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Analyse:Ma/Fragment 1146 10

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1146, Zeilen: 10-29
Quelle: Siegfried_2006
Seite(n): 35, 42, 43, Zeilen: S. 35: 8-11, S. 42: 16 ff., S. 43: 1-2
Vorausgesetzt wird, dass die Sache zum kulturellen Erbe eines Staates zählt und ein Verstoß gegen eine ausländische Ausfuhrbestimmung vorliegt. Nicht erfasst werden private Museen und sich nicht in öffentlicher Trägerschaft befindliche kulturelle Institutionen,117 die weiterhin ungehindert unrechtmäßig aus einem kulturellen Ursprungsstaat ausgeführte Güter erwerben können.118 Da es im Gegensatz zu Art. 15 Abs. 1 b) (kulturelle Institutionen des Bundes) bei Art. 16 Abs. 1 b) (im Kunsthandel und Auktionswesen tätige Personen) nur darauf ankommt, ob das Kulturgut illegal i.S.v. Art. 2 Abs. 5 des Kulturgütertransfergesetzes vom 20. Juni 2003 in die Schweiz eingeführt wurde, beeinträchtigen die mangelnde Verletzung des Exportgesetzes des betroffenen kulturellen Ursprungsstaates sowie die fehlende Zugehörigkeit zu dessen kulturellem Erbe die Schutzwirkung von Art. 16 Abs. 1 b) des Kulturgütertransfergesetzes vom 20. Juni 2003 nicht (es spielt also keine Rolle, ob es sich um einen Teil des kulturellen Erbes des betreffenden Staates handelt).119 Da es somit im Unterschied zu Art. 15 Abs. 1 b) des Kulturgütertransfergesetzes vom 20. Juni 2003 nach Art. 16 Abs. 1 b) im Kunsthandel und Auktionswesen zusätzlich darauf ankommt, dass das Kulturobjekt illegal in die Schweiz eingeführt wurde, richtet sich der Verstoß gegen die kulturgüterspezifischen Importkontrollbestimmungen der Schweiz und nicht allein gegen ausländische Exportvorschriften. So darf bspw. ein Auktionshaus in der Schweiz kein irakisches Kunstwerk versteigern, das weder zum [Teil des irakischen kulturellen Erbes gehört, noch nach dessen Exportvorschriften geschützt wird, aber durch die Verordnung über Wirtschaftsmassnahmen gegenüber der Republik Irak vom 28. Mai 2003 des Bundes nicht in die Schweiz eingeführt werden darf.120]

117 Der Gesetzgeber des Kulturgütertransfergesetzes [...] Vgl. Siegfried, Internationaler Kulturgüterschutz in der Schweiz – Das Bundesgesetz über den internationalen Kulturgütertransfer (Kulturgütertransfergesetz, KGTG), 2007, S. 21–25.

118 Vgl. auch Siegfried, Internationaler Kulturgüterschutz in der Schweiz – Das Bundesgesetz über den internationalen Kulturgütertransfer (Kulturgütertransfergesetz, KGTG), 2007, S. 41.

119 Siegfried, Internationaler Kulturgüterschutz in der Schweiz – Das Bundesgesetz über den internationalen Kulturgütertransfer (Kulturgütertransfergesetz, KGTG), 2007, S. 41.

120 Siegfried, Internationaler Kulturgüterschutz in der Schweiz – Das Bundesgesetz über den internationalen Kulturgütertransfer (Kulturgütertransfergesetz, KGTG), 2007, S. 41.

Im Unterschied zu Art. 15 Abs. 1 lit. b KGTG kommt es im Kunsthandel und Auktionswesen zusätzlich darauf an, ob das Kulturobjekt illegal in die Schweiz eingeführt wurde (Art. 16 Abs. 1 lit. b KGTG).

[S. 42]

Vorausgesetzt wird in Art. 15 Abs. 1 lit. b KGTG, dass die Sache zum Teil des kulturellen Erbes eines Staates zählt und ein Verstoss gegen eine ausländische Ausfuhrbestimmung vorliegt. Nicht erfasst werden die privaten Museen, die weiterhin ungehindert die betreffenden Güter erwerben können. Eingeschränkt wird in Art. 16 Abs. 1 KGTG zusätzlich auch die Übertragung im Kunsthandel und Auktionswesen. Im Gegensatz zu Art. 15 Abs. 1 lit. b KGTG kommt es bei Art. 16 Abs. 1 lit. b KGTG nur darauf an, ob das Kulturgut illegal i.S.v. Art. 2 Abs. 5 KGTG in die Schweiz eingeführt wurde. Die mangelnde Verletzung des Exportgesetzes des betroffenen Vertragsstaates sowie die fehlende Zugehörigkeit zu dessen kulturellem Erbe beeinträchtigt die Schutzwirkung von Art 16 Abs. 1 lit. b KGTG nicht. So darf z.B. ein Auktionshaus in der Schweiz kein irakisches Kunstwerk versteigern, das weder zum Teil des irakischen kulturellen Erbes gehört, noch nach dessen Exportvorschriften geschützt wird, aber durch eine Verordnung des Bundes nicht in die Schweiz eingeführt werden darf.70


70 Vgl. Verordnung über Wirtschaftsmassnahmen gegenüber der Republik Irak vom 28. Mai 2003, SR 946.206.

Anmerkungen

Zwei direkte Verweise auf Siegfried, einmal "Vgl.", einmal "Vgl. auch", aber keiner mit einer richtigen Seitenzahl. Die wörtlichen Übernahmen werden daraus nicht ersichtlich (genauer: wer den Text der Arbeit mit S. 41 bei Siegfried vergleicht, kann gar nicht den Eindruck einer wörtlichen Übernahme haben).

Sichter
SleepyHollow02

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