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VroniPlag Wiki

Analyse:Ma/Fragment 369 12

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 369, Zeilen: 12
Quelle: Spaun 2003
Seite(n): 85, Zeilen: 109-114
Im Fall Taborsky v. Maroney162 wurde aufgrund der besonderen Umstände des Falls (es handelte sich um einen Verkauf eines Kulturguts durch einen Kommissionär, der Käufer kannte die Eigentumsverhältnisse und wusste, dass der Endpreis erheblich unter dem vorgegebenen Preis lag) festgestellt, dass der Käufer zu Nachforschungen verpflichtet gewesen wäre und damit wurde ein weiterer Präzedenzfall für das Bestehen einer Untersuchungspflicht im (inter-)nationalen Kulturgüterverkehr innerhalb der amerikanischen Rechtsordnung geschaffen.163

162 Taborsky v. Maroney and Hirschl & Adler, Nr. 832533, 83-2560 Civ. 296, unveröffentlichter Beschluss des US. Court of Appeals für den 7th Cir. vom 7. September 1984; Feldman/Weil/Biederman, Art Law – Rights and Liabilities of Creators and Collectors, Volume II, 1986, § 9.2.3, S. 29). Vgl. Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 38–39; Spaun, Der Herausgabeanspruch bei Diebstahl oder illegalem Export von Kulturgütern, 2003, Fn. 156, S. 85; Köhling, Der Eigentumserwerb abhanden gekommener Kunstgegenstände im amerikanischen Recht, 1999, S. 28–32.

163 Vgl. Spaun, Der Herausgabeanspruch bei Diebstahl oder illegalem Export von Kulturgütern, 2003, S. 83–85.

Im Fall Taborsky v Maroney [nicht veröffentlichter Beschluss des US Court of Apeals für den 7th Cir vom 7.9.1984, zitiert nach Knott (1990) 38 FN 88)] wurde aufgrund der besonderen Umstände des Falls (es handelte sich um einen Verkauf durch einen Kommissionär, der Käufer kannte die Eigentumsverhältnisse und wusste, dass der Endpreis erheblich unter dem vorgegebenen Preis lag) festgestellt, dass der Käufer zu Nachforschungen verpflichtet gewesen wäre und damit ein Präzedenzfall für das Bestehen einer Untersuchungspflicht geschaffen.
Anmerkungen

Anders formulierte, ausführlichere Darstellung des Falls bei Knott S. 38-39, vergleichbar mit der nachfolgenden ausführlicheren Darstellung bei Ma. Spaun wird nur "Vgl." und insgesamt als vierter von fünf Belegen genannt.

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