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Analyse:Ma/Fragment 107 06

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 06-14
Quelle: Rudolph 2007
Seite(n): 234, Zeilen: 08-14
Die Gegenansicht, wonach jegliche Mitwirkung des Eigentümers an der Besitzübertragung seinem freien Willen entspreche, vermag bei lebensnaher Betrachtung gerade innerhalb der Frage des gutgläubigen Erwerbs zuvor unrechtmäßig verstaatlichter Kulturgüter nicht zu überzeugen.233

War der Eigentümer der Überzeugung, ihm bliebe nichts anderes übrig, als die Sache dem in seinen Augen Befugten zu übergeben, weil dieser sie ihm andernfalls mit Gewalt wegnehmen würde, so kann – der Klarstellung des Landgerichts Ansbach folgend – von einer ‚freiwilligen‘ Besitzübertragung keine Rede sein.234


233 Vgl. Rudolph, Restitution von Kunstwerken aus jüdischem Besitz – Dingliche Herausgabeansprüche nach deutschem Recht, 2007, S. 233–236.

234 Vgl. LG Ansbach, NJW 1952, S. 592; Westermann/Gursky/Pinger, Sachenrecht – Grundlagen und Recht der beweglichen Sachen, 6. Aufl. 1990, § 49 I 4.

Diese vermag deshalb nicht zu überzeugen, weil die ihr zugrunde liegende Prämisse, wonach eine wie auch immer geartete Mitwirkung des Eigentümers an der Besitzübertragung seinem freien Willen entspreche, bei lebensnaher Betrachtung nicht haltbar ist. War der Eigentümer der Überzeugung, ihm bliebe nichts anderes übrig, als die Sache dem in seinen Augen Befugten zu übergeben, weil dieser sie ihm andernfalls mit Gewalt wegnehmen würde, so kann von einer freiwilligen Besitzübertragung keine Rede sein.742

742 Vgl. LG Ansbach, NJW 1952, S. 592; Westermann, Sachenrecht, § 49 I 4.

Anmerkungen

Wortlautnah übernommen; Quelle wird in Fn.233 nur pauschal (233-236) genannt.

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