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Analyse:Ma/Fragment 394 04

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 394, Zeilen: 4-12
Quelle: Gursky_Pfeifer_Wiegand_2004
Seite(n): 411-412, Zeilen: Rn 53
Ausgangspunkt der Beurteilung ist nach den auf den (inter-)nationalen Kulturgüterverkehr zu übertragenden Ausführungen des Bundesgerichtshofs, dass „für den Erwerber bei nur durchschnittlichem Merk- und Erkenntnisvermögen ohne besonders hohe Aufmerksamkeit und ohne besonders gründliche Überlegung“240 zu erkennen gewesen sein muss, dass das zuvor unrechtmäßig entzogene Kulturgut dem Verkäufer nicht gehörte.241 Das wird dann angenommen, wenn dem Erwerber bei Akquisition der Kulturgüter Umstände bekannt wurden, „die mit auffallender Deutlichkeit dafür sprechen, dass der Verkäufer nicht Eigentümer“242 der Kunstwerke war.

240 BGH, Entscheidung des 8. Zivilsenats vom 05.07.1978, Az: VIII ZR 180/77, BGH WM 1978, 1208, S. 1209; ähnlich schon BGH, Entscheidung des 4. Zivilsenats vom 23.05.1956, Az: IV ZR 34/56, BGH WM 1956, 884; vgl. auch Wiegand in Staudinger – BGB: Buch 3 Sachenrecht, 2004, § 932, Rdnr. 53–54.

[Seite 411]

Ausgangspunkt für die Prüfung bildet zunächst immer die durchschnittliche Sorgfalt. Der BGH hat dies so umschrieben: "Für den Erwerber muss also auch bei nur durchschnittlichem Merk- und Erkenntnisvermögen ohne besonders hohe Aufmerksamkeit und ohne besonders gründliche Überlegung zu erkennen gewesen sein, dass die Verkaufssache dem Verkäufer nicht gehörte". Das wird dann angenommen, wenn "ihm beim Erwerb Umstände bekannt gewesen" sind, "die mit auffallender

[Seite 412]

Deutlichkeit dafür sprechen, dass der Verkäufer nicht Eigentümer war." (BGH WM 1978, 1208, 1209; ähnlich schon BGH WM 1956, 884).

Anmerkungen

Wiegand dreht die Reihenfolge der dem Urteil entnommenen Passagen herum und passt sie der neuen deutschen Rechtschreibung an. Ma übernimmt beides ("dass der Verkäufer...") und zudem den verbindenden Text sowie den Hinweis auf ein vorausgegangenes Urteil des BGH. Das alles lässt sich nicht dem Hinweis "vgl. auch Wiegand" entnehmen. Die Auslassung von drei Worten aus dem BGH-Urteil ("muss also auch") hätte zudem gekennzeichnet werden sollen. Die Schlusszeichen vor Fußnote 240 werden vier Wörter zu früh gesetzt.

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