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VroniPlag Wiki

Analyse:Ma/Fragment 141 18

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-), Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 18-24
Quelle: Spaun 2003
Seite(n): 59, 60, Zeilen: 59:114-115; 60:10-13, 101-104
Aber auch bei Vorliegen verdächtiger Umstände gilt der Erwerber als gutgläubig, wenn er nachweisen kann, dass er ausreichende Informationen über den Veräußerer und die Eigentumsverhältnisse eingeholt hatte.339 Darüber hinaus muss es sich um fehlerfreien Besitz handeln. Dieses Erfordernis findet seine gesetzliche Grundlage in Art 2229 des Code civil français, wonach „il faut une possession continue et non interrompue, paisible publique, non équivoque et à titre de [propriétaire“.340]

339 So Spaun, Der Herausgabeanspruch bei Diebstahl oder illegalem Export von Kulturgütern, 2003, S. 59–62, unter Verweis auf Kegel/Drobnig/Ferid, 1997: Gutachten zum internationalen und ausländischen Privatrecht, 1999, S. 332 m.w.N.

[340 Vgl. auch Schmeinck, Internationalprivatrechtliche Aspekte des Kulturgüterschutzes, 1994, S. 138; Thorn, Der Mobiliarerwerb vom Nichtberechtigten, 1996, S. 107–108, letzterer mit Hinweis auf eine Mindermeinung, die fehlerfreien Besitz nicht als Voraussetzung ansieht. Mängel im Besitz würden nach dieser Ansicht etwa insoweit bedeutsam, als dadurch oft die Gutgläubigkeit ausgeschlossen werde (etwa bei gewaltsam erlangtem Besitz). Vgl. Spaun, Der Herausgabeanspruch bei Diebstahl oder illegalem Export von Kulturgütern, 2003, S. 59–62.]

Aber auch bei Vorliegen verdächtiger Umstände gilt der Erwerber als gutgläubig, wenn er nachweisen kann, dass er ausreichende Informationen über den Veräußerer und die Eigentumsverhältnisse eingeholt hatte.18

15 Das Erfordernis des fehlerfreien Besitzes findet seine gesetzliche Grundlage in Art 2229 fCC: „Pour pouvoir prescrire, it faut une possession continue et non interrompue, paisible publique, non équivoque et à titre de propriètaire“. Vgl Schmeinck (1993) 138; Thorn (1996) 107 f, letzterer mit Hinweis auf eine MM, die fehlerfreien Besitz nicht als Voraussetzung ansieht. Mängel im Besitz würden nach dieser Ansicht etwa insoweit bedeutsam, als dadurch oft die Gutgläubigkeit ausgeschlossen werde (etwa bei gewaltsam erlangtem Besitz).

18 Drobnig/Ferid/Kegel (1999) 332 mwN.

Anmerkungen

Der Satz wird wortwörtlich ohne Kennzeichnung als Zitat übernommen. Er folgt einem ausgewiesenen 8-zeiligen Zitat aus Spaun. Diesmal allerdings ein punktgenauer (richtige Seitenzahl) Verweis auf Spaun. Die bei Spaun richtig angegebene Reihenfolge von "Drobnig/Ferid/Kegel" wird vertauscht in "Kegel/Drobnig/Ferid".

Desweiteren wird eine Fußnote nahezu wörtlich übernommen, lediglich am Ende ein Hinweis auf Spaun.

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