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VroniPlag Wiki

Analyse:Ma/Fragment 324 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 324, Zeilen: 1-2, 8-13
Quelle: Knott 1990
Seite(n): 39, Zeilen: 7-15
[Auch die professionell am Kunsthandel beteiligten Galeristen, Kunsthändler und Auktionshäuser sind grundsätzlich nicht bereit, Untersuchungen über die Herkunft eines Kunstwerks anzustellen, da einerseits die Auftraggeber von Kunsthändlern und Galeristen und Einlieferer in Auktionshäusern in vielen Konstellationen anonym bleiben möchten und andererseits die Händler nicht bereit sind, die Namen ihrer Kunden] preiszugeben, weil andere professionell am Kunsthandel Beteiligte auf diese Weise Kenntnis von potentiellen Verkäufern von Kunstwerken erhalten könnten2 [...] Während die großen Händler und Auktionshäuser den Standpunkt vertreten, dass die Publizität, die dem Verkauf eines Kunstwerks durch Verkaufskataloge und die Versteigerung selbst zukommt, genügt, um mögliche Eigentümer über den Verbleib ihrer Objekte in Kenntnis zu setzen,4 nehmen eher kleinere Händler den Standpunkt ein, dass die Zahl der Prozesse es nicht rechtfertige, von dem hergebrachten Brauch im Kunsthandel abzuweichen.5

2 Vgl. Feldman/Weil/Biederman, Art Law – Rights and Liabilities of Creators and Collectors, Volume II, 1986, § 9.2.3, S. 26; Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 39–40.

4 Vgl. die Leserbriefe in The Antiques Trade Gazette, London, abgedruckt in Stolen Art Alert, Bd. 5, Nr. 5, S. 4–6, 4 (Juni 1984: Brief von Paul Whitfield, Geschäftsführer von Christie’s); DePorter Hoover, Title Disputes in the Art Market: An Emerging Duty of Care for Art Merchants, The George Washington Law Review 51 (1983), S. 443–464, S. 457 Fn. 108; Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 39–40.

5 Vgl. Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 39–40; DePorter Hoover, Title Disputes in the Art Market: An Emerging Duty of Care for Art Merchants, The George Washington Law Review 51 (1983), S. 443–464, S. 448 Fn. 39.

Es gibt zwei Gründe dafür, warum Kunsthändler nicht bereit sind, Untersuchungen über die Herkunft eines Kunstwerks anzustellen93: Erstens wollen die Auftraggeber der Hänndler anonym bleiben94. Zum zweiten sind die Händler nicht bereit, die Namen ihrer Kunden preiszugeben, weil andere Händler auf diese Weise Kenntnis von potentiellen Verkäufern von Kunstwerken erhalten könnten.95 Die großen Händler und Auktionshäuser vertreten den Standpunkt, daß die Publizität, die dem Verkauf eines Kunstwerks durch Verkaufskataloge und die Versteigerung selbst zukommt, genügt, um mögliche Eigentümer über den Verbleib ihrer Objekte in Kenntnis zu setzen96. Händler, die ein kleineres Geschäft betreiben, tragen vor, daß die Zahl der Prozesse es nicht rechtfertige, von dem hergebrachten Brauch im Kunsthandel abzuweichen97.

95 Taborsky, [...]; F Feldmann & S Weil, oben Fn. 87, S. 37; 1978 Hearings on H.R. 5643 and S. 2261 [...].

96 S. die Leserbriefe in The Antiques Trade Gazette, London, abgedruckt in Stolen Art Alert, Bd. 5, Nr. 5, S. 4 - 6, 4 (Juni 1984) (Brief von Paul Whitfield, Geschäftsführer von Christie's); DePorter Hoover, oben Fn. 72, 457 Fn. 108.

97 DePorter Hoover, oben Fn. 72, 448 Fn. 39. [...]

Anmerkungen

Knott wird dreimal erwähnt, nur einmal an erster Stelle, stets als "Vgl." und mit den Seitenzahlen eines Unterabschnitts (39-40). Die gesamten hier übernommenen Ausführungen einschließlich Fußnoten befinden sich auf S. 39.

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