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Analyse:Ma/Fragment 092 22

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 92, Zeilen: 22-33
Quelle: Gursky_Pfeifer_Wiegand_2004
Seite(n): 464-465, Zeilen: Rn 1, 2 und 3
Die den Gutglaubensvorschriften des Zivilrechts zugrunde liegende These, der vom Besitz bzw. seiner Verschaffungsmacht ausgehende Rechtsschein rechtfertige das Vertrauen eines gutgläubigen Erwerbers von Kunstwerken,186 soll zugunsten eines Eigentümers kultureller Wertgegenstände jedoch dann nicht gelten, wenn dem Eigentümer oder einem sonstigen Berechtigten die tatsächliche Sachherrschaft ohne dessen Willen entzogen wurde. Während der Eigentümer, der das Auseinanderfallen von rechtsscheinbegründender Besitzlage und Verfügungsmacht veranlasst hat, dem deutschen Zivilrecht nicht schutzwürdig erscheint,

soll ein unfreiwilliger Besitzverlust kultureller Wertgegenstände nicht den endgültigen Rechtsverlust für den Eigentümer nach sich ziehen.187

Abhandengekommen sind nach allgemeinem deutschen Begriffsverständnis nur solche Sachen, die dem unmittelbaren Besitzer ohne seinen Willen aus dem Besitz gekommen sind.188


186 Quack in Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch – Band 6 Sachenrecht: §§ 854–1296, 4. Aufl. 2004, § 935, Rdnr. 1–4; Wiegand in Staudinger – BGB: Buch 3 Sachenrecht, 2004, § 935, Rdnr. 1–5.

187 Wiegand in Staudinger – BGB: Buch 3 Sachenrecht, 2004, § 935, Rdnr. 1

188 Vgl. die Rechtsprechung und Lehre seit RGZ 101, 225. Hierzu bspw. m.w.N. Wiegand in Staudinger – BGB: Buch 3 Sachenrecht, 2004, § 935, Rdnr. 1–5; Quack in Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch – Band 6 Sachenrecht: §§ 854–1296, 4. Aufl. 2004, § 935, Rdnr. 1–4.

[Seite 464]

Die den §§ 932-934 zugrunde liegende These, der vom Besitz bzw seiner Verschaffung ausgehende Rechtsschein rechtfertige das Vertrauen des Erwerbers, soll zugunsten des Eigentümers nicht gelten, wenn es um abhanden gekommene Sachen geht. [...]

[Seite 465]

Der Eigentümer, der das Auseinanderfallen von rechtsscheinbegründender Besitzlage und Verfügungsmacht veranlasst hat, erscheint nicht schutzwürdig, während unfreiwilliger Besistzverlust nicht den endgültigen Rechtsverlust nach sich ziehen soll (...).

Abhanden gekommen sind solche Sachen, "die dem unmittelbaren Besitzer ohne seinen Willen aus dem Besitz gekommen sind" (Wolff/Raiser § 69 I 1; RGZ 101, 225).

Anmerkungen

Teilweise Wiederverwertung von Fragment_079_17. Trotz mehrfacher Erwähnung der Quelle wird nicht erkenntlich, dass ihr der gesamte Gedankengang und viel Wortlaut entnommen wurde.

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