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Analyse:Ma/Fragment 615 29

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 615, Zeilen: 29-37
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 246, Zeilen: 13-17, 117-120
Auch die Veräußerung ... mittels eines renommierten Kunsthauses – wie bspw. die in der Schweiz mit der Verwertung einiger der als ‚entartet‘ sichergestellten Kunstobjekte betraute Galerie Fischer aus Luzern, die zu dieser Zeit einen sehr guten Ruf genossen habe – müsse aus Sicht der Erwerber ebenfalls gegen eine Unrechtmäßigkeit der Herkunft sprechen.845 Diese Argumentation wurde auch im Entscheid des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 25. Juli 1953845 zur Begründung der Gutgläubigkeit aufgegriffen, in welchem die Rückforderung eines in Frankreich von den Nationalsozialisten geraubten Bildes zu beurteilen war: „Nach den Ausführungen der Klage hat der Beklagte das Gemälde bei Rodolphe Dunki gekauft. ...

844 Vgl. Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung «entarteter» Kunstgegenstände, 2004, S. 246–256.

845 Entscheid des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 25. Juli 1953, abgedr. in SJZ 51 (1955), S. 55.

Ferner sei darauf hinzuweisen, dass auch die in der Schweiz mit der Verwertung einiger Kunstobjekte betraute Galerie Fischer aus Luzern einen sehr guten Ruf genossen habe, somit der Umstand, dass gerade dieses renommierte Auktionshaus die Verwertung vorgenommen habe, aus Sicht der Erwerber ebenfalls gegen eine Unrechtmässigkeit der Herkunft gesprochen habe1080.

1080 Vgl KUNZE, S. 218f. Dieses Argument wurde auch im Entscheid vom 25. Juli 1953 des Zivilgerichts Basel-Stadt, abgedr. in SJZ 51 (1955) 55, in welchem die Rückforderung eines in Frankreich von den Nationalsozialisten geraubten Bildes zu beurteilen war, zur Begründung der Gutgläubigkeit angeführt: "Nach den Ausführungen der Klage hat der Beklagte das Gemälde bei Rodolphe Dunki gekauft. ...

Anmerkungen

"Vgl." ist insoweit korrekt, als Wieser diese Ansicht an dieser Stelle nicht selbst vertritt, aber für einen weiterführend gemeinten Verweis wird zuviel Wortlaut ohne Kennzeichnung übernommen. Das achtzeilige Zitat aus dem Urteil, dass sich in genau dieser Länge auch bei Wieser findet, wird nicht als Plagiat gewertet. Es bleibt auffällig, dass der Verfasser nur für dieses Urteil - wie bei bei Wieser "abgedruckt" in "abgedr." abkürzt, während dieses Wort ansonsten durchgehend ausgeschrieben wird.

Wiederholt in Fragment_637_08.

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