Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:Ma/Fragment 371 15

31.340Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 371, Zeilen: 15-24
Quelle: Köhling 1999
Seite(n): 32, Zeilen: 2-5, 102-104
Im Fall Howley v. Sotheby’s aus dem Jahre 1986171 wurde bestätigt, dass gerade Kunsthändler und Versteigerungshäuser verpflichtet seien, sich über die Eigentumsverhältnisse an einem zu erwerbenden Kulturgut zu vergewissern, insbesondere wenn es Hinweise dafür gebe, dass der Verkäufer nicht ohne Rückfrage über den Verkauf entscheiden dürfe. In der genannten Konstellation hatte ein Hausverwalter ohne Berechtigung des Eigentümers zwei Gemälde an sich genommen und sich gegenüber dem versteigernden Auktionshaus als Neffe des Eigentümers ausgegeben, der im Auftrag des Onkels die Kunstwerke einliefern solle. Dabei gab er vor, dass er sich wegen des Kaufpreises noch mit dem vermeintlichen Onkel absprechen müsse.172

171 Howley v Sotheby’s, NY Law Journal, 20.2.1986 (NY 1986), S. 6. Vgl. Köhling, Der Eigentumserwerb abhanden gekommener Kunstgegenstände im amerikanischen Recht, 1999, S. 28–32; Spaun, Der Herausgabeanspruch bei Diebstahl oder illegalem Export von Kulturgütern, 2003, S. 83–85.

172 Vgl. Köhling, Der Eigentumserwerb abhanden gekommener Kunstgegenstände im amerikanischen Recht, 1999, S. 28–32.

Howley v. Sotheby's86 bestätigt, daß gerade Kunsthändler eine besondere Pflicht haben, sich über die Eigentumsverhältnisse an einem Kunstwerk zu vergewissern; dies gilt insbesondere, wenn es Hinweise gebe, daß der Verkäufer nicht ohne Rückfragen über den Verkauf entscheiden dürfe.87

86 N.Y.L.J., 20.2.1986 (N.Y. 1986), S. 6.

87 In jenem Fall hatte ein Hausverwalter zwei Bilder an sich genommen und sich gegenüber dem Auktionshaus als Neffe des Eigentümers ausgegeben. Dabei gab er vor, daß er sich wegen des Kaufpreises noch mit dem vermeintlichen Onkel absprechen müsse.

Anmerkungen

"Vgl." Verweis auf fünf Seiten bei Köhling. Der erste Satz findet sich auch bei Spaun (2003), dort wird der Fall zumindest "zitiert nach Köhling".

Sichter

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki