hersteller von Tonträgern, S. 156 Rn. 451.

236 Kolle, GRUR Int. 1975, 201 (212).

In beiden Ländern wird insbesondere eine Reform der Bestimmungen über die Vervielfältigung zum persönlichen und eigenen Gebrauch als dringend und vorrangig erachtet. Die Vorstellungen gehen übereinstimmend dahin, die Kopierfreiheit im Hinblick auf die reprographische Vervielfältigung erheblich zu erweitern und zum Ausgleich für den Abbau der Ausschließlichkeitsbefugnisse eine allgemeine oder doch erheblich verbreiterte Vergütungspflicht - mit Ausnahme einer Vervielfältigung mittels Handschrift oder Schreibmaschine einzuführen. Gerade in der Bundesrepublik wird der enge Zusammenhang zwischen Bibliothekstantieme (§ 27 UrhG) und gebotener Vergütungspflicht für reprographische Vervielfältigungen betont: Wenn schon das bloße Verleihen von Werkexemplaren einer Vergütungspflicht unterworfen werde, so sei es schlechterdings unerträglich, die viel intensivere Werknutzung durch Herstellung dauerhafter Werkexemplare vergütungsfrei zuzulassen96. In Österreich und Deutschland ist man sich im Grundsatz darüber einig, daß der Verlagerung der Werknutzung durch reprographische Vervielfältigung aus der gewerblichen in die private Sphäre Rechnung getragen werden muß und daher die Vergütungspflicht nicht bei einer Verwendung zu persönlichen, wissenschaftlichen und ähnlichen Zwecken enden darf. Andererseits wird es als unzweckmäßig angesehen, die Vergütungspflicht dem Endbenutzer selber aufzuerlegen.

96Vgl. Ulmer, GRUR Int. 1972, 438, und Katzenberger, GRUR 1973, 639.

Anmerkungen

Quelle ist genannt, Umformulierungen sind gut erkennbar. Vielleicht nicht perfekt zitiert, aber: kW.

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