Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:Ma/Fragment 079 17

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 17-25
Quelle: Gursky_Pfeifer_Wiegand_2004
Seite(n): 465, Zeilen: Rn. 4
Abhandengekommen sind nach allgemeinem deutschem Begriffsverständnis nur solche Sachen, die dem unmittelbaren Besitzer ohne seinen Willen aus dem Besitz gekommen sind.128 Nach dieser klassischen Definition tritt neben den tatsächlichen Verlust des unmittelbaren Besitzes das voluntative Element der Unfreiwilligkeit dieses Besitzverlustes, wobei jedoch Unkenntnis des unmittelbaren Besitzers ausreicht. Ein Besitzverlust ausdrücklich gegen den Willen des Besitzers ist dagegen nicht erforderlich. Die im Gesetz angeführte Modalität des Diebstahls hat Beispielscharakter [...]

128 Vgl. die Rechtsprechung und Lehre seit RGZ 101, 225. Hierzu bspw. m.w.N. Wiegand in Staudinger – BGB: Buch 3 Sachenrecht, 2004, § 935, Rdnr. 1–5; Quack in Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch – Band 6 Sachenrecht: §§ 854–1296, 4. Aufl. 2004, § 935, Rdnr. 1–4.

Abhanden gekommen sind solche Sachen, "die dem unmittelbaren Besitzer ohne seinen Willen aus dem Besitz gekommen sind" (Wolff/Raiser § 69 I 1; RGZ 101, 225). Nach dieser klassischen Definition tritt neben den tatsächlichen Verlust des unmittelbaren Besitzes das voluntative Element der Unfreiwilligkeit dieses Besitzverlustes. Unkenntnis des unmittelbaren Besitzers reicht aus; Besitzverlust gegen seinen Willen ist nicht erforderlich.

Die im Gesetz angeführten Modalitäten des Diebstahls bzw Verlierens einer Sache haben lediglich Beispielcharakter (vgl. MünchKomm/Quack Rn 5; ...).

Anmerkungen

Überwiegend wortwörtlich übernommen. Verweis zunächst auf Rechtsprechung, dann auf Quelle "Hierzu bspw. m.w.N.". Unterschlagen werden die Autoren der in der Quelle eingangs korrekt zitierten Formulierung von Wolff/Raiser.

Sichter
SleepyHollow02

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki