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Analyse:Ma/Fragment 398 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 398, Zeilen: 1-11
Quelle: Gursky_Pfeifer_Wiegand_2004
Seite(n): 412-413, Zeilen: Rn 56, 57
[Schon unmittelbar nach Inkrafttreten des BGB in Deutschland hat das Reichsgericht die Systematik des gutgläubigen Fahrniserwerbs hinsichtlich des anzuwendenden Sorgfaltsmaßstabs auf Seiten des Erwerbers wie folgt interpretiert: Das Reichsgericht war der Meinung, dass das Gesetz davon ausgehe, dass von] dem Erwerber ein gewisses Maß an Vorsicht geübt werde, „dass er diejenige Prüfung in Ansehung des Rechts seines Vormannes nicht unterlasse, die nach den gegebenen Umständen zu erwarten ist und deren Nichtvornahme schlechthin mit dem Verhalten eines ordentlichen Mannes unverträglich ist“255. Mit dieser Entscheidung war bereits die Grundlage für die später sog. Nachforschungsbemühungen auf Erwerberseite geschaffen worden. Bei der Konkretisierung dieser noch sehr allgemein gehaltenen Formulierung lässt die Rechtsprechung des Reichsgerichts und der späteren Bundesgerichte keine einheitliche Linie erkennen, was indessen auch hier in der Natur der Sache liegt256. Hinsichtlich der praktischen Applikation solcher Nachforschungsobliegenheiten standen von Anfang an Sicherungsgeschäfte im Vordergrund [...]

255 RGZ 58, 162, S. 164.

256 So die Wertung bei Wiegand in Staudinger – BGB: Buch 3 Sachenrecht, 2004, § 932, Rdnr. 55–60.

[Seite 412]

Schon unmittelbar nach Inkrafttreten des BGB hat das RG die neue Regelung (...) folgendermaßen interpretiert: "... geht das Gesetz davon aus, dass von dem Erwerber ein gewisses Maß an Vorsicht geübt werde, dass er diejenige Prüfung in Ansehung des Rechts seines Vormannes nicht unterlasse, die nach den gegebenen Umständen zu erwarten ist und deren Nichtvornahme schlechthin mit dem Verhalten eines ordentlichen Mannes unverträglich ist" (RGZ 58, 162, 164). Damit war bereits in der ersten Entscheidung zu § 932 Abs 2 die Grundlage für die später so genannten "Nachforschungspflichten" geschaffen worden. Bei der Konkretisierung dieser noch sehr allgemein gehaltenen Formulierung lässt die Rspr des RG keine bestimmte Linie erkennen, was indessen auch hier in der Natur der Sache liegt.

[Seite 413]

[...] Von Anfang an stehen Sicherungsgeschäfte im Vordergrund.

Anmerkungen

Ma übernimmt von Wiegand nicht nur "die Wertung", sondern dessen gesamten Gedankengang, viel vom Wortlaut sowie die neue deutsche Rechtschreibung ("dass er diejenige...") in dem Zitat aus dem Urteil von 1904. Zudem setzt Ma dort die Anführungszeichen zehn Wörter zu spät.

Sichter
SleepyHollow02

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